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Hallo,
Herzlich Willkommen zur siebzehntenten Ausgabe des
Schlangengesangs. Nun ist es endlich warm geworden, Walpurgis
war (hoffentlich) für alle ein rauschendes Fest und der Sommer kann
beginnen. Nicht nur die Redaktionsmitglieder zieht es da ins Freie -
und so ist die Ausgabe etwas dünn geworden. Dafür sind wir schon
sehr gespannt auf die nächste Ausgabe, deren Thema in dieser Ausgabe
angekündigt ist und beginnt - ein Thema, das trotz Sommerwetter
wohl schreib-inspirierend wirken dürfte. Mehr dazu weiter unten :)
Das Schlangengesang-Team ArtemisAthene, Caitlin,
Gwenhwyfar, Gan-Chan, jana, Markus, MedeaLaLuna, Nebelweib, Temkes,
Zauberweib

Inhaltsverzeichnis
Göttin: - Die Göttin Durga
Pflanzen: - Waldmeister
Praktisches: - Waldmeisterrezepte
Zauberspiegel: - Ich trommle
- Der Zauber von Beltaine
Aufgelesen: - Buchrezension: Göttin
auf Zeit - Linktipp: Göttinnenklang
Thema: - Göttinnentempel? - Glastonbury Goddess Tempel
Kalender: - Feiertage - Mai - Juni - Juli - Veranstaltungen
Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt / Abmelden
  
Die Göttin Durga
Name: der Name Durga kommt aus dem
Sanskrit und bedeutet wörtlich: die schwer zu Begreifende, die
Unzugängliche Herkunft: Die in Indien, Nepal
und anderen Ländern mit Anhängern hinduistischen Glaubens verehrte
Göttin ist eine Erscheinungsform der Shakti, der weiblichen Energie.
Die
universelle Göttin Durga schließt mehrere Aspekte in ihr Wesen ein.
Dazu gehören Kali und Durga mit ihrer furchtlosen,
dämonenbändigenden und aggressiven Seite genauso wie Durgas
mütterliche Aspekte und ihre Erscheinungsformen Parvati, Sarasvati
oder Lakshmi. Durga gilt als Mahadevi (Große Göttin) und
Allmutter. Sie stellt die höchste Göttin dar, die alle anderen
Götter überragt und eins ist mit dem Absoluten. Sie ist die
Mutter der Götter Ganesha und Kartikeya sowie der Göttinnen
Saraswati und Lakshmi. Darstellung: die
vielarmige Durga wird in der Regel auf einem Löwen reitend
dargestellt. Sie trägt das dritte Auge auf der Stirn. In ihren
vielen Händen trägt sie variierende Symbole, zu denen folgende
gehören: Muschel, Diskus, Dreizack, Pfeil und Bogen, Schwert,
Schild, Gebetskette, Glocke und Keule. In der Regel wird sie in Rot
gekleidet dargestellt. Vom Devi-Mahatmyam, der schriftlichen
Überlieferung des Mythos, wird sie als "überirdisch strahlend"
beschrieben: " ihr unermesslicher Glanz durchdrang die drei Welten,
ihre Füße bogen die Erde und ihre Krone berührte den Himmel. Mit
ihren tausend Armen durchdrang sie das Universum".
Mythologie: Der Büffeldämon Mahisasura hatte
sich zum Herrscher über den Himmel erhoben, er terrorisierte die
anderen Götter und ließ sich von allen anbeten. Da ihm aber
prophezeit war, dass er nur durch die Hand einer Frau sterben würde,
konnten die Götter Vishnu und Shiva nichts gegen ihn ausrichten.
Auch keine Frau traute sich dem Dämon die Stirn zu bieten. So
schufen Vishnu und Shiva mit Hilfe eines göttlichen Lichts eine
wunderschöne Frau: Durga. Alle himmlischen Götter übergaben ihr
Waffen, damit sie in der Lage sein würde den Dämon Mahisasura zu
töten. Shiva gab ihr einen Dreizack, Vishnu einen Diskus, von der
Sonne, Surya, erhielt sie Sonnenstrahlen, so dass sie wie von innen
heraus leuchtete. Von Kala, der Zeit, bekam sie ein Schwert und der
Himalaja übergab ihr als Reittier einen prächtigen Löwen. In
einem gewaltigen Kampf, der Erdbeben und Überflutungen zur Folge
hatte und in dessen Verlauf der Dämon Mahisasura ständig seine
Gestalt vom Büffel zum Löwen oder Elefanten änderte, besiegte Durga
ihn schließlich in seiner Büffelgestalt.
Feste: das Fest der Durga-Puja wird zweimal im
Jahr gefeiert. Einmal im Mond-Monat Chaitra (April-Mai) und einmal
im Mond-Monat Aswayuja. Dieses Fest dauert neun Tage und Nächte.
Gefeiert wird der Sieg der Göttin über den Dämon Mahisasura. In den
ersten drei Tagen wird die schreckliche, grausame Durga verehrt. Mit
ihr sollen alle Laster und Fehler der Gläubigen getilgt werden. Das
zweite Drittel des Festes ist Lakshmi gewidmet, der Göttin der
Reinheit und Ordnung. Nachdem die Laster mit Gebeten zu Durga
besiegt wurden, ist ihre Zeit gekommen. Das letzte Drittel gehört
Sarasvati, der Göttin der absoluten Weisheit, des göttlichen Lichts.
Das schenkt sie denjenigen, die es geschafft haben sich mit Durgas
Hilfe von allen Lastern zu befreien.
Hymne an Durga:
Dieser Hymnus stammt aus dem Devi-Mahatmyam und wird während der
Durga-Puja gesungen und sogar im Radio gespielt: Ehre der
Göttin, der Großen Göttin! Ehre der Segensreichen! Ehre Ihr,
die alles erschafft und erhält! Ehre sei immer wieder Durga,
die uns aus der Bedrängnis führt, die Urgrund ist und
Schöpferin von allem! Ehre, immer wieder Ehre der Göttin,
die in allen Wesen als Bewusstsein lebt, der Göttin, die in
allen Wesen als Weisheit lebt, der Göttin, die in allen Wesen
als Frieden lebt, der Göttin, die in allen Wesen als Glaube
lebt, der Göttin, die in allen Wesen als Anmut lebt, der
Göttin, die in allen Wesen als Geduld lebt, der Göttin, die in
allen Wesen als Zufriedenheit lebt, der Göttin, die in allen
Wesen als Mutter lebt, der Göttin, die in allen Wesen als Irrtum
(oder Fehler) lebt!
artemisathene
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Durga
http://www.divya-jyoti.de/Kalender/text_Religi%C3%B6se%20Feste.htm
http://www.durga-puja.org/about-goddess-durga.html
Linktipp: http://www.spiritvoices.de/knistern/kalima.html
- Eindrücke von Kali - Durga.
