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Herzlich Willkommen zur 30ten Ausgabe des Schlangengesangs.
Mitten im Sommer ist diese Ausgabe dem Element Feuer gewidmet.
Wir wünschen Euch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
Das Schlangengesang-Team
Annika, artemisathene, Cailynn, Esmerelda, Gwenhwyfar, jana, Lilia, MedeaLaLuna, Sassenach, Zaraphea
Inhaltsverzeichnis
Göttinnen:
- Pele
- Tabiti
Thema: Feuer
- Feuer
- Spirituelle Verbindung mit dem Element Feuer - von Sassenach
- Spirituelle Verbindung mit dem Element Feuer - von Annika
- Der Anfang
- Die Stäbe des Tarot
- Sommersonnenwende
- Sommer
Pflanzen:
- Die Feuerlilie
- Schweißtreibende und fiebersenkende Pflanzen
Praktisches:
- Korrespondenzliste Feuer
- Feueratem
- Feuermeditation
- Feurige Rezepte
- Wie man einen Zauberstab findet
Rezensionen:
- Ulrike Ascher - Die Magie der Elemente, Band II: Feuer
- Luisa Francia – Kubabas Granatapfel
- Eva Windele - Jahreszeiten, Magie, Heilung
- Silke Gyadu - Sonnengöttinnen
- Loreena McKennitt - Huron 'Beltaine' Fire Dance
Kalender:
- Der Schlangengesang – Göttinnenkalender
- Feiertage im Juli
- Feiertage im August
- Feiertage im September
Netze weben:
- Veranstaltungen
- Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt / Abmelden
Pele
Pele ist eine hawaiische Feuer- und Vulkangöttin, die bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist. Ihr Name bedeutet in der hawaiianischen Sprache, geschmolzene Lava. Sie ist kein Geist, der in der geschmolzenen Lava wohnt, sondern der Geist der geschmolzenen Lava selbst, aber sie ist kein erkaltetes Lavagestein.
Pele ist die Tochter von Mutter Erde und vom Vater des Himmels, sie erhielt die Kraft, Berge zu erschaffen und Steine zu schmelzen um ihren Eltern nahe sein zu können.
Wenn sie gereizt wird, stampft sie wütend auf die Erde und der Boden unter ihr explodiert mit lautem Krachen, worauf sich glühend heiße Lava über das Land ergießt. Darum haben auch Straßenkarten auf der Insel Hawaii wenig Bestand, weil die Lava ihnen einen Strich durch die Rechnung macht.
Pele lebte nicht immer auf Hawaii. Ihr Vater schickte sie von Kahiki (Tahiti) weg, weil sie aufbrausend war und ihre ältere Schwester Namaka, die Göttin des Meeres, bekämpfte. Von ihrem Bruder Kamoholaii (dem König der Haie) erhielt sie ein Kanu, mit dem sie ihre Heimat verließ und nach Hawaii kam, wo sie auf verschiedenen Inseln, mit ihrem magischen Stab, Vulkane schuf. Pele wurde von Namaka verfolgt, die sie mit den ihr zur Verfügung stehenden Wasserfluten bekämpfte, jedes Mal wenn Pele einen Vulkan erschuf, erschien ihre Schwester und löschte das Feuer.
Auf Maui, an den Hängen des Haleakala, kam es zu einem großen Kampf, in dem Pele unterlag und von ihrer Familie betrauert wurde. Daraufhin wurde ihr Geist frei und sie wurde zur Göttin. Als die siegreiche Namaka während ihrer Heimfahrt zurückblickte, konnte sie an dem aufsteigendem Rauch erkennen, dass Pele auf der Insel erneut ihr vulkanisches Feuer entfacht hatte, und sie gab den Kampf auf.
Ihr endgültiges Heim fand Pele im Krater Halea'uma'u, der sich innerhalb der Caldera des Kilauea befindet.
Es wird von ihren Liebesaffären und Kämpfen mit Kamapua'a erzählt, ebenso wie wie vom Streit mit Poliahu, der Schneegöttin des Mauna Kea sowie von zahlreichen weiteren Begebenheiten.
Nach Pele wurden auch verschiedene vulkanologische Phänomene benannt, wie die Haare von Pele, die Tränen von Pele, Limu o Pele sowie ein großer Vulkan auf dem Mond Io.
Die Haare von Pele sind eine Bezeichnung für haarförmiges Vulkanglas, welches entsteht, wenn Lava als Fontänen in die Luft geschleudert, zerrissen und auseinander gezogen wird. Der Wind kann es bis zu 10 km weit weg blasen. Es sind bis zu 2 m lange und 0,5 mm dicke Fasern, und ganz feine Büschel bekannt.
Die Tränen von Pele, entstehen zur gleichen Zeit, die Lava wird hier nicht so schnell auseinander gezogen, so dass sie tropft, die Tropfen erstarren dann als grünlich-schwarze bis schwarze Tränen von meist wenigen Millimetern Größe. Mehr als zentimetergroße Tränen sind eher selten. Pele's Haar und Pele's Tränen gehen oft ineinander über, häufig befindet sich am Ende eines Haares ein dicker Tropfen, oder aber die Tränen laufen in dünne Basaltglasfäden aus.
Limu o Pele ist hawaiianisch für Pele's Seetang und besteht aus dünnen, basaltischen Glasflocken, die sich bilden, wenn ein Lavastrom mit glatter Oberfläche ins Meer fließt. Dieser kühlt sich dabei schnell ab. Das in der Lava enthaltene Wasser kocht und bleibt als dampfgefüllte Bläschen in den dünnen Flocken erhalten.
Im Südosten von Big Island erhebt sich der Vulkan Kilauea, 1200 Meter hoch, über das Meer. In seinem Krater befindet sich die "Feuergrube" Halema’uma’u – das "ewige Heim", wo sich Pele niederließ.
Früher pilgerten die Hawaiianer regelmäßig zum Kilauea und nahmen Dampfbäder zur spirituellen Reinigung am Kraterrand, sie brachten Pele Gebete und Gesänge dar. Außerdem legten sie als Opfergabe Früchte, vor allem Beeren des ihr heiligen Ohelo-Strauches, an den Rand des Kraters. Einige tun das heute noch, doch wurden, im Laufe der Zeit, meistens die Beeren durch eine Flasche Gin ersetzt, welche dann in den Krater geworfen wird, damit sie nicht in den Taschen der Touristen landet.
Pele kann in verschiedene Formen erscheinen, als alte, reife oder junge Frau, aber auch als weißer Hund, Feuer, Lava, Wind, Wolken, Donner und Blitz.
Es ist überliefert, dass die hawaiianische Prinzessin Keelikolani 1880 beim Ausbruch des Mauna Loa, die alten, heiligen Lieder rezitierte, der Göttin Pele Seidenstoffe opferte und Brandwein in die Lava goss, um Pele zu besänftigen.
Die Legende, nach der sie jeden verflucht, der Lavagestein von ihren Inseln mit nimmt, ist ein moderner Mythos und kein Bestandteil der alten hawaiianischen Tradition, dennoch können die Ranger des Nationalparks von zahllosen Päckchen aus der ganzen Welt zu berichten. Die Absender bitten darum, die Lavastückchen auf den Vulkan zurück zu bringen, um so eine Reihe von Missgeschicken, Unglücken und Krankheiten, seit sie im Besitz der Steine sind, zu beenden.
Pele - Erwachen
Ich woge, klopfe, hämmere
niemals bin ich still.
Ich bin ständige Schwingung,
endloser Rhythmus,
stetiges Summen in deinem Ohr.
Ich bin immer in Bewegung
Weit unten in den Tiefen
Mit feuriger Kraft,
dort, wo du mich nur fühlen kannst.
Sollte es nötig sein,
wecke ich dich
mit dem wilden, dramatischen Ausbruch des Vulkans
mit Lava und Feuer
und sage: "Pass auf!"
Amy Sophia Marashinsky, Göttinnengeflüster
Quellen:
http://www.huna.org/html/hawaiian_goddesses_german.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Pele_%28G%C3%B6ttin%29
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Lava
Amy Sophia Marashinsky, Göttinnengeflüster
Esmerelda
Tabiti – die skytische Feuergöttin
Tabiti ist eine Göttin der Skyten, eines vorgeschichtlichen Volkes jenseits des Urals. Geographisch entsprach das Siedlungsgebiet der Skyten dem heutigen Sibirien und der Mongolei und reichte im Süden bis ans Schwarze Meer.
Wörtlich übersetzt heißt Tabiti "der Herd". Die Skythen verehrten sie als ihre "große Göttin", sie war Göttin des Herdfeuers und der Tiere. Als solche war sie für die als Viehzüchter und Hirten lebenden Skyten die wichtigste Gottheit ihres Pantheons. Tabitis Partner Vit oder Agin/Agni (vgl. indisch = Helligkeit/Feuer oder auch Kessel) wird in der Regel mit zwei Pferden dargestellt. Er muss sich in Darstellungen unter Tabiti einreihen. Das zeigt, dass Tabiti die höchste Verehrung der Skyten zuteil wurde. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot vergleicht Tabiti mit Hestia und bekräftigt ihre herausragende Stellung bei den Skyten.
Einige Forscher glauben, dass der Einfluss der Göttin weit über das Herdfeuer und die Familie hinausging und Tabiti als Garantin des Staates und des sozialen Gefüges der skytischen Gesellschaft betrachtet wurde.
Ein Eid oder Versprechen neben dem "königlichen Herd" wurde als sakrosankt betrachtet, dieses zu brechen, so glaubten die Skyten, könne den Herrscher krank machen. Ein Verstoß dagegen wurde mit der Todesstrafe geahndet. Das erhalten des Herdfeuers in den skytischen Häusern oblag den Frauen.
Der russische Forscher Sergej V. Rjabchikov hat diverse Darstellungen der Skyten untersucht und interpretiert. Er kommt zu der Ansicht, dass Tabiti mit der russischen Märchengestalt "Baba Yaga" übereinstimmt. Es gibt nämlich Darstellungen von Tabiti mit einem Haus auf Hühnerbeinen/Stelzen.
Die Kinder Tabitis sind die Erdgöttin Api und der Vatergott Papaios, den Herodot mit Zeus vergleicht. Api setzt er Gaia gleicht.
Tabiti wird häufig mit einem Strahlenkranz um den Kopf dargestellt. Dieser verdeutlicht ihre strahlende, feurige Kraft und assoziiert sie mit der Sonne. Wie in Nordeuropa verbreitet, ist die Sonne weiblichen Geschlechts, die oberste Göttin ist die Sonnengöttin. Wir kennen das von der nordischen Göttin Sunna. Als wärmendes und nährendes Prinzip lässt die Sonne alles wachsen und sorgt für ausreichende Nahrung für Mensch und Tier. Nur in den heißen südeuropäischen Regionen und in Kleinasien wird die Sonne, ihrer zerstörerischen Kraft wegen, vermännlicht. An den Dachfirsten der alten ukrainischen Stadt Kerch (das antike Panticapeum), prangten Masken der Göttin Tabiti mit wie Feuerzungen gestalteten Haaren.
Das heilige Tier der Göttin ist das Pferd. Das rückt sie sehr nahe an die Amazonen, die reitenden Kriegerinnen aus dem Land nördliche des Schwarzen Meeres. Skytische Herrscher ließen sich in großen Grabhügeln, sog. Kurganen, bestatten. In der Regel wurden sie von ihrer Frau und einer ganzen Reihe von Pferden in den Tod begleitet. Die Skelette der prächtig geschmückten Tiere sind bis heute bezeichnend für die Pferdeliebe der Reiterfürsten. Auch sollen bei manchen Begräbnisfeiern Pferde lebendig "gepfählt" worden sein. Durchbohrt von einem angespitzten Holzpflock, geschmückt mit Sattel und Zaumzeug der feinsten Art, wurden sie "als Wache" um die Grabstätte des Herrschers aufgestellt.
Yulia Ustinova glaubt, dass Tabiti weniger eine personalisierte Göttin darstellt, ähnlich wie Hestia, von der es nur wenige figürliche Darstellungen gab, sondern die in der Regel einzig durch das Feuer repräsentiert wurde. Tabiti stelle vielmehr "das Prinzip Feuer" dar oder aber die heilige Kraft des Feuers und der Sonne. Rayevskiy vermutet, dass bei den Skyten, ähnlich wie im iranischen Kulturkreis dieser Zeit der Feuerkult eine herausragende Rolle gespielt habe und erklärt über den Vergleich dieser benachbarten Kulturen die Sonderstellung Tabitis.