Gebet
an die Göttin Vajra Devi (Taleju/Durga)
Allmorgendliches Gebet des buddhistischen Priesters in
Katmandu:
"Rein wie der Schnee des Himalaja, hell wie
das Sonnenlicht, weit wie der Himmel, alldurchdringend wie
der Äther, unergründlich wie der Ozean und kühl wie das
Wasser des heiligen Flusses Bagmati ist die unsterbliche Energie
der Vajra Devi…"
Aus "Göttin auf Zeit" von Gerhard
Haase-Hindenburg, Seite 314. Siehe
Buchrezension diese Ausgabe

Pflanzen
Waldmeister
Lateinischer Name: Asperula odorata
Bezeichnungen im Volksmund: Maikraut,
Waldmännchen, Herzfreund, Herzfreude, Leberkraut, Maiblume, Mösch,
Teekraut, Waldtee Botanik: Der Waldmeister
wächst bevorzugt in schattigen und feuchten Laubwäldern. In der Nähe
von Buchen, sowie in der Nachbarschaft von Immergrün ist er am
häufigsten anzutreffen. Er wird zwischen 10 und 20 cm hoch und hat
zarte, lanzenförmige Blättchen, die rund um den vierkantigen Stiel
angeordnet sind. Die winzigen, sternförmigen Blüten erscheinen in
Dolden von Mai bis Juni. Inhaltsstoffe:
Cumaringlykosid, welches beim Welken in Cumarin verwandelt wird und
den intensiven Duft des ätherischen Öles zur Entfaltung bringt.
Außerdem enthält der Waldmeister Asperulosid, Bitterstoffe und
Gerbstoffe. Ernte: gesammelt wird das ganze
Kraut während der Blütezeit. Angewelkt wird der Waldmeister für die
"Waldmeisterbowle" (siehe Praxisteil!) oder zum aromatisieren von
Speisen verwendet. Als Teekraut wird er, kopfüber aufgehängt, an
einem dunklen Ort getrocknet. Heilwirkung: bei
Verdauungsstörungen auch mit Krämpfen, bei Leberstauungen, als
Schlafförderer und Stimmungsaufheller, bei PMS und gegen
Kopfschmerzen und Migräne. Aber Vorsicht! Überdosiert kann er durch
das enthaltene Cumarin auch Kopfschmerzen und Schwindel verursachen.
In geringer Dosierung wirkt der Waldmeister allerdings durchaus
euphorisierend, weshalb er sicher ein guter Begleiter zum Maifest /
Beltanefest ist. Waldmeistertee: wird als
Schlaftrunk empfohlen: Dafür überbrüht man einen gehäuften TL
Waldmeisterkraut mit 250 ml Wasser und lässt den Tee 5 Minuten
ziehen. Mit Honig gesüßt, trinkt man ihn unmittelbar vor dem
Schlafengehen.
Quelle: Pahlow, das große Buch der
Heilpflanzen
artemisathene

Praktisches
Waldmeisterezepte
Waldmeisterbowle
1 Bund frischer
Waldmeister, frische Gänseblümchen, 1 Orange ( da sie ganz
benutzt wird bitte ungespritzt), Eiswürfel (Menge nach
belieben), weißer Traubensaft (ungesüßter), Sprudelwasser,
Zucker,
Den Waldmeister säubern und waschen, die Orange
in dünne Scheiben schneiden und mit dem Waldmeister zusammen in ein
Bowlengefäß legen. Dann das ganze mit Traubensaft auffüllen, so
dass alles bedeckt ist. Die Bowle nun mindestens eine Stunde im
Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend den Waldmeister
herausnehmen und das Getränk mit Zucker abschmecken. Kurz vor
dem Servieren mit Sprudelwasser auffüllen zur Deko evtl. einzelne
frische Waldmeisterblätter hinzu tun und frisch geplückte
Gänseblümchen. Damit das ganze schön erfrischend kühl ist ganz zum
Schluß die Eiswürfel hinzugeben. Fertig !
Caitlin
Maibowle Die Maibowle, deren
Geschmacksträger der Waldmeister ist, wurde im Jahre 854 n.u.Z. von
einem Benediktinermönch erstmal schriftlich erwähnt. Durch das
im Waldmeister enthaltene Cumarin (siehe Pflanzenportrait) vertreibt
die Maibowle die Frühjahrsmüdigkeit und lässt die Stimmung steigen.
Aber Vorsicht! Auch wenn sie fast wie Limonade schmeckt, nicht zu
tief in Bowle-Glas schauen! Die Kopfschmerzen am nächsten Tag
könnten sowohl vom Alkohol, als auch vom Cumarin kommen!
Rezept: ein Büschel Waldmeister über Nacht, kopfüber
aufgehängt, welken lassen. In ein Bowle-Gefäß geben und mit
einer Flasche gutem Rieslingwein übergießen. 20 Minuten ziehen
lassen, dann den Waldmeister herausnehmen und mit einer Flasche gut
gekühltem Riesling-Sekt aufgießen.
artemisathene
Zauberspiegel
Ich trommle
Ich
trommle, ich trommle, mit stolz- heißem Blut, laß los alle
Ängste, Schmerz, Trauer und Wut.
Der Göttin Geflüster
gab mir diesen Rat: sei Frieden, sei Freitheit - dann
geht auf die Saat!
So such nun den Jäger, tanz mit ihm
den Tanz und gebt euch und nehmt euch, seid heil und seid
ganz.
Ich sah Ihn und rief Ihn und fand Ihn bereit,
zum Leben, zum Sterben, zu Glück sein und Leid.
In
wilder Umarmung, flog hin jene Nacht, der Morgen erst machte
uns zärtlich und sacht.