Ustinova bezweifelt, dass Tabiti als Urmutter der Skyten betrachtet wurde und ihr die Rolle einer Ahnherrin zukam, während andere Autoren durchaus diese Vermutung anstellen.
Literatur und Links:
Yulia Ustinova: The supreme gods of the Bosporan Kingdom
Rjabchikov, Sergei V., 1999. The Scythian Model of the Universe. "THE SLAVONIC ANTIQUITY" Home Page (http://public.kubsu.ru/~usr02898/sl5.htm).
http://www.anthroglobe.info/docs/Sergei/scythian-sarmatian-Russian-mythology-fairytales.htm
artemisathene
Feuer
Feuer und Flamme für das Leben: die Lebenskraft - die "Kundalini"-Energie - fließt durch alle Lebewesen. Ebenso steht das Feuer für erneuernde Kraft, Schöpfungskraft, Kreativität und Leidenschaft. Die Sonne brauchen wir zum Leben, ihre Wärme, ihr Licht und ebenso kann uns das Sonnenfeuer verbrennen, zerstören, austrocknen. Das Feuer der Transformation verbrennt schonungslos das Alte, um fruchtbaren Boden für Neues zu schaffen. Der Phönix verbrennt sich um neu zu erstehen. Herdfeuer wärmen und nähren uns, lassen uns Geborgenheit spüren, Waldbrände zerstören Lebensraum, in Wüsten verdorrt das Leben. Wir können etwas ausbrüten, gar kochen, wir können uns nach etwas verzehren, für etwas kämpfen, uns austoben oder nur auf Sparflamme laufen. Feuer ist Energie, die verzehrt und befreit, sie ist großzügig und verschwenderisch - die Fülle des Sommers z.B. Das Feuer gibt uns Würze und Schärfe. Es gibt uns Temperamentsbündel ("Julischka aus Budapest" mit ihrer wilden Kraft) und Königinnen (gebündelte Kraft).
Alles, was mit Energie, Kraft, Stärke, Mut, Aktion, Willen und Durchsetzungsvermögen zu tun hat ist von feuriger Energie. Sie ist expansiv, explosiv und impulsiv. Sie führt uns zur Freude, zur Extase, zu Macht, Ruhm und Sieg. Sie bringt uns mit unserer Libido in Kontakt und mit unserer Aggression. In unserer heutigen Gesellschaft "haben wir Eros zum Krieger gemacht". Die aufgestauten Energien entladen sich in hitzigen Debatten, in Wut, Zorn, Eifersucht, Haß, Gewalt und Krieg. Mars, der Kriegsgott steht für das Feuer, Hephaistos, der Gott der Schmiede, Helios/Lugh, der Sonnengott und Lucifer, der Lichtbringer. So stehen neben den lebensspendenden Symbolen alle Waffen fürs Feuer. Wir assoziieren oft männliche Kraft und Aggression mit dem Feuer und vergessen dabei die weibliche Macht der Schöpfung, der Sinnlichkeit und ihre ihre heilenden Energien. Auch das Menstruationsblut, uralte Insignie der weiblichen Macht, wird dem Feuer zugeordnet und sein Symbol, der Drache.
Feuerfrauen sind z.B. Amaterasu, die japanische Sonnengöttin, Lucia, die Lichtbringerin, Hestia, Göttin des Herdfeuers und Pelé, die hawaianische Göttin der Vulkane. Die Salamander sind die feurigen Elementargeister und weitere Feuertiere sind Löwe, Widder, Pferde und alle Raubtiere. Seine astrologische Entsprechung findet das Feuer in Widder, Löwe und Schütze und seine Planeten sind die Sonne, der Mars und der Jupiter. Feurige Berufe sind Schmied, Stahlkocher, Chemiker (als Erben der Alchemisten), Köche, Bäcker und Künstler. In der Musik ist es die Dynamik, die Blechbläser zählen zu den feurigen Musikern, ich zähle die Rasseln zum Feuer. Als Symbole finden wir Lanzen und Stäbe - gebündelte Kraftinstrumente. Im Ritual sind es das rituelle Feuer, gebündelte Energien, die Gruppenenergie und die Leidenschaft und Kreativität, die sich in den Resultaten bzw. resultierenden Aktionen zeigt. Dem Feuer entspricht der Mittag, der Sommer, die Reifephase bzw. Mutterschaft. Im Körper sitzt das Feuer in der Leber und in den Geschlechtsorganen, im Hara und im Solarplexus. Alle chemischen Prozesse im Körper brauchen Feuer, wenn der Körper sich wehrt produziert er Fieber.
Der Choleriker ist der feurige Typ, sein Paradebeispiel ist das HB-Männchen.
jana
Spirituelle Verbindung mit dem Element Feuer
Anders als beim Element Luft ist eine direkte Verbindung mit dem Element Feuer nicht ohne Gefahr für Leib und Leben möglich. Dennoch ist das Feuer wohl das Faszinierendste Element für den Menschen. Gerade durch die Gefahren, die das Feuer birgt. Aber auch wegen der Vorteile die das Feuer mit sich bringt.
Durch das Feuer hat nicht nur die menschliche Evolution eine andere Richtung genommen, sondern auch der religiösen/spirituellen Entwicklung gab und gibt das Feuer neue Impulse.
Feuer wird oftmals bewusst in Riten eingesetzt um Opfergaben zu verbrennen (oder verglühen zu lassen) und als Rauch- oder Ascheopfer den Mächten zu übergeben. Auch wird das Feuer gerne bei Zusammenkünften als Mittelpunkt des gesellschaftlichen Zusammenseins genutzt. Ebenso zur Zubereitung der Nahrung und als Wärmequelle. Zudem findet es als Orakel Verwendung.
Doch wie verbinde ich mich mit dem Element Feuer, ohne mich zu verbrennen. Die wenigsten von uns können über glühende Kohlen laufen (auch wenn es theoretisch jeder könnte).
Mit dem Feuer selbst kann man nur insoweit eine direkte Verbindung eingehen, als das man die Hitze der Flammen/Kohlen in sich aufnimmt und diese Form der Energie für sein spirituelles Schaffen nutzt.
Einfacher ist es da schon die Wärme der Sonne (Himmelfeuer) auf sich wirken zu lassen. Zumal die Sonnenwärme nicht nur angenehm ist, sondern auch positiv auf die Seele wirkt.
Nicht vergessen dürfen wir das Fieber, das auch eine Form von Feuer ist. Mit durchweg hilfreichen und heilenden Eigenschaften. Eine Verbindung mit dem Fieber einzugehen, dürfte jedoch nicht jedermanns Sache sein – zumal es den Körper und den Geist schwächt. Doch vllt. Ist genau diese Schwäche die stärkste Möglichkeit sich mit dem Feuer zu verbinden. Wenn man sich einfach fallen lässt und die Fieberträume die Herrschaft über den Geist übernehmen.
Eine Angenehme und äußerst spirituelle Art sich mit dem Feuer zu verbinden, ist wohl, wenn man im Herbst oder Winter vor dem Kamin sitzt und die Flammen auf sich wirken lässt. Das prasseln, zischen und knacken wenn die Flammen am Holzscheit lecken. Die anmutig tänzelnden rot-goldenen Flammen brennen sich regelrecht in die Iris und ins Gehirn hinein. Die ausstrahlende Hitze versengt leicht die Haut – und dennoch rückt man nicht davon ab – man wird zu einem Teil des Feuers. Man spürt regelrecht jede Bewegung der Flammen. Tanzt ihren Tanz mit – wie sie wild über das Holz springen und sich immer wieder darin verbeißen. Man wird selbst zur Flamme – zur Hitze.
Wacht man dann irgendwann aus dieser Trance auf – fühlt man sich für gewöhnlich sehr leicht – und leicht angesengt. Aber wen stört das schon???
Aber auch eine Kerzenflamme kann spirituell anregend sein. Besonders gut wirkt diese bei Konzentrationsübungen. Man sieht dann nichts mehr außer der Flamme. Man hört nichts mehr außer dem zischen des verbrennenden Wachses. Das Bild der Flamme brennt sich ins Gehirn ein.
Sassenach
Spirituelle Verbindung mit dem Element Feuer
Ohne Feuer im weitesten Sinne wäre das Leben für uns auf der Erde unvorstellbar: wir und alle Lebewesen brauchen das "Feuer" der Sonne, wir brauchen das offene Feuer bzw. modern betrachtet auch das elektrische "Feuer" zur Nahrungszubereitung, die Naturkräfte brauchen die Blitze als Entladungsmöglichkeit, Krankheiten kuriert unser Körper durch die Fieberproduktion und nicht zu vergessen, das in uns immante Feuer, unser Blut, unsere Körperwärme, ohne die wir auch nicht lebensfähig wären. Allein diese essentielle Notwendigkeit von Feuer verbindet uns bereits mit dem Element, wobei es allerdings anders als das bereits besprochene Element Luft auch einige Gefahren birgt, wenn die Verbindung zu wörtlich und körperlich verstanden wird.
Als Wärme- und Lichtquelle findet sich das Element Feuer in fast jedem Ritual, z.B. in Form von Kerzen, von Räucherungen oder als offenes Feuer (besonders bei Festtagsritualen). Auf Papier oder Blätter notierte Wünsche oder auch Lasten können im Feuer verbrannt und durch diesen Prozess umgewandelt werden. Hier wird die Zweiseitigkeit dieses Elements besonders deutlich: auf der einen Seite verdanken wir ihm Leben und Wachstum, auf der anderen Seite kann es aber auch zerstören und vernichten. Diese beiden Eigenschaften lassen sich für die Ritualarbeit gut nutzen. Holz zu verbrennen oder dem Feuer einen Gegenstand zu übergeben gilt auch als Opfergabe an die Göttin. Über offenem Feuer zubereitete Speisen verbinden darüber hinaus auf ihre eigene Art und Weise während oder nach einer Zeremonie mit diesem Element. Feuer bildet hierbei den letzten Schritt und haucht somit den Speisen "Leben" und Energie ein.
Besonders im Sommer wird die Beziehung zum Element Feuer deutlich und spürbar. Die Sonne brennt heiß auf uns herab, ihr intensives Licht und ihre Wärme können wir an manchen Tagen kaum aushalten. Doch gerade an solchen Tagen kann es unheimlich wirkungsvoll sein, sich mit der Sonne zu verbinden, in dem man beispielsweise im Schatten unter den Bäumen die einzelnen Sonnenstrahlen, die durch die Blätter fallen, in sich aufnimmt und sie zur Aktivierung des Sonnengeflechts im Körper nutzt. Mit dem Sonnengeflecht bezeichnet man das vordere Nervengeflecht in der Mitte der Brust (auch als Solarplexus bekannt). Eine einfache Meditation mit einer Visualisierung von einfallenden Sonnenstrahlen, die das Sonnengeflecht stimulieren, kann schon eine sehr intensive Verbindung mit dem Element Feuer bewirken. Auch ein Sonnenuntergang kann in diesen Tagen mit seiner intensivroten Färbung als Energiequelle genutzt werden. Wichtig ist nur, viel draußen zu sein, um die Energie gezielt aufnehmen zu können (dabei aber nie die Sonnencreme vergessen!).
Viele alte Feuerbräuche und –riten wurden zum Mittsommerfest veranstaltet, das den Höhepunkt des Lichtes darstellt, aber auch den Wendepunkt hin zur dunklen Jahreszeit. Meist wurde auf einem Berg oder Hügel ein großes Feuer entzündet und brennende Holzräder (Symbole der Sonne) von den Anhöhen herunter gerollt, wie zum Beispiel in Nieder-Kranz an der Mosel: Man glaubte, dass es eine gute Weinernte geben würde, erreichte das Rad die Mosel noch brennend. Auch der Sprung über das Feuer gehörte zum Fest und sollte die Fruchtbarkeit und Liebesfähigkeit steigern. Denn die Sommersonnenwendfeier markiert auch die Wandlung der jungfräulichen Göttin hin zur gereiften Frau, zur Mutter. So wie die Sonne allem auf der Erde Leben spendet, so wird es auch die Göttin tun.
Auch Strohpuppen und Kräuter übergab man den Flammen, um böse Kräfte zu vertreiben. Der Tanz ums Feuer und Musik verbinden durch ihre Leidenschaft und Hitze mit diesem Element, wir schwitzen und tanzen uns in Ekstase, lassen uns treiben und verlieren uns in den züngelnden Flammen.
Tipp: Wie wäre es mit Shakespears "A Midsummer Night's Dream" zur Einstimmung auf die verzauberte Zeit des Sommers? Informationen auf www.macbeth.de/zusammenfassungen/zs_sommer.htm
Quellen:
Hexenfeste – Das Rad mit den acht Speiche von Morgaine erschienen im Neue Erde Verlag
Annika
Der Anfang
Ein feuerroter Ball erscheint am Horizont
riesengroß und wunderschön am Morgenhimmel
ICH bin der Anfang
ICH bin geballte Energie
aus MIR kann alles entstehen
ICH bin das Feuer der Transformation
ICH bin das Erwachen
ICH bin der Aufbruch, der Beginn
ICH bin der Anfang
Schnell wird aus glutrot strahlend gold
und mit jeder Sekunde gewinnt SIE an Kraft
Gwenhwyfar
Die Stäbe des Tarot
Als Fortsetzung meiner Ausführungen zu den kleinen Arkana im Tarot der Ausgabe 28 zum Thema Luft möchte ich heute die Stäbe besprechen, die man dem Element Feuer zuordnet.
Für mich sind die Stäbe sehr kraftvolle Karten, denn sie stehen für einen starken Willen, für Lebensenergie, Temperament und Zielstrebigkeit. Sie weisen uns darauf hin, dass es nun an der Zeit ist, etwas zu unternehmen, etwas in die Tat umzusetzen und zu verändern. Das Feuer kann dabei eine reinigende Funktion haben, einen Neuanfang bedeuten und uns eine neue Perspektive schenken. Es gilt, Mut zu fassen und ähnlich wie beim Feuerlauf (symbolisch) Grenzen zu überwinden.
Im Reigen der Stäbe verkörpert meiner Ansicht nach vor allem die Königin den wichtigen Aspekt der Leidenschaft, der Lust und der fließenden Lebensenergie, die frei gelassen werden sollte. Nicht umsonst heißt es ja, für eine Sache "Feuer und Flamme" sein.
Der zielgerichtete Wille bietet die Chance zur Selbstverwirklichung, aber auch zur Selbstbehauptung und lässt uns über uns hinaus wachsen. Der Stab repräsentiert also auch Wachstum und Fruchtbarkeit seinem pflanzlichen Ursprung gemäß.
Aber diese Aussicht auf Stärke, Erfolg und Aufregung können auch überfordern und eine Verlustangst schüren. Verlöscht nämlich das Feuer, schwindet die Lebensenergie und alles bisher erreichte und noch zu erreichende rückt in weite Ferne. Auch die entstehenden (sexuellen) Spannungen können uns erdrücken und den bevorstehenden Sieg in eine Niederlage verwandeln. Hier ist exemplarisch der Ritter zu nennen, der regelrecht ständig "unter Strom steht" und voller Ungeduld ein waghalsiges Unternehmen nach dem anderen riskiert. Wer so entschlussfest durchs Leben geht, hat plötzlich viel Macht in den Händen, die man sowohl gewinnbringend als auch schädigend einsetzen kann. Die Stäbe bergen also wie das Feuer einen lebensspendenden (die verbrannte Asche beispielsweise, die die Erde wieder fruchtbar macht) und einen vernichtenden Aspekt und sollten ausgehend von dieser Dualität betrachtet werden.
Quelle:
eigene Deutung und Erfahrung
Bürger/Fiebig: Tarot für Einsteiger/innen, Königsfurt Verlag
Annika
Sommersonnenwende
- die Kraft der Fülle konzentrieren -
Wenn sich in unserem Fühlen der Sommer langsam etabliert hat, macht sich die Sonne schon wieder auf den Rückweg. Wir feiern am längsten Tag des Jahres ein üppiges Fest mit vielen roten Früchten, Säften und (evtl.) erfrischender Bowle. Die Natur geht zur Reife und zeigt es uns mit reichen Geschenken: es gibt Obst und Gemüse, die Heuernte findet statt, die Jungtiere in den Herden werden geboren und die ersten Heilkräuter geerntet - allen voran Johanniskraut (am 24.6. ist Johanni, von den Christen als Geburt Johannes des Täufers gefeiert) und Beifuß. Dem Tau, der an diesem Morgen gesammelt wird sagt man Heilkräfte nach.
In uns kommt die Jahresaufgabe zur Reife und zeigt erste Früchte. Die pralle rote Kraft, die wir an Walpurgis in unkontrollierbarer Stärke gespürt haben wird jetzt gebündelt (traditionellerweise legen wir uns dazu Artemisia-Gürtel an). Sie ist auf dem Höhepunkt ihrer Entfaltung; auch Kreativität in allen Bereichen drückt sich hier aus. Wir gehen voller Power an unsere Ziele heran - die Kraft des Sommers weitet uns, bringt uns aber auch zu unserer Einzigartigkeit (wir krönen uns zu Königinnen des Sommers). Mit dieser Kraft wählen wir uns vielleicht auch jetzt eine/n Partner/in. In der verzaubernden Mittsommernacht kann allerlei passieren... Es ist ein ausgelassenes Fest mit großen Freudenfeuern (Johannifeuer), ein Fest, das alle Sinne berauscht.
Und doch ist dies ein Fest der Umkehr: die Tage werden wieder kürzer, die meisten Blüten sind verblüht und der Herbst schickt uns möglicherweise ein kalten Gruß: die sogen. Schafskälte (- um diese Zeit werden nämlich die Schafe geschoren).
Genießt also den Sommer mit allem, was er zu bieten hat! Ich wünsche allen Frauen viel Spaß dabei!
Chandra, Frauenpfade
Sommer
Strahlend bin ich,
warm und üppig.
Ich verteile großzügig meine Gaben
an alles, was lebt.
Ich schicke meine Kraft überall hin
und lasse alles reifen.
Ich bringe Dir ein Meer aus Blüten und Farben.
Koste meine Früchte,
genieße den Schatten meiner Bäume.
Die Luft erfülle ich mit Düften und Tönen
und lasse sie flirren im Sonnenlicht.
Spürst Du die Wärme auf deiner Haut
und wie jede Pore Deines Körpers sie aufsaugt?
Ja, genieße, jetzt und hier,
lebe, sei einfach, sei!
Verbinde Dich mit Deinen Schwestern und Brüdern
in all ihren Formen.
Genieße die Leichtigkeit, das Sein
und bewahre das Feuer des Lebens in Dir!
Chandra 10/07
Die Feuerlilie
Die Feuerlilie ist eine einzigartig schöne Wildblume, die bei uns inzwischen sehr selten geworden ist und unter Naturschutz steht. Sie ist die am weitesten verbreitete Wildlilie in Europa.
Sie gedeiht vor allem im Gebirge auf sonnigen warmen kalkhaltigen Böden: Bergwiesen, Schutthalden, felsigem Grund und an Waldrändern auf einer Höhe bis zu 2400 m. Man findet sie in den Pyrenäen, in den Dolomiten, im Balkangebiet und teilweise sogar in den Niederlanden und in Deutschland in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den süddeutschen Alpen. Es ist anzunehmen, dass sie außerhalb des Berglandes durch Verwilderung Verbreitung gefunden hat.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Lilienarten besticht die Feuerlilie einzig durch ihre schöne Farbe, sie ist duftlos. Das verwundert, da doch die meisten Lilien einen geradezu betörenden Duft verströmen, den schon die alten Römer sehr schätzen. Außerdem besitzt sie, anders als die Zuchtformen, meist nur eine Blüte, die an der Spitze des 20-80 cm langen Stängels sitzt. Aus der weißen Zwiebel entwickelt sich im Frühjahr der Stängel, der meist rot oder schwarz gefleckt und wollig behaart ist. Die Blätter stehen wechselständig am Stängel und sind lang und schmal.
Von Mai bis Juli erscheint die Blüte, die bis zu 15 cm Durchmesser besitzen kann. Die 6 Blütenblätter sind, wie ihr Name bereits sagt, feuerrot bis tief orange mit dunklen, leicht erhabenen Papillen. Die Staubgefäße sind in der Regel braun-rot. Die Lilie vermehrt sich durch Teilung der Zwiebeln sowie durch Brutknöllchen, die in den Blattachseln entstehen, zu Boden fallen und nach 2-3 Jahren blühfähige Zwiebeln bilden.
Der wissenschaftliche Name der Feuerlilie ist Lilium bulbiferum. Bulbiferum bedeutet Bulben tragend, d.h. Brutknöllchen bildend. Volksnamen sind u.a.: Berg-Ilga, Donnerblume, Donnerrose, Goldrose, Gelbe Gilgen, Wilde Gilgen, Rot-Ilgä, Steirose oder Tulipana.
In der Mythologie war die Lilie ihrer Schönheit, aber auch ihres Duftes wegen (nicht die Feuerlilie), als "Rose der Juno" bekannt. Scott Cunningham verbindet sie mit den Göttinnen: Juno, Venus, Nephtys und Kwan Yin.
Medizinische Nutzung: in der Volksmedizin wird der Wurzel der (Feuer)lilie Stuhlgang und Menstruation fördernde Wirkung nachgesagt. Außerdem pries man ihre Wirkung gegen Hepatitis, wenn die Wurzel in Wein gekocht genossen wurde.
Bei offenen Wunden und Brandverletzungen wurde die Wurzel mit Rosenöl gemischt aufgetragen.
Dioskurides beschreibt den Einsatz der Lilienwurzel bei Hauterkrankungen und Geschwüren. Er überliefert auch den Gebrauch bei Brustentzündungen stillender Frauen, als Breiumschlag in Milch gekocht.
Das in den Kelchen gesammelte Tauwasser galt als Heilmittel gegen Gelenkschmerzen, Hepatitis und Gebärmutterentzündungen. Außerdem glaubte man, dass es die Geburt und die Menstruation fördern könne. Zudem galt es als Kosmetikum zur Förderung der Schönheit und hilfreich bei starker Bräune, die ja als "unschicklich" galt.
Lilienöl wurde durch Mazeration (Einlegen der Blüten in Öl) von duftenden Lilienarten gewonnen und bei den bereits genannten Beschwerden äußerlich eingesetzt.
Verwendung in der Magie: Die Feuerlilie kann eine magische Zutat des Sonnwendfeuers sein, um Segen für Mensch, Tier und Pflanzen zu erbitten und Schaden durch Gewitter, Donner und Blitz fernzuhalten. Außerdem kann man sie in den Sonnwendbuschen binden und im "Muttergöttinnenwinkel" ("Herrgottswinkel") des Hauses aufbewahren. Bei Gewittern können einige Stücke des Buschens dann ins Herdfeuer geworfen werden, um Haus und Bewohner vor Unheil zu schützen. Die Feuerlilie gilt als Apotropäum um böse Geister und den bösen Blick abzuwenden.
Nach Cunningham kann die frische Lilie als Gegenmittel gegen einen "angehexten" Liebeszauber verwendet werden. Zur Aufklärung eines Verbrechens sollte man ein Stück Leder in einem Lilienbeet vergraben.
Weniger verbreitet ist der Gedanke, dass die rote Farbe der Blume Feuer oder Blitzschlag anziehen könne und damit vom Hause fern gehalten werden sollte.
Quellen:
Christian Rätsch, Heilkräuter der Antike, Scott Cunningham, Enzyklpädie der magischen Kräuter,
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuer-Lilie
http://www.kraeuter.ch/_texte/feuerlilie.htm
artemisathene
Schweißtreibende und fiebersenkende Pflanzen
Da die Pflanzenheilkunde zu den ältesten medizinischen Therapien weltweit gehört, ist es nicht verwunderlich, dass uns viele Pflanzen und deren heilende Eigenschaften vertraut sind.
So gibt es eine ganze Reihe von ihnen, die in der Phytotherapie, der Homöopathie und der Anthroposophischen Medizin eingesetzt werden können um einen grippalen Infekt gleich zu Beginn zu mildern oder um das Fieber während einer Krankheit zu senken.
Bei meiner Recherche zu diesem Thema war ich überrascht wie viele es sind, ich beschränke mich bei meiner Aufzählung, die keinen Anspruch auf Vollzähligkeit hat, auf Pflanzen die, wie im Titel bereits erwähnt, fiebersenkend und schweißtreibend sind.
Antibiotisch und entzündungshemmend wirkende Pflanzen sind z.B.: Eukalyptus, Galgant, Hopfen, Kampfer, Kapuzinerkresse, Brennnessel, Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin, Salbei, Enzian, Weide, Kardamon, Kiefer, Thymian - auch "Antibiotikum der Armen" genannt, Ringelblume, Veilchen, Rosenessenz, Schafgarbe, Kamille und Tausendgüldenkraut.
Neben der antibiotischen und entzündungshemmenden Wirkung, entlastend die Artischocke, ebenso wie die Angelika zusätzlich auch die Leber.