Ich trommle, ich trommle nun
fort Jahr für Jahr, auf das ich die Quelle des Lebens
bewahr.
Morrighan
  
Der Zauber von Beltaine
Kennst du das Gefühl,wenn tausend Feuer in dir brennen
und du dich fragst,ob du den Grund dafür wirst kennen Denn
vor der Türe steht der erste Tag im Monat Mai die Zeit der
Schwermut ist nun allemal vorbei die Kirschblüte kannst in
märchenhafter Pracht du sehn reih`dich ein in den
geheimnisvollen Zauber von Beltaine
Diese Nacht ist
einmalig,ist wie keine and`re sonst im Jahr etwas wunderbares
wird dir nur in ihrem Laufe offenbar drum komm heraus in die
Natur,verlasse dein Gemäuer und folg den sanften Ruf an das
Beltanefeuer Dort erwartet dich die Göttin und reicht dir ihre
Hand schließt dich in die Arme und hüllt dich ein in ihr Gewand
Ob du Mann bist oder Frau,für die Göttin ist es einerlei
sie dringt in deinen Körper und mit deiner Angst ist es vorbei
nun gehört sie dir allein,bleibt bei dir die ganze Nacht du
teilst mit ihr das Lager und schöpfst aus ihrer Macht ihre
Energie löst deine Seele aus den Ketten und ihr Zauber wird aus
allen Nöten dich erretten
Das Feuer lodert in den Himmel und
erhellt die Dunkelheit und die Menschen die es kennen sind zum
heil`gen Akt bereit Gott und Göttin sind in dieser Nacht ein
Paar spenden ihren Segen für das ganze nächste Jahr auf das
Wachstum und Gedeihen der Mutter Erde sein geschenkt und mit
Glück und Wohlstand auch die Menschheit eingedenkt
Die
Natur,nun kann entfalten ihre ganze Stärke und durch der Göttin
Kraft vollenden ihre Werke Ihren Atem haucht sie über
Felder,Wald und Wiesen auch uns Meschen ist damit ein großer
Dienst erwiesen denn auch in uns sich regen frühlingshafte
Triebe im Herzen jeder spürt den Wunsch nach grenzenloser Liebe
Schon zu alten Zeiten,das Feuer ward entfacht um
kundzutun der Muttergöttin übergroße Macht Und Generationen
reichten weiter jenes stolze Erbe auf das die Botschaft auch in
fernen Zeiten niemals sterbe von der erfahr`nen Meisterhand
gehütet und gepflegt auch den Menschen heute nach wie vor ans
Herz gelegt
Zwar ist lange schon erloschen der Beltanefeuer
Glut doch sein Geheimnis steckt uns nach wie vor im Blut
Wenn den Mut du hast den alten Pfad von neuem zu beschreiten
wird sich dein Bewußtsein öffnen für unendlich tiefe Weiten
den Eingang zur verlor`nen welt findest du in deinem Herzen
nachdem du hast begonnen Hass und Lüge in dir auszumerzen
co by Maik Eisfeld

Thema
Göttinnen-Tempel
Auf dem Göttinnenpfad wissen wir, die Göttin ist überall.
Ich kann sie überall spüren und ihr begegnen, im Lachen, im Wind, in
der Blume, im Baum… Der Kontakt zu Göttin ist immer für jede und
jeden überall möglich. Viele von uns feiern alleine und gehen
Ihren Weg alleine - aber längst nicht mehr alle. Es haben sich viele
Kreise, Zirkel, Gruppen und Netze gefunden - und es werden immer
mehr. Meist jedoch sind die Gruppen klein und schwer zu finden,
viele sind auf der Suche nach Gleichgesinnten. Und immer, wenn
man das Thema anschneidet, scheint es, dass es so etwas wie den
tiefen Wunsch nach mehr Gemeinschaftlichkeit, nach Sichtbarkeit,
nach offenen bekannten Orten und Ritualen gibt. Ist das so, gibt es
den Wunsch nach neuen modernen Göttinnentempeln? Ein moderner
Göttinnentempel kann zum Knotenpunkt in der Gemeinschaft werden,
alle stärken. Es kann ein Symbol sein, ein Anker, eine Pilgerstätte,
eine gelebte Vision. Wie sähe ein Göttinnentempel in den
deutschsprachigen Ländern aus, was würde er brauche und brauchen wir
ihn? Ist dies der nächste Schritt zur Rückkehr der Göttin in die
Öffentlichkeit und den Alltag, ist es der nächste Schritt zur
Stärkung der Menschen auf diesem Pfad, ein Schritt der Eigenmacht,
ein Feiern des Tanz des Lebens, oder ist es ein Schritt in
Dogmatismus und Regeln? Klar ist, denke ich schon jetzt:
Dogmatismus, Regeln, Ärger und Spaltung sind in Sicht, wenn es DEN
einen wahren Göttinnentempel gibt und nicht auch der oder die Tempel
die Vielfalt des Lebens abbilden und ehren. Es gibt bereits moderne
öffentliche Göttinnentempel - den Goddesstemple in Glastonbury,
England, und ein paar wenige in USA. Was können wir von ihnen
lernen? Was macht einen Tempel aus, brauchen wir ihn und wie, wie
sollte er sein? Damit möchten wir uns im Schlangengesang in der
nächsten Ausgabe ausführlicher beschäftigen. Schickt uns Eure
Gedanken, Wünsche, Ideen, Erfahrungen, Reiseberichte Pros und Cons
zum Thema Göttinnentempel. Stellt uns Ideen und Projekte vor, die
uns unbekannt sind, malt mit uns Eure Vision, vielleicht können wir
eine gemeinsame bunte Vision weben und gestalten.
Bitte
schickt uns die Beiträge bis zum 28.06.06
In dieser Ausgabe
starten wir mit einem Erfahrungsbericht aus dem Goddess-Temple - wir
freuen uns schon auf Eure Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken zu dem
Thema.
jana
Außerdem kündigen wir jetzt schon
mal kurz an: Wir suchen noch Beiträge für die September-Ausgabe zum
Thema Avalon.