Meerrettich und Fenchel wirken entzündungshemmend wie auch schweißtreibend.
Ebenfalls schweißtreibend wirken Ingwer, Lindenblüten, Beifuß, Enzian, Bitterklee, Alant, Erdrauch und das Wilde Stiefmütterchen, das Gartenstiefmütterchen hat diese Wirkung leider nicht. In diese Reihe der Pflanzen gehört auch Liebstöckel, doch er darf nicht in der Schwangerschaft angewandt werden, da er Wehen fördert.
Sehr bekannt und beliebt ist auch der Schwarze Holunder, dessen Blüten als Tee, oder seine Beeren als Grundlage für Saft verwendet werden.
Mädesüß, Tausendgüldenkraut, Weide, Apfel, Flieder und Enzian gehören in die Kategorie der fiebersenkenden Pflanzen.
Gerade bei Erklältungen, ist oft das Bedürfnis nach etwas Kühlendem groß. Hier können Birke, Borretsch, Eukalyptus, Zitrone, Minze, Salbei und Orange helfen.
Um das Immunsystem wieder zu stärken sind Echinacia (Roter Sonnenhut), Bitterklee, Meerrettich und Flieder gute Helfer.
Ilex (die Stechpalme) wurde früher auch gegen Fieber eingesetzt, überliefert ist, dass es häufig zu Vergiftungen, auf Grund der Dosierung, kam. Den Beeren der Stechpalme wird eine Giftwirkung nachgesagt, was aber umstritten ist.
Ebenfalls, wegen seiner giftigen Wirkung, wird der Buchsbaum nicht mehr für die innere Anwendung genutzt.
Hier ein paar Tipps:
Wenn 5 Esslöffel Holunder- und Lindenblüten, im Verhältnis 1:1, mit einem Liter heißem Wasser übergossen und 7 min bedeckt ziehengelassen werden, ergibt das einen Tee der schweißtreibend wirkt, das Fieber stoppt und die Beschwerden lindert.
Sehr wirksam und wohlschmeckend, darum auch für Kinder gut geeignet, ist ein ähnliches Rezept:
½ Liter Holunder-Lindenblütentee mit 3 Scheiben Ingwer zubereiten und mit dem heißen Tee ¼ Liter Holunderbeerensaft übergießen.
Nach schweißtreibenden Tees immer ins Bett und am besten Schlafen, wenigstens aber ruhig liegen.
Wenn Weidenrinde, das "Aspirin der Natur" zu einer Teemischung gegeben wird, wirkt sich das entzündungshemmend und fiebersenkend aus. Außerdem hat Weidenrinde gegenüber Aspirin den Vorteil, dass die Salicinverbindung der Weidenrinde keine blutgerinnungsverändernde Eigenschaften besitzt, wie das Aspirin.
Ein Tee aus ca. einer handvoll getrockneten Apfelstückchen (mit kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen) wirkt, schweißtreibend und fiebersenkend.
Fieber an sich ist generell bei einer Erkrankung ein gutes Zeichen, zeigt es doch, dass das Immunsystem stark am Arbeiten ist. Unter erhöhter Körpertemperatur werden vermehrt Leukozyten (weiße Blutkörperchen) gebildet Das Immunsystem arbeitet schneller mit Fieber.
Ferner fühlen sich bei Fieber die meisten Krankheitserreger nicht mehr wohl und gedeihen dann weniger gut.
Leichtes und mäßiges Fieber hilft also bei der Genesung, darum sollte niedriges (37,5° bis 38°) und mittleres Fieber (38,5° bis 38,9°) eher unterstützt werden. Hohes Fieber dagegen belastet den Körper sehr stark.
Bei kleinen Kindern steigt die Körpertemperatur schnell mal hoch an, hohes Fieber kommt bei ihnen häufiger für kurze Zeit, auch ohne schwerwiegende Erkrankungen vor, während bei älteren Erwachsenen auch schon eine erhöhte Temperatur ein deutliches Warnzeichen sein kann.
Von daher immer bei anhaltendem Fieber, oder Fieber ohne klare Ursache unbedingt zum Arzt oder Heilpraktiker gehen.
Quellen:
http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=118&st=0&sk=t&sd=a
Das Messèquè Heilkräuter Lexikon
Simone Neblich-Spang Aus dem grünen Hain
Esmerelda
Korrespondenzliste Feuer
Element Feuer/ Richtung Süden
Einflußbereiche: Energie, Seele, Hitze, Flamme, Blut, Vitalität, Wille, Heilung und Zerstörung, Reinigung, Freudenfeuer, Herdfeuer, Kerzenflammen, Sonne, Wüsten, Vulkane, Eruptionen, Explutionen
Tageszeit: Mittag
Jahreszeit: Sommer
Farbe: rot, gold, kaminrot, orange, weiß
Instrument: Horn
Göttinnen: Brigid, Sulis
Pflanzen: Hibiskus, Senf, Nessel, Zwiebel, roter Pfeffer, roter Mohn
Tarot: Stäbe
Sternzeichen: Widder, Löwe, Schütze
Geräte: Weihrauchfaß, Zauberstab
Opfer: Räucherwerk
Planet: Mars
Tag: Dienstag, Zahl 9
Engel: Michael
Wesen: Drachen, Salamander
Feste: Sommersonnenwende, Lammas
Sinn: Gesichtssinn
Geschmack: bitter
Räucherung: Weihrauch
Mond: zunehmender Mond
Edelstein: Feueropal
Baum: blühender Mandelbaum
Tiere: feuerspeiende Drachen, Löwen, Pferde
Totems: Falke, Lachs, Eule
Die Korrespondenzlisten zu den anderen Elemente sind in den jeweiligen Themenausgaben zu finden.
MedeaLaLuna
Feueratem
Diese Atemübung gibt es in verschiedenen Variationen in fast allen Yogarichtungen, aber auch beim Gesangstraining habe ich diese Atemtechnik kennen gelernt, denn sie unterstützt das energievolle und tiefe Einatmen, in dem beim Einatmen der Bauch nach vorne gedrückt wird und beim Ausatmen eingezogen wird. Im Alltag machen wir dies oft genau umkehrt und erdrücken damit unser Zwerchfell unnötigerweise. Je nach Yogaausrichtung gibt es verschiedene Meditationstechniken vor und nach dem Feueratem. Darum stelle ich hier ein eher am Gesangstraining orientiertes Modell vor, das dann jeder um seine Meditationspraxis ergänzen kann. Wichtig: bei Atemwegs-, Kreislauf- oder Herzerkrankungen diese Übung erst nach Rücksprache mit dem behandelten Arzt durchführen!
Nicht vergessen vor der Übung das Fenster zu öffnen oder gleich nach draußen zu gehen, damit viel sauerstoffreiche Luft eingeatmet werden kann. In Schneidersitz oder Lotusposition sitzend eine Hand auf den Bauch die andere auf das Brustbein legen. Den Kopf etwas Richtung Brustbein neigen und zunächst gleichmäßig und tief durch die Nase einatmen und/oder durch eine Meditation vorbereiten. Danach sehr tief und recht schnell Einatmen mit nach aussen gedruecktem Bauch. Ebenso tief und schnell folgt nun die Ausatmung, bei der der Bauch nach innen gezogen wird. Diesen Rhythmus vielleicht etwa drei Minuten halten, wobei die Einatmung etwa eine Sekunde umfassen sollte und die Ausatmung ebenfalls. Dieses Tempo sollte dann nach mehrmaligem Üben gesteigert werden, so dass Ein- und Ausatmung zusammen etwa eine Sekunde umfassen. Mit den Händen die Bewegungen nachfühlen. Nach diesen drei Minuten sollte noch eine Abschlussmeditation stattfinden.
Diese Atmung ist so effektiv und umfassend wie kaum eine andere, soweit ich weiß, denn sie reinigt den gesamten Körper, fördert die Widerstandsfähigkeit des Körpers durch die Kräftigung der Atemorgane (Lunge, Nase, Rachenraum, etc.), liefert Energie und Stärke für den stressigen Alltag.
Annika
Feuermeditation
Du sitzt unter einem schönen alten Baum auf einer Wiese. Die Sonne scheint Dir auf den Bauch und ins Gesicht. Sie ist warm und angenehm.
Fühle sie auf Deiner Haut. Wie ihre Strahlen Dich berühren.
Du hebst langsam vom Boden ab aufwärts in Richtung Sonne. Spüre wie du ihr langsam entgegen schwebst.
Zentimeter für Zentimeter schwebst Du der Sonne entgegen.
Die Sonne wird immer wärmer. Du spürst ihre Kraft und ihre Strahlung am ganzen Körper. Du spürst ihre Wärme und je näher Du ihr kommst, umso stärker spürst Du die Wärme der Sonne.
Bevor du es zu heiß für Dich wird, hältst Du an und schwebst ihr nicht weiter entgegen.
Du verharrst in Deiner Position und genießt die Kraft der Sonne.
Ein Gefühl der Wärme und der Geborgenheit breitet sich in Deinem Körper aus.
Du spürst ihre ganze Kraft, die ganze Kraft des Feuers. Sie erfüllt Dich und lässt Dich innerlich Eins mit ihm werden. Spüre die Energie des Feuers. Spüre welche Kraft der Zerstörung und der Erneuerung in ihm steckt.
Du bist entspannt und nimmst die Kraft und die Wärme der Sonne in Dir auf
Du und die Sonne? ihr seid Eins
Spüre, wie die Wärme deinen Körper stärkt und ihn ganz erfüllt.
Ruhig und entspannt schwebst Du nun langsam wieder nach unten
Du spürst, wie die Wärme langsam abnimmt
Dein Körper ist ruhig und entspannt,
nur noch ein paar Zentimeter trennen Dich vom Boden.
Erfüllt von Ruhe und Wärme kehrst Du nun an Deinen Platz unter dem Baum zurück?
Du spürst den festen Boden unter dir, fühlst dich sicher und geborgen.
Kehre jetzt langsam ins Hier und Jetzt zurück. Öffne deine Augen und bewege deine Arme und Beine,spüre die Kraft des Feuers.
Kehre nun in die Realität zurück.
Zaraphea & Ginger
Feurige Rezepte
Für mich repräsentieren vor allem scharfe Gewürze und Fleisch das Element Feuer in der Küche. Aber es ist natürlich viel essentieller, was uns heute vielleicht nicht mehr gleich ins Auge springt. Denn eigentlich brauchen wir die Energie des Feuers zum Erhitzen von Wasser und den Zutaten, für das Antreiben des Backofens, was heute die Energielieferanten Strom oder Gas übernehmen. Feuer war also der wichtigste Bestandteil in der Küche und beim Kochen. Darum möchte ich neben einem Fleischgericht auch ein wohl sehr bekanntes Essen (aus den Kindertagen) der offenen Feuerstelle wegen vorstellen.
Stockbrot
Für 4 Personen
1 Würfel frische Hefe
½ kg Mehl
¼ l lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
½ TL Salz
1 EL Margarine
Die Hefe, den Zucker, etwas Wasser und einen Teelöffel Mehl vermischen und den Vorteig 10 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Nun das restliche Mehl und Wasser, das Salz und die Margarine verrühren und dann langsam den Vorteig hinzu gießen. Gut durchkneten bis der Teig Blasen wirft. Aus dem Teig acht kleine Kugeln formen und nochmals abgedeckt gehen lassen, bis sie ihre Größe verdoppelt haben.
Vor Ort dann lange Stöcke suchen und ihnen eine Spitze schnitzen. Aus den Kugeln lange Würste formen und dabei um den Stock wickeln, möglichst gleichmäßig, damit die Garzeit rundherum die gleiche ist. Wenn vorhanden kann der Teig nun noch etwas mit Öl bestreichen. Nun im Feuer das Stockbrot garen, bis es rundherum eine schöne braune Farbe hat. Dann einfach vom Stock abreißen und genießen.
Feuerzangenbowle
Wer kennt sie nicht, die Feuerzangenbowle und den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann dazu? Darum hier ein einfaches Rezept meiner Oma:
1 l trockener Rotwein
¼ l Rum
1 Zuckerhut
1 Zimtstange, ein paar Nelken
1 Teil Zitronenschale, zwei Teile Orangenschale (unbehandelt!)
In den feuerfesten Topf (wir verwenden immer einen Fonduetopf) den Rotwein gießen und mit Zimt, Nelken, Zitronen- und Orangenschale würzen. Den Topf unbedingt auf einer feuerfesten Unterlage aufstellen! Alles nun auf einem Stövchen erhitzen. Dann auf die Feuerzange (gibt’s als Aufsatz zu kaufen) den Zuckerhut legen, mit Rum beträufeln (aber nicht direkt aus der Flasche, da Rum sehr leicht entzündlich ist!) und anzünden. Ab und an Rum nachgießen, um die Flamme "am Leben" zu halten. Nicht umrühren, sondern bei Bedarf Rotwein nachgießen. In spezielle Gläser abfüllen (z.B. Groggläser) und heiß servieren.