Goddess Temple - der Tempel der
Göttin Ich war eigentlich immer sehr davon überzeugt,
dass die Göttin keinen Tempel braucht. Wozu den Christen alles
nachahmen und in einem von Menschenhand erschaffenem Tempel zur
Göttin beten? Ich war der Ansicht, der Wald, ein schöner Hain
oder Felder, Flüsse, Seen wären die perfekten und einzig wahren
Tempel, in denen man der Göttin huldigen könnte. Ich irrte mich -
ich irrte mich gewaltig.
Es war letztes Jahr im Sommer, als ich mit meiner Mutter
ein Seminar in Südengland buchte und besuchte. Quer durch den Süden
des "Engellands" führte uns unser Seminarleiter. Wir meditierten,
dank Sondergenehmigung, in Stonehenge, besuchten Old Sarum, sahen
die Magna Carta, besuchten verschiedene Kornkreise und hulidgten der
Göttin an verschiedenen Kraftplätzen. Irgendwann führte uns
unsere Reise nach Glastonbury. Anfangs war ich enttäuscht von der
mehr oder minder total normalen Stadt, in der man an jeder Ecke
Esoterikläden, wie zB. die "Magic Box" fand. Irgendwann führte
mich das Schicksal in die "Glastonbury Experience" die man als
kleine Einkaufsgasse mit Steinläden wie "Venus" oder "Stone Age"
oder auch einem kleinen Café verstehen könnte. In dieser Gasse
befand sich auch der besagte "Goddess Temple" über den ich heute
schreiben möchte.
Anfangs war ich gegen den Besuch des Tempels, da ich in
meiner Meinung, die Göttin bräuchte einen von Menschenhand
erschaffenen Tempel nicht, sehr verankert war. Doch hineinschauen
wollte ich trotzdem. Als ich meinen Kopf durch die Tür steckte,
spürte ich einen regelrechten Sog und so sagte ich meine
Shoppingtour durch Glastonbury ab und setzte mich stattdessen in den
Göttinnentempel der Stadt die mit der Avalonsage unmittelbar
zusammen hängt. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Die
lavendellila Wände, die mit Szenen des Mythos Avalon, wie zB. dem
Tor, versehen waren, übten auf mich eine einzigartig kraftvolle
Energie aus. Alles war lila, um ehrlich zu sein wusste ich gar
nicht, wie viele verschiedenen Töne diese Farbe haben kann. Im
Kreise der "Nine Temple Morgans", die aus Weide gefertigten,
lebensgroßen Göttinnen, saß die Tempel Melissa, die "Aufpasserin"
des Tempels, die sich über jeden Besucher freut und gern auch ein
kleines Schwätzchen mit dem ein oder anderen Besucher abhält. Im
Hintergrund liefen verschiedene Goddess Chants, sodass eine positiv
göttliche Energie vorprogrammiert war. Durch die angenehme
Räucherung, die die Tempel Melissa immer wieder auflegte, wurde das
Bewusstsein auf eine wunderbare Art und Weise beflügelt. Am
Altar befanden sich Göttinnenstatuen aus Holz und Kerzen, die man
gegen kleine "Donations", also Spenden, anzünden konnte, frische
Blumen und ein Gästebuch, in das ich mich natürlich eintrug. An
den Wänden konnte man Platz nehmen und meditieren, verschieden
farbige Kissen machten die Kuschelatmosphäre noch gemütlicher.
Als ich mich an einer kleinen Ecke des Tempels platzierte und
mich umsah, bemerkte ich das kleine Bücherregal, in dem man sich
durch diverese Bücher rund um das Thema Göttin und Avalon arbeiten
konnte und das Regal neben der Tür, in dem verschiedene Dinge wie
Kerzen, kleine Büchlein und Karten mit dem Jahreskreis gegen
Donations zum mitnehmen bereit standen. Ich schloss meine Augen
und fühlte die Präsenz der Göttin, in dem Moment wurde mir klar,
dass die Göttin zwar keinen Tempel in einem Haus braucht, jedoch ist
dieser Platz etwas heiliges und ebenso von der Göttin gesegnet, wie
heilige Haine, Bäume, Felder, Flüsse usw. Die Erlebnisse, die
ich in dem Tempel machen konnte, möchte ich nicht in der
Öffentlichkeit breit treten, auf jeden Fall kann ich bestätigen,
dass sich mein Leben in diesem Tempel von Grund auf veränderte und
ich nun mit einem anderen Bewusstsein durch die Welt gehe. Wer
denkt, in seinem Glauben fest verankert zu sein und zu wissen, dass
die Göttin keinen Tempel braucht, der sollte diesen Göttinnentempel
besuchen, er wird als ein anderer Mensch wieder heraus kommen.
Nebelweib
Website: http://www.goddesstemple.co.uk/
Vielen lieben Dank an Pammy, die Tempel Melissa, für die
Bilder von der Tempelwebsite, die sie dem Schlangengesang mit Freude
zur Verfügung stellte. love & hugs

Aufgelesen
Buchrezension
"Göttin auf Zeit" von Gerhard Haase-Hindenberg
Durch einen Bericht in der Sendung Aspekte wurde ich
aufmerksam auf das Buch des Publizisten Gerhard Haase-Hindenberg
über "Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu", so der Untertitel
des dokumentarischen Buches. Der dreijährige Amita wird auf
Grund ihres Horroskopes ausgewählt bis zum Ende ihres
12.Lebensjahres (bzw. bis zu ihrer Menstruation und damit nach
nepalesischer Sicht bis zu ihrem "unrein werden") als Mädchengöttin
Kumari die Personifikation der Göttin Taleju zu verkörpern.
Diese ist die Schutzgöttin der nepalesischen Könige. Die von
den Hindus Nepals als Taleju verehrte Göttin ist der dunkle Aspekt
der Göttin Parvati, sie heißt auch Durga, Kali oder Bhagwati, je
nach lokaler Tradition. Parvati gilt als die Gattin des Göttervaters
Shiva. Die Buddhisten kenne diese Göttin als Vajra Devi. Der
Kumari-Kult ist ein "ökumenischer" Kult bei dem Hinduisten und
Buddhisten gemeinsam die Inkarnation der Parvati-Durga zelebrieren.