Für die Grillsaison:
Bunte Grillspieße
Für 3 Personen
Für die Spieße:
300 g Schweinefleisch
2 Tomaten
1 Paprikaschote (Farbe nach Vorliebe)
2 Zwiebeln
Für die Soße:
3 EL Öl
1 TL Salz
Pfeffer, Paprikapulver und Senf nach Vorliebe (und Schärfeempfindlichkeit)
Tomaten entkernen, Zwiebeln schälen und Wurzel- und Stängelansätze entfernen sowie die Paprika schälen und entkernen. Alle in große Stücke schneiden und abwechselnd auf die Grillspieße aufsteckend. Als letztes Stück ein Fleischstück nehmen, um den Spieß "rutschfest" zu gestalten. Nun die Soße aus Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf anrühren und die Spieße damit bepinseln. Auf den Grill damit und gleichmäßig gar werden lassen.
Knoblauchbaguette
Pro Baguette etwa 20 g Butter, etwa ¼ frisch gepresste Knoblauchzehe und etwas Salz
Die Butter etwas warm werden lassen und mit den Knoblauchzehenstückchen vermengen und etwas Salz hinzufügen. Für ein intensiveres Aroma die Knoblauchbutter einfach länger ziehen lassen. Das Baguette in Scheiben schneiden und mit der Butter bestreichen. Entweder im Backofen oder auf dem Grill (dann vorsichtig) rösten.
Annika
Wie man einen Zauberstab findet
Der Stab findet in zahlreichen magischen Traditionen Verwendung und wird u.a. zu den sogenannten Magischen Waffen der Hexe gezählt.
Diese "Waffen" werden den Elementen und somit auch den einzelnen Himmelsrichtungen zugeordnet:
Luft - Athame – Osten
Feuer - Stab - Süden
Wasser - Kelch - Westen
Erde - Pentakel - Norden
Der Stab gehört aufgrund seiner Assoziation mit dem Feuer und seiner phallischen Form zu den Geräten, die dem Männlichen zugeordnet werden.
Es gibt mehrere Arten, in den Besitz eines Zauberstabes zu gelangen. Die einfachste und wohl auch uneleganteste ist, einen zu kaufen. Selbst wenn der Stab gereinigt und geweiht wird, wird ein gekaufter, meist industriell gefertigter Zauberstab, nie das Potential eines aus natürlichen Materialien selbst hergestellten Stabes erreichen.
Der selbst gefertigte wird während seiner Entstehung permanent mit den Energien des letztendlichen Besitzers geladen. Und auch wenn er vielleicht nicht die optische Perfektion eines gekauften Stabes erreicht, so wird er um ein Vielfaches lebendiger sein. Die emotionale Bindung an einen selbst hergestellten Ritualgegenstand ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man genau weiß, woraus der Stab tatsächlich besteht.
Kommen wir nun zum praktischen Teil: Zuerst muss geklärt werden, ob der Stab aus einem bestimmten Holz gefertigt werden soll. Birke "fühlt" sich z.B. anders an als Eiche und auch die Fähigkeit Energie leiten zu können, unterscheidet sich von Holzsorte zu Holzsorte. Es gibt zahlreiche Publikationen zum Thema Mythologie der Bäume, ihrem Wesen und ihrem Symbolgehalt. Diese unterscheidet sich gelegentlich von Region zu Region, so dass an dieser Stelle von einer allgemeinen Zusammenfassung abgesehen wird. Unabhängig von der Bedeutung des jeweiligen Baumes ist aber wichtig, dass sich das Holz für den jeweiligen Besitzer "richtig" und "gut" anfühlt. Was nutzt es zu wissen, dass die Birke ein sehr weiblicher Baum ist, wenn man sich mit ihr letztendlich nicht wohl fühlt?
Das Holz wird am besten innerhalb eines Rituals "geborgen". Gehe in einen Wald, den du magst und bitte dort Mutter Erde, deine persönliche Göttin, dein Krafttier, deine Ahninnen, den Geist des Waldes oder wen auch immer du für richtig empfindest, darum, dass du deinen persönlichen Stab findest. Lass zum Dank ein kleines Opfer zurück.
Wenn du dir noch keine bestimmte Baumsorte ausgesucht haben solltest, sondern dich überraschen lassen willst, gehe nun dahin, wo es dich hin zieht. Dein Stab wird dich rufen. Suche ihn nicht nur an Bäumen oder Büschen, sondern auch auf dem Boden. Manchmal wurde schon ein Stab für dich bereit gelegt.
Solltest du sich bereits auf eine bestimmte Baumsorte festgelegt haben, dann gehe zielstrebig zu einem Vertreter seiner Art. Sei auf dem Weg dorthin aufmerksam, vielleicht ergibt sich doch noch etwas anderes. Vielleicht der Ast, über den du gerade fluchend gestolpert bist? Wenn du vor dem entsprechenden Baum oder Strauch stehst, nimm Kontakt zu seinem Geist auf. Dies kann geschehen, indem du ihn berührst und zu ihm betest oder meditierst. Lass dir von ihm deinen Stab zeigen. Schaue auch hier auf den Boden. Solltest du einen Ast abbrechen wollen, tue dies behutsam um den Baum nicht mehr zu verletzen, als unbedingt notwendig. Vielleicht schickt der Baum dich auch zu einem anderen Vertreter seiner Art und du musst dort erneut bitten.
Lass auf jeden Fall ein kleines Dankesopfer zurück. Etwas Honig oder reines Quellwasser zum Beispiel.
Danke auch der Wesenheit, die du um Hilfe batest, als du den Wald betreten hast, wenn du deinen Stab gefunden hast. (Oder er dich.)
Nimm den Stab mit nach Hause. Spüre in ihn hinein, meditiere, während du ihn in der Hand hältst. Fühlt er sich gut für dich an? Reinige ihn gegebenenfalls etwas von störenden Energien. Sei vorsichtig, dass du dabei nicht das entfernst, was die Qualität des Stabes ausmacht.
Schmücke deinen Stab nun mit Perlen, Federn, bunten Bändern und allem was dir und deinem kindlichen Selbst zusagt. Du kannst auch Symbole in das Holz ritzen. Naturmaterialien solltest du stets bevorzugen.
Weihe den Stab, wenn er fertig ist und lege ihn auf deinen Altar oder an einen anderen besonderen Ort.
Zum Abschluss noch eine kleine Geschichte, wie ich zu meinem Stab kam:
Ich machte mich mit dem Entschluss, meinen Stab zu finden, auf in den Wald. Schon unterwegs betete ich, damit ich ihn auch finde. Mein Weg Richtung Wald führte mich auf einen alten Trampelpfad, der sich zwischen zwei Maschendrahtzäunen hindurch zieht. Die linke Seite des Pfades säumen alte, verrostete Überlandrohre. Kein optisch schöner oder gar romantischer Ort.
Mein Blick fiel auf ein Stück Holz unter den Rohren und ich hatte das unbändige Bedürfnis, daran zu ziehen. Dabei barg ich einen wundervoll geschwungenen, alten Ast aus dem Gestrüpp, der meinen Augen vorher verborgen gewesen war. Ich war erstaunt und nahm ihn mit. Ich ging noch in den Wald, dabei wusste ich eigentlich, dass ich meinen Stab bereits gefunden hatte. Es war für mich nicht mehr feststellbar, von welchem Baum er stammt, aber er ist perfekt. Heute zieren ihn Runen, ein paar Glöckchen und zwei Rabenfedern.
Cailynn
Ulrike Ascher - Die Magie der Elemente, Band II: Feuer
Seit kurzem legt der Arun-Verlag eine Reihe auf, die für Sammler, wie auch für schamanisch oder magisch arbeitende Menschen von großem Interesse sein dürfte: Die Magie der Elemente von Ulrike Ascher. Hier wird jedem Element ein eigener Band gewidmet, der mit beeindruckenden farbigen Fotografien zum Thema bebildert ist.
Allein das Durchblättern dieses Bandes verspricht eine reiche Informationsfülle und diesem ersten Eindruck wird es mehr als gerecht. Auf 160 A4-Seiten geht die Autorin auf die symbolische Belegung des Feuers ein und ist bemüht, dem Leser das Wesen dieses Elements zu vermitteln. Ihre fundierten Aussagen werden mit zahlreichen Übungen und Ritualen zu den zahlreichen Aspekten des Feuers untermalt. Und so bleibt es nicht ein Lese- und Bilderbuch, sondern wird zu einem Arbeitsbuch, das nebenbei noch viele Anstöße für die eigene Kreativität liefert.
Das Buch beginnt mit einfachen Übungen, die den ungeübten Leser erst einmal mit der Feuerenergie vertraut machen sollen. Danach wird es spezifischer: In einem sehr umfangreichen Kapitel wird die Kerzenmagie erklärt, in einem weiteren auf die Grundzüge der Liebesmagie eingegangen. Nie ohne Warnhinweise der Autorin und der Aufforderung sich vor einem magischen Ritual seiner Intention wirklich bewusst zu sein.
Sie liefert einfache, aber wirkungsvolle Rituale, um in einen ersten Kontakt mit den Feuerwesen Feuersalamander, Phönix und Drache zu kommen. Für den Laien sind die Ausführungen hier aber sicherlich zu knapp gehalten. Neben einer folgenden, kurzen Einführung in die Heilarbeit mit Feuer wird sehr ausführlich über Schutz- und Abwehrzauber berichtet. Wieder mit sehr vielen Übungen und Ritualvorschlägen, die oft auf die Arbeit mit dem eigenen Krafttier zurückgreifen, denen die Autorin aber die Arbeit am eigenen Selbst voran setzt: Warum meine ich, mich schützen zu müssen? Wovor habe ich Angst? Liegt die Angst nicht in mir selbst begründet, so dass ich alleiniger Auslöser für mein Schutzbedürfnis bin? Auch hierfür bietet sie geeignete Ritualvorschläge an.
Trotz allem unterlief der Autorin hier leider ein inhaltlicher Fehler, indem sie sagt, dass Amulette dazu da seien, um etwas anzuziehen. Laut allgemeiner Definition sind aber nun gerade Talismane zum Anziehen unterschiedlichster Dinge da, wohingegen Amulette vor bestimmten Dingen, Personen oder Situationen schützen sollen.
Sehr ausführliche Korrespondenzlisten und eine kurze Aufführung verschiedener Feuergottheiten runden den Band gelungen ab.
Im Anhang empfiehlt die Autorin zusätzlich verschiedene CDs zum Thema Feuer.
Der Band ist allen zu empfehlen, die sich eingehender mit dem Element beschäftigen wollen und einen praktischen Zugang dazu suchen. Für blutige Anfänger ist es nur bedingt geeignet: Die Autorin geht z.B. davon aus, dass man bereits weiß, wie ein Kreis gezogen wird, wie man mit seinem Krafttier arbeitet usw. Davon abgesehen, ist es für Neulinge und "Alte Hasen" bestens geeignet. Erstere werden neben der Elementearbeit geschickt an verschiedene Arten der Magie herangeführt und letztere werden einige Anregungen für sich entdecken können.
Wer sich diesen Band kauft, wird sich aber sicherlich gezwungen sehen, die anderen ebenfalls zu erwerben, da an zahllosen interessanten und wichtigen Stellen einfach an einen anderen Band der Reihe verwiesen wird.
Nichtsdestotrotz bin ich beeindruckt von der Fülle dieses Werks.
ISBN-10: 393558198X
ISBN-13: 978-3935581981
Preis: 19.95€
Cailynn
Luisa Francia – Kubabas Granatapfel
Eine Leserinnenrezension
Tief tauche ich in die Beschreibungen ein, die eine jede von uns in unendliche Abgründe stürzen kann. KREBS, das ist in unserer Zeit zwar kompatibler und weniger "anrüchig" wie AIDS, aber meist führt es schneller zum Tod – es ist eben ein "angeseheneres" Sterben. Jede sucht sich die Darstellung ihres Todes – egal in welcher Wirklichkeit.
Und die Autorin bringt das in ihrem neuen Buch mehr als konkret und markant an die Leserin. Gehe Deinen Weg – fühle in Dich hinein und gebe Deinem Gespür nach – es kann gar nicht falsch sein.