Die "Dyo Maiju" = "Mädchengöttin" genannte Personifikation der
Göttin hat eine jahrhunderte alte Tradition. Der Legende nach hatte
sich vor 400 Jahren der nepalesische König der Göttin Taleju beim
Würfelspiel in eindeutig sexueller Absicht genähert. Wütend schwor
diese daraufhin künftig nur noch in Gestalt eines jungfräulichen
Mädchens zu erscheinen. Aus ihren Händen erhält er seine königliche
Macht, Jahr für Jahr neu, bis auf den heutigen Tag! Im
Kumari-Bahal, dem Palast der Mädchen-Göttin wird die kleine Amita
quasi gefangen gehalten. Es fehlt ihr natürlich substanziell an
nichts: Sie hat Essen, Kleidung, Diener und jede Menge
Aufmerksamkeit, doch darf sie den Palast nur zu den großen Festen
verlassen und dabei auch nur um in dem rituellen Geschehen die Rolle
der Göttin zu spielen.
Gerhard Haase-Hindenberg hat nicht
nur mit der Kumari Amita gesprochen, sondern auch mit ihren Eltern,
ihrer Dienerin im Kumari-Bahal, mit den Priestern, den Lehrern und
ihren Vorgängerinnen als Mädchen-Göttin. Aus den verschiedenen
Sichtweisen entwickelt er ein lebendiges Bild von Amitas 9 Jahren im
Göttinnen-Palast in Kathmandu. Er zeigt die Welt aus der sie kam und
in die sie nach ihrer "Entlassung" als völlig verändertes Kind
wieder zurückkehrte. Er beleuchtet die schwierigen sozialen und
politischen Problem Nepals, die schließlich 2001 in einem Massaker
an der Königsfamilie enden und das Ende von Amitas Kumari-Zeit
einleiten. Besonders gelungen ist, wie ich finde, seine
eindrückliche Schilderung von Amitas Entfremdung von ihrer Familie
und dem wirklichen Leben Nepals. Durch ihre Sonderstellung als
Kumari hat sie nicht nur die emotionale Beziehung zu ihren Eltern
verloren, sie findet auch nur mühsam in die Wirklichkeit zurück.
Schule und normale Wohn- und Lebensverhältnisse sind ihr völlig
fremd. Auch das Reden scheint sie verlernt zu haben, denn als
"Göttin" durfte sie mit niemandem außerhalb ihres Palastes sprechen,
sie durfte nicht Lachen oder andere Emotionen zeigen. Kein Wunder
also, dass ihre sozialen Kontakte später besonders schwer fallen.
"Göttin auf Zeit" ist ein wirklich gelungenes Buch über ein
außergewöhnliches Leben. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
Göttin auf Zeit - Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu
von Gerhard Haase-Hindenberg ist erschienen im Heyne-Verlag, Preis:
19,95 €
artemisathene
Linktipp:
Göttinnenklang
www.goettinnenklang.de ist
ein richtig tolles Gemeinschaftsprojekt, realisiert von Wurzeline.
Hier findet sich eine große Sammlung englischsprachiger und
deutschsprachiger Göttinnenchants. Der Clou: mit Hörbeispielen bei
der Mehrheit der Lieder. Derzeit gibt es 72(!) Hörbeispiele.
Reinhören und Mitsingen ist angesagt :) Göttinnklang ist zum
Mitmachen und Mitsammeln. Schickt die Chants, die ihr kennt als Text
und möglichst auch als MP3 einfach ein: Joy *at* wurzelfrau. de
(*at*= @) Chants aufzunehmen geht mit einem Headset am PC und
dem kostenlosen deutschsprachigem Programm Audacity ganz einfach
(http://audacity.sourceforge.net/).
Viel Spaß beim Hören und
Singen, jana

Kalender
Der
Schlangengesang – Göttinnenkalender
Es existieren
schon tausende Kalender für Festtage der Göttin in ihren vielen
Aspekten. In unserem Kalender bemühen wir uns nur Daten aufzunehmen,
die historisch belegt sind. Das ist nicht so einfach. Es gibt wie
gesagt viele Websites und Bücher die Termine verbreiten, aber deren
Quellen sind oft zweifelhaft oder überhaupt nicht genannt. Das
Auffinden und Auswerten historischer Quellen allerdings ist fast
eine Lebensaufgabe.
Deshalb haben wir in unseren Kalender
neben den Daten und Bezeichnungen eines Festes auch die Quelle der
Daten eingetragen. Sollte jemand einen Fehler entdecken oder noch
ein Fest mit einer gesicherten Quelle hinzufügen wollen, so ist
sie/er herzlich dazu eingeladen.
artemisathene
Feiertage im Mai (2. Hälfte)
9., 11. und 13. Mai: Lemuria:
römisches Fest zu Ehren der Totengeister. Quellen: (1), (2),(3)
und (4)
14. Mai: Schütze, abnehmender Mond:
Argeis: uraltes römisches Opferfest. Eine vestalische Priesterin
wirft 2 menschlich geformte Binsenpuppen, die wie Greise aussehen in
den Tiber. Es gibt 2 Varianten der Erklärung: Variante 1: Als
Erinnerung an vorrömische Menschenopfer für Saturn. Variante 2: um
die Seelen der verstorbenen griechischen Einwanderer übers Meer nach
Hause zu schicken. Quellen: (1) und (3)
15.
Mai: Schütze, abnehmender Mond: Fest der griechischen
Göttin Maia in Rom. Sie war Fruchtbarkeitsgöttin, Erdgöttin und
Herrin der Schätze. (Text: schlangengesang 2/04) Quellen: (4),
22./23. Mai = 25.Tag des Mondmonats
Thargelion: Fische, Widder, abnehmender Mond: Plynteria: Fest in
Athen zu Ehren der Athena Polias, der Schutzgöttin der Stadt.
(schlangengesang 3/04) Quellen: (5), (6),
23.
Mai: Widder, abnehmender Mond: Rosalia: römisches Fest
zu Ehren der Venus, deren heilige Blume die Rose war. (siehe
schlangengesang (3/04) Quellen: (4),
http://www.cronenburg.net/roses.htm
25.
Mai: Stier, abnehmender Mond Tempelgründungstag der
Göttin Fortuna Publica in Rom. Quelle: (1)
29./30.Mai = 3. Tag des Mondmonates
Skirophorion: Krebs, zunehmender Mond: Arrephoria: Fest zu Ehren der
Göttin Athene in Athen, Wahl der neuen Priesterinnen Quellen:
(5), (6)
Ende Mai: Ambarvalia: Fest zu
Ehren der römischen Göttin Ceres, mit Feldumgängen und Opfern um die
Acker fruchtbar zu machen und Schaden fernzuhalten. Quellen:
http://22.1911encyclopedia.org/A/AM/AMBARVALIA.htm
http://www.geocities.com/margali99maincom/TempleofCeres.html
Ende Mai: Fest der ägyptischen Göttin Nut
in Nilpferdgestalt im Chonstempel in Theben. Sie wurde als Mutter
aller Götter verehrt. Quelle:
http://www.land-der-pharaonen.de/Wissenschaften/body_wissenschaften.html
Festdaten ohne gesicherte Quelle: Bei meinen Recherchen
für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an
Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen
ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre
ich sehr dankbar: 1. Mai, Rauni (Finnland), 4.5.oder 13.5. Sheila Na
Gig (Irland), 21.5. Tefnut (Ägypten), 30.5. Frigg
Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische
Festkalender, Reclam, (3) www.novaroma.org, (4)
www.imperiumromanum.com, (5)
http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) www.geocities.com/medusa-iseum/library/griechkeis.html
artemisathene

Feiertage im Juni Im antiken
Griechenland waren unserem Juni die Mondmonate Thargelion und
Skirophorion zugeordnet. Skirophorion erhält seinen Namen von dem
der Göttin Demeter geweihtem Fest am 12. Tag des Monats.
Im
römischen Reich war dieser Monat der Göttin Juno heilig. Aber auch
die Göttin Hebe-Juventus, die personifizierte Jugend, beansprucht
den Monat für sich.
Im germanischen Gebiet gab es wohl
mehrere Bezeichnungen für diesen Monat; eine davon ist: "Brachet",
benannt nach der Zeit des Umbrechens der "Brache" (=der unbestellte
Acker). In alter Zeit wurde nach der ersten Ernte das Feld für die
Wintersaat beackert. Eine weitere Bezeichnung ist Rosenmond, weil
nun die Rosen blühen. Es gibt aber auch den Namen "Grasmond",
wahrscheinlich weil nun das Gras sehr schnell wächst.
1. Juni: Löwe, zunhemender Mond:
Carnaria: Fest der römischen Göttin Carna, Beschützerin der
wichtigsten inneren Organe und ihrer Funktionen. Von Ovid
gleichgesetzt mit der Göttin Carda oder Cardea, der Göttin der
Türangeln. Quellen. (1), (4),
http://www.gottwein.de/Cap/Mythologie.
Fest zu Ehren der
römischen Wettergötter, der Tempestates. Quelle: (1),(3)
Festtag der Juno Moneta: Aspekt der Juno als Göttin der
Ermahnungen und Ratschläge, aber auch des Geldwesens. Quellen:
(1), (4),
http://www.klassphil.uni-muenchen.de/~waiblinger/moneta.htm
3.Juni: Jungfrau, zunehmender Mond: Fest
der Göttin Bellona im Rom. Als ursprünglich römische Kriegsgöttin
verschmolz Bellona später mit der kleinasiatischen Göttin Ma zu
Ma-Bellona. (Siehe schlangengesang 11/05) Quellen: (1), (3),
Hans Kloft: Mysterienkult der Antike E.O. James: der Kult der
großen Göttin
5.Juni: Waage, zunehmender
Mond: Holdatag. Der 50. Tag nach Ostara (Ostern) war der Tag der
germanischen Göttin Holda. Heutzutage feiern die Christen das
Pfingstfest zu diesem Termin. Auf Grund der Verbindung von
Holle/Holda mit dem Brunnen als Symbol für den weiblichen Schoß der
Gebärerin wurden an diesem Tag Quellen und Brunnen besucht und
geschmückt. Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube
7. -15. Juni: Vestalia: Fest der römischen
Göttin Vesta. Göttin des Herdfeuers und der Bäckergilde, aber auch
des "Heils" der Menschen und des Staates. Quellen: (1), (2), (4)
8. Juni: Skorpion, zunehmender Mond:
Fest der Göttin Mens: römische Göttin der Vernunft, des
Verstandes und der Geisteskraft. Quellen: (1), (3), (4)
11. Juni: Schütze, Vollmond: Matralia:
Fest der Mater Matuta: römische Göttin der Fruchtbarkeit, der
Geburt, der Kindererziehung, aber auch des Sonnenaufgangs und des
frühen Tageslichts. Quellen: (1), (2), (4) Fest der
römischen Göttin Fortuna Redux: die Göttin der glücklichen Heimkehr.
Damit ist sowohl die Heimkehr nach einer Reise wie auch besonders
nach einem Krieg gemeint. Deshalb wird sie auch oft wie eine Amazone
dargestellt: mit Helm und entblößter Brust. Quellen: (3), (4)
Festtag der Fortuna Virgo: ihre hölzerne Statue im Tempel war
vollständig verhüllt. Quelle: (1)
Tempelgründungstag der
römischen Göttin Concordia: Göttin der Eintracht. Quelle: (1)
13. Juni: Steinbock, abnehmender Mond:
Quinquatrus Minusculae: Fest der Tibicines (der Flötenspieler)
zu Ehren der römischen Göttin Minerva. Sie durften an diesem Tag auf
dem Capitol speisen. Außerdem war es ein Feiertag der Lehrer und ab
dem 4.Jhd n.u.Z. dann auch ein Tag für Schulfeste. Quellen: (1),
(2)
Festtag der Göttin Epona/Rhiannon/Macha: keltische
Göttin der Pferde, Reiter und Stallbesitzer. Artikel zu Epona im
Schlangengasang 3/04 Quellen: Z.E.Budapest: das magische Jahr
http://www.web-holidays.com/epona/index.asp
18./19. Juni = 12. Tag des griechischen
Mondmonates Skirophorion: Fische/Widder, abnehmender Mond: Skira:
Fest der griechischen Frauen zu Ehren der Göttinnen Athene, Demeter,
Persephone und der Götter Poseidon, Zeus und Helios. Den Göttern
wurden Opfer gebracht, um die Felder der Bauern vor der sengenden
Sommerhitze zu bewahren. Quelle: (5), (6),
http://winterscapes.com/kharis/calendar.htm
19.