Sie gibt das preis, was wir alle am liebsten in uns verstecken, vergraben, einschubladieren würden ... Sie deckt es auf; ohne Scham gibt sie auch die nicht so harmonischen Details aus dem Krankheitsverlauf preis – offen, ehrlich und weitreichend – so wundervoll gebend, wie das Herz der Autorin selbst, so übergreifend wird die Leserin von diesen Worten überfallen, auch ohne die Diagnose.
Die Bilder, die von der Autorin mit Worten und Details aufgezeigt werden, laufen wie ein bereits fertiger Film über dem Lesen in meinem Bewusstsein ab – das kann wirklich nur eine Wortweberin – eine Magierin im Spiel mit den Buchstaben –, wie Luisa eine ist.
Die fünf Kapitel gehen von "Entdeckung" (die Diagnose Krebs), "Reise zu Kubaba" (eine Türkeireise versöhnt sie mit der Tatsache des Tumors), "Tanz und Ekstase" (eine Reise nach Paris zeigt ihr auf, für was es sich immer wieder lange zu leben lohnt), "Abstieg in die Unterwelt" (die Operation), "Rückkehr ins Leben" (die Heilung) bis zum Nachwort und Anhang. Nichts lässt die Autorin bei ihren Erfahrungen aus – sie zeigt uns Frauen, dass wir uns im Umgang mit unserem Körper, unseren Gefühlen und Gelüsten für gar nichts schämen sollen; wir sollen "ganz nah bei uns selbst sein" und die Zeichen und Wunder aus uns heraus deuten.
Um dafür die nötige Grundlage zu haben, schlägt die Autorin eine Verbindung mit Kubaba vor – die Göttin, die im östlichen Mittelmeerraum als Kybele auftritt und sich bei den alten Griechen mit Hekate zu einer Form vereint. Eines ihrer Zeichen ist der Granatapfel: eine wahrhafte Kraft-Frucht für uns Frauen. Die Meditation und "Verschwesterung" mit der uralten weiblichen Kraft, die durch Kubaba geleitet wird, ist ein Teil unserer "Lebensstudie", die uns auf den sicheren Weg zur eigenen Entdeckung führt und ganz nah bei uns, das persönliche Glück für uns bereit hält – egal in welcher Altersphase, egal ob in gesunden oder auch kranken Tagen.
Halt dicht bei Dir, liebe Frau, denn dann bist Du auf dem richtigen Weg – das will uns Luisa mit ihrem neuen Buch aufzeigen.
"Kubabas Granatapfel"
Luisa Francia, Nymphenburger Verlag, 2008
ISBN: 978-3-485-01131-0, Preis: 17,90 Euro
Ina-Lena
 
Eva Windele - Jahreszeiten, Magie, Heilung
"Jahreszeiten, Magie, Heilung" ist ein weiteres Buch über die Jahreskreisfeste, es ist im Iris-Verlag erschienen. Die Autorin, Eva Windele, hat in dieses sehr persönliche Buch ihre Erfahrungen aus zahlreichen Festen einfließen lassen. Angeregt durch ihre Teilnahme an den "Mysterienfesten" von Heide Göttner-Abendroth hat sie über Jahre hinweg ihre eigenen Jahreskreisfeste geleitet.
Das Buch gliedert sich in drei Teile: Teil 1 gibt einen Überblick über die kosmischen Grundlagen der Jahreszeiten und birgt nur wenig Neuigkeiten. Im zweiten Teil gibt Eva Windele Vorschläge für die Festgestaltung bezüglich der Vorbereitungen und der magischen Grundlagen eines Festes in der Gruppe. Sie bespricht die Praxis des Zirkelschließens und –öffnens, des Anrufens der Elemente und des Verbindens mit Erde und Kosmos, die Altargestaltung, Kleidung und die Wahl des Festplatzes.
Der dritte Teil ist den einzelnen Festen gewidmet. Zu jedem Fest gibt die Autorin den theoretischen Hintergrund über Brauchtum und kulturhistorischen Zusammenhang. Sie beschreibt die Ausprägung der Natur zu der jeweiligen Jahreszeit, den Bezug zum Lebensthema (Kindheit, Jungen, Alter,...) und stellt auch die erotische Komponente des Festes dar.
Höhepunkt der Festbeschreibung bildet die Schilderung eines Beispielfestes aus ihrer ganz persönlichen Erinnerung. Gerade diese Erfahrungsberichte machen das Besondere des Buches aus: jeder Leser kann anhand der sehr persönlichen Schilderung förmlich die Magie des einzelnen Festes erspüren. Für mich sind diese Erfahrungsberichte der absolute Pluspunkt im Vergleich zu anderen Jahreskreisfeste-Büchern.
Fazit: ein sehr empfehlenswertes Buch zur Bereicherung der eigenen Ritualarbeit, besonders, wenn in Gruppen gefeiert wird. Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Einziges Manko: Leider hört das Buch sehr abrupt mit dem Wintersonnwendfest auf. Ein abschließendes Kapitel hätte ich schön gefunden.
Eva Windele
Jahreszeiten, Magie, Heilung
Iris-Verlag
237 Seiten, 16,80 €
artemisathene
Silke Gyadu - Sonnengöttinnen
Über die Verknüpfung von Mythologie, Geschichte und Gegenwart
In dem Buch von Silke Gyadu geht es um nicht nur um Sonnengöttinnen. Es geht um die gesellschaftliche Stellung von Frauen in prähistorischen und historischen Zeiten und heute. Sie stellt Sonnengöttinnen vor, die heute fast alle ihren Einfluss verloren haben und zeigt, dass auch deren historischer Kult von der Wissenschaft und Gesellschaft heute geleugnet wird - zu Lasten der Frauen heute. Ein hoch feministisches Buch, das aufrütteln soll. So sagt die Autorin deutlich, dass die heute bekannte Assoziation von Frau zu (ausschließlich) Mond und Erde die Macht der Frauen einschränkt (und auch einschränken soll) und keineswegs einen natürlichen Zusammenhang beschreibt, der schon immer so war. Das Gegenteil ist der Fall: In verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte waren an den unterschiedlichsten Orten Große Allgöttinnen bekannt, die oft auch die Sonne verkörperten oder Sonnengöttinnen waren. Diese Information ist an sich nicht neu, so wie Silke Gyadu auch sich weitgehend auf Forschungen und Veröffentlichungen von Patricia Monaghan, Heide Göttner-Abendroth, Gerda Weiler, Gerda Lerner u.a. bezieht. Trotzdem ist diese neue thematische Zusammenfassung sehr spannend und sie steckt voller interessanter Details. Das Buch ist vielfältig an Themen und Thesen: so unterschiedlichen Themen wie steinzeitlichen Steinkulte, Abtreibungspolitik und Genitalverstümmelungen finden darin ebenso Platz wie Betrachtungen der Artussage und einiger Märchen – immer unter dem gemeinsamen Thema der verloren gegangen Göttinnenmacht (speziell der Himmelsgöttinnen).
Ich fand es inspirierend und aufrüttelnd mal wieder über den Tellerrand der Göttinnenbetrachtungen und –erfahrungen zu schauen und vor Augen geführt zu bekommen, wie sehr doch die Existenz von Göttinnen in der normalen Wissenschaft und Gesellschaft (wider besseren Wissens) geleugnet wird. Auch die unterschiedlichen und zum Teil doch sehr unbekannten Göttinnen und Weltbilder der jeweiligen Kulturen zu lesen ist sehr inspirierend. Nur zum Nachschlagen eignet sich das Buch wegen der Fülle der Informationen und dem Wechsel der Themen nicht. "Sonnengöttinnen" ist kein Gute-Nacht-Buch, es hat mir eher unruhigen Schlaf beschert: denn es rüttelt an meinem bequemen Nest und konfrontiert mich mal wieder mit der harten patriarchalen Wirklichkeit.
Silke Gyadu Sonnengöttinnen - Über die Verknüpfung von Mythologie, Geschichte und Gegenwart http://sonnengoettinnen.de/Nur über die Autorin beziehbar (Bestellung über die Homepage), da im Selbstverlag erschienen - 18,90 Euro inkl. Versand
Ein ganz anderes Buch zum Thema Sonnengöttinnen, stellten wir in der Ausgabe 15 vor: Zum Nachschlagen eignet sich eher "Feuergöttinnen, Sonnenheilige, Lichtfrauen Mythen, Sagen und Sternzeichen zum Feuer von Barbara Hutzl-Ronge"
http://www.schlangengesang.de/archiv/15.htm#buchrez
jana
 
Loreena McKennitt - Huron 'Beltaine' Fire Dance
Musik, Tanz, Feuer – die Kombination dieser Wörter scheint so selbstverständlich wie ihr erscheinen bei diversen Jahreskreisfeierlichkeiten. Darum möchte ich diese Themenausgabe nutzen, um ein besonderes Lied und eine besondere Künstlerin vorzustellen, deren Musik ich für ausgesprochen kunstfertig und außergewöhnlich halte.
Loreena McKennitt dürfte vielen wohl durch ihren Titelsong für den Soundtrack der Verfilmung der "Nebel von Avalon" von Marion Zimmer-Bradley bekannt sein. Sie wuchs in Manitoba in Kanada auf und entdeckte bald neben ihrer Leidenschaft für Musik ein großes Interesse an der keltischen Kultur. Derzeit ist sie auf Tournee und stellt ihr neues Album "An Ancient Muse" vor.
Alle ihre Alben hören sich wie ein Reisetagebuch an, ihre Lieder sind keineswegs additiv und was mich besonders beeindruckt, ist ihre Fähigkeit musikalische Einflüsse aus allen möglichen Ländern, die sie besucht hat, aufzunehmen und auf ihre Weise zu verarbeiten. Eine solche Symbiose ist für mich auch der Huron 'Beltaine' Fire Dance aus ihrem Album "Parallel Dreams" (z.B. bei Amazon.de für 16,99 Euro erhältlich). Zwar ist die Walpurgisnacht schon vorüber, aber ich finde dieses Lied gerade für die hohe Sommerzeit sehr passend. Loreena selbst schreibt über dieses Lied, sie habe die Träume der Ureinwohner Nordamerikas und der frühen Kelten vereinen wollen.
Der Feuertanz beginnt – wie könnte es auch anders sein – mit tiefen, fast glucksenden Trommeln, die den Hörer mit einem synkopischen Rhythmus in ihren Bann ziehen. Ich stelle mir hierbei immer vor, wie die Festgemeinschaft sich um das Feuer versammelt, Blicke austauscht und sich auf die Festivität einstimmt. Das letzte Flüstern untereinander verstummt und jeder Konzentriert sich auf die Musik. Über den Trommeln erklingt dann bald ein fast beschwörender Chorgesang mit fremdländischen Nuancen der Tongestaltung. Hier fällt es schon schwer, nicht im Takt mitzuwiegen und die Melodien als geistige Bewegung mitzuverfolgen. Da der Chor nur Laute, keine Sprache für dieses Lied verwendet, wird man auch nicht abgelenkt oder aus der Konzentration gerissen, die Botschaft ist bereits in der Musik immanent und manifestiert sich über den eigenen Körper und Geist im "Miterleben".
Etwa in der Mitte des Stückes werden dann die Trommeln auch schneller, pulsierender und ertönen in einem weichen, gleichmäßig fließenden Takt. An diesem Punkt sehe ich die Gemeinschaft um das Feuer tanzen, jeder in der Art wie er die Musik hört und umzusetzen vermag. Nun hören wir auch die keltischen Einflüsse mit dem typischen Instrument der Fiddle, die mehrstimmig eine Ohrwurmmelodie zaubert. Darunter wogt der dichte Klangteppich aus Trommeln und allerlei anderer teils exotischer Instrumente, wie z.B. Bodhran, Udu Drum und Pzud. Das Zusammenspiel aus all diesen verschiedenen Instrumenten, Melodien, Rhythmen und Klängen macht dieses Lied so vielfältig. Denn nicht nur als treibender Feuertanz kann dieses Lied faszinieren, sondern auch beim "bloßen" Zuhören finden sich immer wieder neue Aspekte und Klänge, die man vorher noch nicht wahrgenommen hat.
Einziger Wehmutstropfen ist die relative Kürze des Liedes von 4:20, denn kaum fängt der Tanz richtig an, wird er bald schon wieder ausgeblendet. Aber wozu gibt es die Repeat-Funktion an der Stereo-Anlage? Außerdem: Loreena McKennitt hat mittlerweile 9 Alben veröffentlicht und auf fast jedem sind sehr mitreißende und tanzbare Stücke dabei, die für einen Feuertanz durchaus hörens- und tanzwert wären. Darum nachfolgend noch meine weiteren Hörtipps. Auf Loreena McKennitts Internetseite (www.quinlanroad.com/explorethemusic/index.asp) kann man sich Ausschnitte aus all ihren Liedern anhören.