Juni: Widder, abnehmender Mond: Gründungstag des
Minervatempels auf dem Aventin in Rom. Quelle: (1)
21. Juni: Stier, abnehmender Mond: Fest
der Göttin Beiwe, Frühlings- und Sonnengöttin der Samen. Sie wird zu
Sommersonnwend begrüßt, denn sie brachte das Wachstum der Pflanzen
zurück und damit die Ernährungsgrundlage der Rentiere. Außerdem
heilte sie die durch die lange Dunkelheit depressiv gewordenen
Nordländer. Quellen: (5),
http://www.geocities.com/Athens/Acropolis/5551/prevgodsarc7.htm,
http://en.wikipedia.org/wiki/Beiwe
Fest der keltischen
Göttin Aine: Diese Göttin des Feuers, der Quellen und Seen und des
Viehs wird zur Sommersonnenwende mit einer Lichterprozession
gefeiert. Quellen: die keltische Zauberin, Edain Mccoy
http://www.werbeka.com/bibliote/500tal/510bcd.htm
http://www.beepworld.de/members24/aine/goettinnen.htm
Fest
der germanischen Sonnengöttin Sunna. Feier mit dem Sonnwendfeuer und
dem Brauch das Vieh durch den Rauch des Feuers zu treiben, um damit
die Gesunderhaltung der Tiere zu fördern. Quelle: Gardenstone,
Germanischer Götterglaube
Neuheidnisches Fest Litha:
Herkunft unbekannt. Wahrscheinliche Theorie: aus dem englischen
Sprachraum, denn die angelsächsischen Monatsnamen zeigen eine
gewisse Übereinstimmung, da heißt der Juni Ærra Liða = Earlier Litha
und der Juli Æfterra Liða = Later Litha. Ein Göttinnenbezug besteht
scheinbar nicht. Quelle:
http://www.gadarg.org.uk/essays/e007.htm
24.
Juni: Zwillinge, abnehmender Mond: Fest der Fors
Fortuna bzw. Fata. Die römische Schicksalsgöttin war sowohl für
Glück als auch Unglück zuständig, hatte aber auch einen starken
Muttergöttin-Aspekt. Sie stammt wahrscheinlich aus matriarchaler
Zeit Quelle: (1), (4)
26./27. Juni =
1.Hekatombaion, Krebs, zunehmender Mond Eiseteria: Fest für die
griechische Göttin Athena Boulaia, bzw. Zeus Boulaios, Athena in
ihrer Funktion als Ratgeberin. Quelle:
http://www.geocities.com/athens/parthenon
29./30.
Juni = 4.Hekatombaion: Aphrodisia: Fest der
griechischen Göttin Aphrodite Pandemos und Aphrodite Peitho. (siehe
Text schlangengesang 4/04) Quellen: (5), (6)
Festdaten
ohne gesicherte Quelle: Bei meinen Recherchen für die Feste in
diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von
mir nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine
solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 4.6.
Sheila Na Gig, 14.6. Geburtstag der Musen, 20.6. Ix Chel, Cerridwen
Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische
Festkalender, Reclam, (3) www.novaroma.org, (4)
www.imperiumromanum.com, (5)
http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) www.geocities.com/medusa-iseum/library/griechkeis.html
artemisathene
Feiertage im Juli (erste Hälfte)
Nach dem griechischen Mondkalender wäre dieser Juli zwischen den
Mondmonaten Hekatombaion und Metageitnion aufgeteilt. Hekatombaion
erhielt seinen Namen von einem großen, öffentlichen Opfer bei dem
wohl ursprünglich 100 Rinder (eine Hekatombe) geopfert worden waren.
Metageitnion wurde nach einem Fest zu Ehren des Apollon "als Freund
guter Nachbarschaft" benannt.
In Rom wurde dieser Monat nach
Julius Caesar benannt, ursprünglich aber hieß er Quinctilius, der
5.Monat ab März.
Im germanischen Kulturkreis hieß der Juli
Heuert, nach der Heuernte in diesem Monat. Die in diesem Monat
gefeierten Feste waren laut Gardenstone´s germanischer Götterglaube:
das Fischfest zur Erneuerung der Verbindung zwischen den göttlichen
Wesen des Wassers und den Menschen, das Hausfest, bei dem es um die
Wiederherstellung der Häuser vor dem kommenden Herbst und Winter
ging und das Heufest am letzten Juli-Wochenende.
1.
Juli: Jungfrau, zunehmender Mond: Fest der Göttin
Felicitas: römische Personifikation des Glücks. Sie wird auch mit
Juno gleichgesetzt. Der 1. Juli war der Einweihungstag des Tempels
der Felicitas in Rom. Quellen: (7)
5. Juli -
7.Juli (Skorpion, zunehmender Mond) Nonae Caprotinae:
Fest der Göttin Juno. Auch bekannt als das "Feigen-Fest", was auf
Junos Rolle als Fruchtbarkeitsgöttin weist. (Siehe schlangengesang
3/04) Quellen: (2)
7./8. Juli =
12.Hekatombaion: Skorpion/Schütze, zunehmender Mond Kronia: Fest
zu Ehren der griechischen Göttin Rhea und des Gottes Kronos. (mehr
dazu schlangengesang 4/04) Quellen: (5), www.winterscapes.com
8.Juli: Schütze, zunehmender Mond:
Vitulatio: Festtag einer römischen Göttin mit Namen Vitula.
(mehr dazu siehe schlangengesang 03/04) Quellen: (3), (7)
10./11. Juli = 15. Hekatombaion: Steinbock,
zunehmender Mond/Vollmond Synoikia: Fest zu Ehren der Athena
Polioikos. Gründungsfest der Stadt Athen. Ebenso wurden Opfer
gebracht für Zeus und Eirene, die Friedensgöttin Quelle: (5),
(6)
Veranstaltungen Bitte schickt
uns Eure Veranstaltungstermine - Danke.