Album: Songs
The Book of Secrets: The Mummer's Dance, Marco Polo, the Highwayman
The Mask and the Mirror: The Mystic's Dream (Nebel von Avalon Soundtrack), Marakesh Night Market
The Visit: Greensleves, Lady of Shalott
Quellen:
www.loreenamckennitt.com, Booklet der CD "Parallel Dreams"
Annika
Zum Weiterlesen haben wir euch mal ein paar Verweise auf frühere Artikel von uns herausgesucht. Da wäre einmal die Schlangengesangausgabe 15 die mit folgendem Aufwarten kann:
Göttin: Hestia/Vesta http://www.schlangengesang.de/archiv/15.htm#hestia
Ritual für Hestia http://www.schlangengesang.de/archiv/15.htm#hestiaritual
Buchrezension Feuergöttinnen, Sonnenheilige, Lichtfrauen
Mythen, Sagen und Sternzeichen zum Feuer von Barbara Hutzl-Ronge
http://www.schlangengesang.de/archiv/15.htm#buchrez
Weiterhin hat Jana auf der Website www.diegoettin.de einen Artikel über Artikel über europäische Herdfeuergöttinnen veröffentlicht.
http://www.diegoettin.de/pmw/pmwiki.php/Main/EuropaeischeHerdfeuergoettinnen
Der Schlangengesang – Göttinnenkalender
Es existieren schon tausende Kalender für Festtage der Göttin in ihren vielen Aspekten. In unserem Kalender bemühen wir uns nur Daten aufzunehmen, die historisch belegt sind. Das ist nicht so einfach. Es gibt wie gesagt viele Websites und Bücher die Termine verbreiten, aber deren Quellen sind oft zweifelhaft oder überhaupt nicht genannt. Das Auffinden und Auswerten historischer Quellen allerdings ist fast eine Lebensaufgabe.
Deshalb haben wir in unseren Kalender neben den Daten und Bezeichnungen eines Festes auch die Quelle der Daten eingetragen. Sollte jemand einen Fehler entdecken oder noch ein Fest mit einer gesicherten Quelle hinzufügen wollen, so ist sie/er herzlich dazu eingeladen.
artemisathene
Feiertage im Juli
Nach dem griechischen Mondkalender wäre dieser Juli zwischen den Mondmonaten Skirophorion und Hekatombaion aufgeteilt. Skirophorion erhält seinen Namen von dem, der Göttin Demeter geweihten, Fest am 12. Tag des Monats. Hekatombaion erhielt seinen Namen von einem großen, öffentlichen Opfer bei dem wohl ursprünglich 100 Rinder (eine Hekatombe) geopfert worden waren.
In Rom wurde dieser Monat nach Julius Caesar benannt, ursprünglich aber hieß er Quinctilius, der 5.Monat ab März.
Im germanischen Kulturkreis hieß der Juli Heuert, nach der Heuernte in diesem Monat. Die in diesem Monat gefeierten Feste waren laut Gardenstone´s germanischer Götterglaube: das Fischfest zur Erneuerung der Verbindung zwischen den göttlichen Wesen des Wassers und den Menschen, das Hausfest, bei dem es um die Wiederherstellung der Häuser vor dem kommenden Herbst und Winter ging und das Heufest am letzten Juli-Wochenende.
17. Juli: Steinbock, zunehmender Mond:
Geburtstag der ägyptischen Göttin Isis, Mutter-Göttin und All-Mutter
Quellen: Göttinnen großer Kulturen, Vera Zingsem
17./18. Juli und 18./19. Juli = 15./16. Hekatombaion:
Synoikia: Fest zu Ehren der Athena Polioikos. Gründungsfest der Stadt Athen. Ebenso wurden Opfer gebracht für Zeus und Eirene, die Friedensgöttin
Quelle: (5), (6)
18. Juli:Steinbock, Vollmond
Geburtstag der ägyptischen Göttin Nephthys, Toten-, Grab- und Geburts-Göttin, Tochter der Nut und Schwester der Isis (siehe schlangengesang 4/04)
Quellen; s.17.Juli
19. Juli: Wassermann, abnehmender Mond
ägyptischer Neujahrstag: Hochzeitstag der Isis und des Osiris
Quellen: s.17.Juli
21. Juli: Wassermann, abnehmender Mond
Einweihungsfest des Tempels der Concordia: römische Göttin der Eintracht.
Quellen: (7)
23.24. Juli = 21. Hekatombaion: Widder/Stier, abnehmender Mond
Artemisia: Fest für die griechische Göttin Artemis.
Quelle: (5), (6)
25. Juli: Widder, abnehmender Mond:
Furrinalia: Fest zu Ehren der römischen Erd-Mutter-Göttin Furrina. (mehr dazu siehe schlangengesang 4/04)
Quellen: (2), (7)
27. Juli: Stier, abnehmender Mond
Geburtstag der ägyptischen Königin-Göttin Hatschepsut
Quellen: (7)
26./27. Juli (letztes Juli-Wochenende): Stier, abnehmender Mond
Heufest: germanisches Erntefest zur Heuernte.
Quelle: Gardenstone: germanischer Götterglaube
29./30. Juli = 27. Hekatombaion: Ponnykhis: Nachtwache mit Fackelrennen, Tanz der Jungfrauen und Spiele für die Jugend als Auftakt für die am nächsten Tag stattfindenden Panathenaia. Opferhandlungen für den Gott Eros und die Göttin Athene.
Quelle: http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
30./31. Juli= 28. Hekatombaion: Kleine Panathenaia: Jährliches Fest zu Ehren der griechischen Göttin Athene. (siehe Text schlangengesang 4/04) Geehrt wurden Athene sowie Hygieia, Göttin der Gesundheit und Medizin, Nike, Göttin des Sieges und Pandrosos, der Legende nach die erste Priesterin der Göttin Athene
Quellen: http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 6.7. Nymphe/Göttin Io (Griechenland), 10.7. Göttin Hel (germanisch), 17.7. Amaterasu (Japan), 23.7. Brigid (Irland)
Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) http://www.numachi.com/%7Eccount/hmepa/calendars/696.4.Hekatombaion.html
artemisathene
 
Feiertage im August
Im antiken Griechenland hießen die beiden Mondmonate in die der August fällt: Hekatombaion und Metageitnion. Hekatombaion nach einem großen Opferritual mit 100 Rindern, Metageitnion nach einem Fest zu Ehren des Apollon als Freund guter Nachbarschaft.
In Rom hieß dieser Monat ursprünglich sextilis, der sechste Monat nach dem Jahresbeginn im März. Später wurde er zu Ehren des ersten Kaisers Augustus benannt. Diesen Namen trägt er auch heute bei uns. Der August war auch der Göttin Ceres geweiht.
Im germanischen Sprachgebiet hieß dieser Monat Ernting, Aranmanoth, Erntemond Sichelmond, Schnittermond oder auch Ährenmonat. Alle diese Namen deuten darauf hin das es die Zeit der Getreideernte war. Heute erinnern noch Feste wie das Brotfest und die "Sichelhenke" in bäuerlichen Regionen an den Brauch den Beginn der Getreideernte zu feiern.
1.August: Löwe, Schwarzmond
Tempeleinweihung der römischen Göttin Spes (Personifikation der Hoffnung)
Quelle: Ludwig Preller, Römische Mythologie, (7)
5. August: Jungfrau, zunehmender Mond
Fest der römischen Göttin Salus: der Göttin der Gesundheit und des Wohlstandes. Ihr Tempel befand sich auf dem Quirinalshügel.
Quelle: (3), http://de.wikipedia.org/wiki/Salus,
9./10. August (zweites Augustwochenende): Skorpion/Schütze, zunehmender Mond
Brotfest: germanisches Fest zu Beginn der Getreideernte. (mehr im schlangengesang 5/04)
Quelle: Gardenstone: germanischer Götterglaube
12. August: Schütze, zunehmender Mond
Einweihungsfest in Rom für die Tempel der Venus Victrix (Venus als Siegerin), der Virtus (Personifikation der Tugend) und der Felicitas (Personifikation des Glückes).
Quelle: (7)
13. August: Steinbock, zunehmender Mond
Fest der Göttin Diana auf dem Aventin in Rom. Als Mondgöttin trägt sie alle Aspekte der jungfräulichen Göttin. Sie ist eine junge, schöne und ungebundene Jägerin.
Quelle: (3), (4), und Martial, Epigramme
Vertumnalia: römisches Fest zu Ehren des Vertumnus, Gottes der Jahreszeiten, der Pomona, Göttin der Gärten, der Diana natalis und der Fortuna equestri.
Quelle: (8)
Einweihungsfest des Tempels der Blumengöttin Flora.
Quelle: (8)
15.August: Wassermann, zunehmender Mond:
Fest der sieben Schmerzen Marias oder Mariä Himmelfahrt, Beginn des Frauendreißigers = Erntezeit für Heilkräuter
15. August: Iden des August: Fest zum Geburtstag Dianas.
Quelle: Martial, Epigramme
15. August oder 13. September: Fest der indischen Göttin Lakshmi. Dieses Fest mit Namen "Vara Lakshmi Vrata" fand am Freitag vor dem Vollmond im August/September statt. Gefeiert wurde die Göttin des Glücks, der Schönheit, des Wohlstandes und der Gesundheit mit einem Gelübde der Frauen. (siehe schlangengesang 4/04)
Quelle: http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/HinduistischeFest/hinduistischefesttage.htm
16./17. August bis 19./20. August: Eleusinia: Fest der Eleusinischen Mysterien in Eleusis bei Athen. Fest des Myterienkultes um die griechischen Göttinnen Demeter und Persephone. (siehe Schlangengesang 1/03)
Quelle: http://www.winterscapes.com/kharis/calendar.htm
17./18.. August = 16. Tag des Mondmonats Metageitnion. Wassermann/Fische, abnehmdender Mond
Opfer zu Ehren der Göttin Artemis Kourotrophos, der Beschützerin und Versorgerin der Kinder und Jugendlichen und zu Ehren der Hekate, der Göttin der Wegkreuzungen, der Unterwelt und der Magie.
Quelle: http://www.winterscapes.com/kharis/calendar.htm
19. August: Fische, abnehmender Mond
Vinalia Rustica: römisches Fest zum Beginn der Weinernte. Gleichzeitig Tag der Einweihung des Tempels der Venus obsequens (die Erhörende) im Jahr 295 v.u.Z. Dieser Tempel wurde aus den Strafgeldern verheirateter römischer Patrizierinnen gestiftet und erhalten die Ehebruch begangen hatten.
Quelle: (4), (7), (8)
21./22. August = 20. Metageitnion: Widder/Stier, abnehmender Mond:
Opfer für die Göttin Hera Thelchinia / Thelkhinia, sie erhielt ihren Beinahmen nach einem Tempel auf Rhodos der vom Volksstamm der Thelchinen für die Göttin errichtet worden sein soll.
Quelle: http://www.winterscapes.com/kharis/calendar.htm
http://www.antonineimperium.org/metageitnion.htm
23. August: Stier, abnehmender Mond
Volcanalia: römisches Fest zu Ehren des Schmiede- und Feuer-Gottes Vulcanus und seiner Begleiterinnen: die Göttin Juturna und die Stata Mater.
Quelle: (8), Mayers Konversationslexikon
http://www.sungaya.de/schwarz/romer/juturna.htm
24. August: Zwillinge, abnehmender Mond
Fest des "Mundus Cereris": wörtlich "die Welt der Ceres", ein Erdspalt auf dem Forum Romanum, der als Kultplatz der Göttinnen Ceres und Proserpina an diesem Tag geöffnet wurde. Den Rest des Jahres blieb der Erdspalt verschlossen. (mehr im schlangengesang 5/04)
Quelle: (4), (8)
25. August: Zwillinge, abnehmender Mond:
Opiconsivia: Stiftungsfest des Tempels der Göttin Ops (lat. opes = Reichtümer), die den Beinamen consiva = "sie soll die Erde sein" trug. Als Göttin des Reichtums, materiell wie immateriell, war sie seit Gaius J. Caesar auch für den Reichtum des Staates zuständig. In ihrem Tempel auf dem Capitol lagerte der Staatsschatz. Zweiter Festtag: 19. Dezember, Opalia; (siehe Text im Schlangengesang 2/03).