Nuthe-Urstromtal
12.05.06, 19.00 Uhr "Göttin auf Zeit" die
wahre Geschichte einer lebenden Göttin in Nepal) mit dem
Publizisten Haase- Hindenberg) Haus der Generationen
(Ruhlsdorfer Straße 1, 14947 Nuthe-Urstromtal, OT Woltersdorf)
Kalkgruben (Burgenland): Die Göttin in
mir modul 2 artemis - die selbständige jägerin sa.,
27.05.2006 thema: unabhängigkeit, selbstbestimmung, für mich
selbst gut sorgen können modul 3 aphrodite – die göttin der
liebe und des mondes sa., 17.06.2006 thema: erotik, sexualität,
ich liebe mich, meinen körper, meine schönheit im atelier
„di scorpi“ 7332 kalkgruben, brunnengasse 21, 0676 - 41 78
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Aerzen, 14.05.2006 Seray Liyan: Der Weg der
Großen Göttin Die Bedeutung der Großen Göttin für das
Lebensglück –die Philosophie der Freude: die Botschaft der
Göttin für Dich – traditionelle Einweihung in den Weg der Göttin
– drei grundlegende Rituale zur Einstimmung auf die Göttin –
die Meditation der Göttin. – die wohltuende Kraft der Göttin in
der Partnerschaft – die Kraft der Göttin schafft Überfluss.
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20.05.2006 Saya Tarna
Sayayi: Die Heilmeditation der Großen Göttin
Programm-Kurzinfo: Zusammen begeben wir uns auf eine mystische
Reise zur Großen Göttin und begegnen Ihren vielen kraftvollen
Aspekten. – In Ihren Augen wirst Du Dich und Deine eigene Kraft,
Deine Träume und Talente wieder finden. – Mit einer Form der
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Hexentreffen Stuttgart
10.06.2006 Am Hexentreffen können alle Hexen,
Junghexen, freifliegende Hexen, Wicca, Pandea, Strega, Menschen auf
dem Pfad der Göttin, Pagane, Interessierte/Neulinge teilnehmen,
deren Fokus im naturreligiösen und/oder Wicca nahen Bereich liegt.
Wir treffen uns zum Austauschen, andere Gleichgesinnte kennen
lernen und auch einfach nur zum Quatschen. Nähere Informationen
auch zur Anmeldung sind hier zu finden: http://www.hexentreffen-stuttgart.de.vu
Frankreich, 8.-11.06.06 "Auf den Spuren der
dreifachen Göttin in der Vôge" Frauen-Natur-Wochenende
in Frankreich von Donnerstag, 8. Juni bis Sonntag, 11. Juni 2006
Am südwestlichen Ausläufer der Vogesen liegt Darney in einer
wasserreichen Region, voller Wälder, Hügel und Täler mit mystischen
Plätzen. Der ideale Ort, der dreifachen Göttin zu begegnen. Auf
unserer Reise erwandern wir Orte der Kraft, hören Legenden,
vertiefen unsere Naturelebnisse durch Meditationen und Sinnesspiele
und entdecken die uralte Kunst des Räucherns. Wir feiern den vollen
Mond und nehmen uns ausreichend Zeit zum Entspannen und Wohlfühlen."
Dieses Seminar gestalten Anna Katharina Erlenmaier,
Natur-und Erlebnisexkursionen,Feenbeauftragte, www.mystische-felsen.de
und Sina Korntheuer Kristall-und Edelsteinbehandlungen,
Ganzheitliche Gesundheitsberatung,www.sinas-seite.de Mehr
Infos: http://www.mystische-felsen.de/pags/we.html
Berlin, 24.05.06 Göttinnenzirkel
Der Zirkel bietet Frauen, die selbst einen Zugang zu Göttinnen
haben oder an matriarchaler FrauenKultur interessiert sind, Raum für
persönlichen Austausch und Vertiefung unseres Wissens.
Frauenzirkel Göttinnen - jeden letzten Mittwoch im Monat um 19
Uhr Infos 030 443 587 04 unter zirkel@frauenkulturservice.de
07.07-14.07.: Feencamp: Norddeutsches
Reclaiming-Witchcamp nur für Frauen Seelenhaut - Heilung und
Reinigung. Wir folgen dem Elementezyklus und werden dieses
Jahr im Camp mit dem Element Wasser arbeiten. Wasser
symbolisiert auch unsere tiefen Gefühle, unsere Liebe und unsere
Bereitschaft zur Hingabe. Mit Wasser geschieht Auflösung von
Verkrustetem und Heilung in uns. Das Inuit-Märchen
“Seehundfell-Seelenhaut” führt uns vor Augen, wie der Initiationsweg
von Frauen aussieht, die in einer an Männern orientierten
Gesellschaft leben. Diesen inneren Weg wollen wir mit der Heldin
gehen, um jenseits von Selbstaufgabe, Depression und Trauer in
unsere eigene Macht und Stärke initiiert zu werden und zu der Liebe
zu finden, die uns aus unseren Abhängigkeiten befreit. Die
Geschichte "Seehundfell, Seelenhaut" steht in dem Buch "Die
Wolfsfrau" von Clarissa Pinkola Estes. Mit der in uns lebendigen
Liebesgöttin Freya gehen wir den Weg der Ermächtigung, indem wir die
Tiefe unserer Seele ausloten und das Wissen um die Stärke unserer
Ahninnen für uns nutzen http://www.witchcamp.de/Feencamp/
315 bzw 365 Euro bzw. Unterstützung beim Kursgeld durch
"Stipendium"
Glastonbury Goddessconference
Glastonbury, England Celebrating the Great Mother at Her
Festival of Lammas 01.08.-06.08.2006 http://www.goddessconference.com/programme.html
  
Impressum
Schlangengesang – der Rundbrief für Göttinnenspiritualität wird
von keiner Organisation herausgegeben, sondern von Privatpersonen,
die sich zu diesem Zweck zusammen fanden.
V.i.S.d.P.: Nora
Bugdoll, Thulestraße 7, 13189 Berlin
Bilder:
Schlangengesanglogo von Distelfliege Zierelemente von
Caitlin, Teleri, Aruna, Temkes, Jana Bilder und Fotos: jana,
Ghan-Chan, glastonbury goddess-temple
Dieser Rundbrief darf
nur als Ganzes und unverändert in der vorliegenden Form weiter
verbreitet werden. Eine Weiterverbreitung als Ganzes ist erwünscht.
Das Copyright des vorliegenden Materials (Bilder, Texte,
Grafiken, Dateien u.ä.) liegt bei den jeweiligen AutorInnen,
KünstlerInnen, die im Einzelnen der Redaktion namentlich bekannt
sind. Jegliche Weiterverwendung des Materials ist nur mit
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