Quelle: (2), (4), (8)
26. August: Zwillinge, abnehmender Mond:
Fest der finnischen Göttin Ilmatar. Sie wurde als Luft- und Meeresgöttin verehrt. Ihre Legende ist eine Art Schöpfungsmythos
Quelle: http://www.godchecker.com/pantheon/finnish-mythology.php?deity=ILMATAR
Volturnalia: Zwillinge, abnehmender Mond:
Fest des römischen Flussgottes Volturnus, Personifikation des Tiber und seiner Tochter Juturna, der Quellgöttin der Quelle des Vesta-Tempels in Rom.
Quelle: (4), http://en.wikipedia.org/wiki/Volturnalia
Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 1.8. Habondias (kelt.Göttin?), 2.8. Tag der Dryaden (Mazedonien), 12.8. Lichtfest der Göttin Isis, 22. 8. Aedesia (Philosophin), 23.8. Nemesis (Griechenland), 2. Augustwoche: Fest der Himalaya-Berggöttin Nanda Devi
Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
(6) http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
(7) http://home.scarlet.be/mauk.haemers/collegium_religionis/calendar.htm
(8)
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Feste_und_Feiertage_im_r%C3%B6mischen_Reich
artemisathene
 
Feiertage im September
Dieses Jahr entspricht unser Kalendermonat September ziemlich genau dem antiken Mondmonat Boedromion. Boedromion wurde benannt nach dem Gott Apollon als Helfer in der Not. Einer Quelle zufolge hieß der Monat auch Demetrion nach der Göttin Demeter, deren Fest der Eleusinischen Mysterien in diesem Monat gefeiert wurde.
Im römischen Reich hieß dieser Monat September, der siebte Monat nach dem alten Jahresbeginn im März. Er soll dem Gott Vulcan geweiht gewesen sein.
Im germanischen Sprachgebiet hieß der Monat Scheiding, von shei = trennen, scheiden. Er zeigt das "Scheiden" des Sommers an und ist der Monat der Obsternte.
Um den 30. September fand auch das Ernte-Dankfest statt.
Es gibt aber auch die Monatsbezeichnungen: Holmonat das bezieht sich auf das Holzholen für den Winter, Herbitsmânoth (der erste Herbstmonat), Halegmanoth (althochdeutsch) Herbstmond und Überherbst sind Namen neueren Datums, denn sie weisen auf die Jahreszeit Herbst.
Herbsting zeigt auf das Thing (germanische Versammlung), die in diesem Monat Brauch war. Früchtemonat, Obstmond oder Vollmonat beziehen sich auf die reichhaltige Ernte der Herbstfrüchte.
Wildmond erinnert an den Beginn der Jagdzeit, Saumond an das Treiben der Schweine in den Wald zur Eichelmast.
Silmand und Seelenmonat – der neunte Jahresmonat war der Opfermonat und diente dem Gedenken der Verstorbenen.
1./2. September = 2 Boedromion: Jungfrau/Waage, zunehmender Mond
Niketeria: Fest der griechischen Siegesgöttin Nike. (siehe Schlangengesang)
Quelle: (6)
4./5. September = 5. Boedromion: Skorpion, zunehmender Mond
Genesia: griechisches Fest zu Ehren der Toten und zu Ehren der Erdgöttin Gaia und des Todesgottes Thanatos. Opfergaben waren: Trankopfer, Milch, Honig, Butter und Blumen. Auch die Lebenden beschenkten sich untereinander.
Quelle: (6)
5./6. September = 6. Boedromion: Skorpion, zunehmender Mond
Kharisteria Ursprünglich Geburtstags-Fest der griechischen Göttin Artemis Agrotera, der "Jägerin" Artemis. Nach dem Sieg bei Marathon wurde an diesem Tag ein Dankesfest als Erinnerung an den wichtigen Sieg der Athener gefeiert.
Quelle: (6)
07. September: Widder, abnehmender Mond: Steinbock, zunehmender Mond
Sri Radhashtami: Fest der mystischen Liebe zwischen dem weiblichen und dem männlichen Prinzip. Liebesfest des Gottes Krishna und der (Göttin) Radha, seiner Lebensgefährtin. Es findet am 8. Tag in der hellen Mondphase von Badhrapada (August/September) statt, dem Geburtstag der Radha.
Quelle: http://chidananda.org/religions/radha.htm
http://www.divya-jyoti.de/Kalender/text_Religi%C3%B6se%20Feste.htm#Sri%20Radha%20-%20das%20g%F6ttliche%20Mysterium
10. September: Skorpion, zunehmender Mond:
Fest der Asclepigenia. Philosophin, Priesterin der Demeter und Zeitgenossin der Hypatia. (Siehe schlangengesang 4/05))
Quelle: http://www.geocities.com/Paris/Metro/3936/womenphilo3.html
Wilson’s Almanac http://www.wilsonsalmanac.com/september.html
13. September: Wassermann, zunehmender Mond:
Bankett zu Ehren der kapitolinischen Trias in Rom: Juno, Minerva und Zeus. (mehr im schlangengesang 5/04)
Quelle: (1), (7)
14./15. September = 15. Boedromion – 20./21.September = 21. Boedromion: Fische, zunehmender Mond, Vollmond
Beginn der großen Eleusinischen Mysterien in Griechenland. Dieses 9tägige Mysterien-Fest um die Legende von Demeter und Persephone hatte die Aufgabe den Teilnehmenden die Angst vor dem Tod zu nehmen und sie am Mysterium von Tod und Wiedergeburt teilhaben zu lassen. (siehe Schlangengesang 1/03)
Quelle für das Datum: http://www.numachi.com/%7Eccount/hmepa/calendars/696.4.Boedromion.html
17. September: Widder, abnehmender Mond:
Byzantinisches Fest zu Ehren der Heiligen Sophia, der Göttin der Weisheit und ihrer drei Töchter: Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe.
Quelle: ?
artemisathene
Netze weben:
Veranstaltungen
Starke Frauen
Eine Ausstellung in der Antikensammlung München.
Amazonen, Mänaden, gefährliche und mächtige Frauen in der antiken Darstellung.
04. Juni 2008 - 02. August 2009
Begleitbuch zur Sonderausstellung:
Raimund Wünsche (Hrsg.)
Starke Frauen
392 Seiten, ca. 650 Abbildungen, meist farbig.
Euro 24,-
ISBN 3-933200-12-1
Öffnungszeiten: Di-S0 10 – 17.00, Mi 10 – 20.00
Eintritt:
Euro 3,50 / 2,50
(Sonntag: Euro 1,-)
Führungen zur Sonderausstellung
in der Staatlichen Antikensammlung
jeden Sonntag ab 8. Juni 2008
Die GÖTTIN
Bilder von Peter Engelhardt
19. Juli 2008, ab 10 Uhr
Sommerfest der Sinne in der WellnessScheune Kraftshof
Ausstellung von neuen Bildern und Verkauf von signierten Drucken
Musik mit der Gruppe KERUNA und anderen, Eintritt frei
mehr Info: www.wellness-scheune-kraftshof.de
25. Juli bis 3. August 2008
Kulturfestival Sinnflut in Erding
Kunst & Kultur - umsonst & draussen in Claudia Häusser's Farbenzelt
Seelenakt - Bodypainting - Göttinnen-Painting-Tanz - Göttinnen-Bilder
mehr Info: www.sinnflut.biz und www.seelenakt.de
22. bis 24. August 2008
Harmony World im Kongresshaus Baden-Baden
Die Handelsmesse für Wellness, Ganzheitliches und Lebenskunst
23. bis 29. August 2008
Internationale Kunsttage 2008 im KKC Bad Windsheim
Kunst lebendig-er-leben!
Vernissage am 23.08., 19.00 Uhr mit musikalischer Umrahmung
Finnissage am 29.08., 18 Uhr mit KERUNA (meditative Weltmusik)
Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH Bad Windsheim
Im Kur & Kongress-Center, Erkenbrechtallee 2
91438 Bad Windsheim , Telefon: 09841/4020
30. bis 31. August 2008
Art of Life , Lindau am Bodensee, Inselhalle
Ausstellung von neuen Bildern und Verkauf von signierten Drucken
Im neuen webshop - www.diegoettin.com - sind ab sofort die meisten Göttinnen-Bilder von Peter Engelhardt als Drucke auf Leinwand, Poster, Karten in vielen verschiedenen Größen und Formaten erhältlich.
Hintergründe und Umgang mit dem Tarot
Seminar
Es gibt immer weniger Unmöglichkeiten.
Seit ihrem ersten Auftauchen sorgten die Tarotkarten für Faszination. In Anwendung und Gestaltung sind die verschiedenen Tarot-Decks so vielseitig wie die Menschen, die sich mit ihnen befassen. Das Geheimnis im Umgang mit ihnen liegt im Respekt zu den kleinen Dingen, darum sollte jeder das Deck finden, das ihm am meisten entspicht.
Im Seminar werden neben der Geschichte des Tarots ausführlich die Grundlagen des Umgangs mit den Karten besprochen. Ausführliche theoretische Betrachtungen der einzelnen Karten der großen, sowie kleinen Arkana bilden die nötige Basis zum praktischen, intuitiven Umgang mit dem System. Das grundlegend im Kurs verwendete Deck ist das bekannte Rider-Waite-Tarot.
Eigene Decks können und sollen zum Seminar mitgebracht werden. Auch solche, die sich vom Original Rider-Waite unterscheiden. Diese mitgebrachten Kartensätze werden nach Möglichkeit mit in den Kurs eingebunden, so dass die TeilnehmerInnen zu ihren bereits existierenden Decks einen Zugang finden können.
Für das Seminar ist ein eigenes Deck jedoch nicht dringend erforderlich. Gemeinsam werden wir besprechen, was wir bei der Wahl eines Tarots beachten können.
"Nur von Verwandelten können Wandlungen ausgehen."
Sören Kierkegaard
Termine: 19. - 21. September 2008 und 10.- 12. Oktober 2008
Kosten je Wochenende: 150€ inkl. Scripte, Unterkunft und Verpfegung Seminarort: Barenburg
Ausführliche Informationen, Anmeldeformular etc. unter
bayer.oehme@yahoo.de
Auf den Spuren der Ahninnen
Wanderreise für Frauen zu den Altsteinzeithöhlen bei Blaubeuren
vom 2. bis 5.Oktober 08
Die felsigen Hänge des Ur-Donautals haben nicht nur heute für uns ihren eigenwilligen landschaftlichen Reiz, sondern wurden schon in der Altsteinzeit von SammlerInnen und JägerInnen aufgesucht.
In den Höhlen hinterließen sie uns eine Menschendarstellung, Tierfiguren, bemalte Steine und Musikinstrumente, einzigartige Zeugnisse ihrer Kultur. Sie zählen heute zu den ältesten Funden und erregten als Eiszeitkunst weltweites Aufsehen.
In der Umgebung von Blaubeuren erkunden wir diese Zeit auf täglichen Wanderungen zu verschiedenen altsteinzeitlichen Höhlen, u. a. "Geißenklösterle" und "Hohler Fels". Dabei lassen wir die Lebensweise, Kultur und Spiritualität unserer AhnInnen wieder lebendig werden. Erzählungen, Tänze und Lieder begleiten uns auf der Spurensuche an die geschichtsträchtigen Orte der Urzeit.
Wir sind mit Halbpension im Heinrich-Fabri-Institut, einem Tagungshaus der Universität Tübingen in Blaubeuren untergebracht, das für seine ausgezeichnete Küche bekannt ist. Das Bildungshaus liegt am Fuß des Ruckens, eine ideale Ausgangslage für unsere Wanderungen, bei denen wir uns tagsüber mit eigenem Proviant aus dem Rucksack versorgen.
Programm und Reiseleitung:
Regina Golke, www.reginagolke.de,
55 Jahre, Heilpädagogin und Elternberaterin in eigener Praxis. Erwachsenenbildnerin in den Bereichen Pädagogik und Frauen u. a. seit 13 Jahren mit Frauenwandertagen, Seminaren und Jahreszeitfesten.
Nicola Poppe, 52 Jahre, Studium u. a. der Geschichte, Sozialwissenschaftlerin, Mitarbeiterin im Frauenbuchladen und im Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs (BAF) e.V. in Tübingen.
Beide seit Jahren auf der Spurensuche nach weiblicher Spiritualität und Frauengeschichte in der Ur- und Frühzeit.
Kosten: € 275.-
Anmeldung und weitere Infos
an Regina Golke, Wiesentalstr. 12,
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel. 0711 / 7977421
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Bilder:
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Zierelemente von Distelfliege, Lilia
Fotos: artemisathene, Esmerelda, Gwenhwyfar, Lilia
Zeichnung: Esmerelda, Lilia
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