Rundbrief für
Göttinnen- Spiritualität

Hallo,

Herzlich Willkommen zur siebzehntenten Ausgabe des Schlangengesangs.
Nun ist es endlich warm geworden, Walpurgis war (hoffentlich) für alle ein rauschendes Fest und der Sommer kann beginnen. Nicht nur die Redaktionsmitglieder zieht es da ins Freie - und so
ist die Ausgabe etwas dünn geworden. Dafür sind wir schon sehr gespannt auf die nächste Ausgabe, deren Thema in dieser Ausgabe angekündigt ist und beginnt -
ein Thema, das trotz Sommerwetter wohl schreib-inspirierend wirken dürfte. Mehr dazu weiter unten :)

Das Schlangengesang-Team
ArtemisAthene, Caitlin, Gwenhwyfar, Gan-Chan, jana, Markus, MedeaLaLuna, Nebelweib, Temkes, Zauberweib



Inhaltsverzeichnis

Göttin:
- Die Göttin Durga

Pflanzen:
- Waldmeister

Praktisches:
- Waldmeisterrezepte

Zauberspiegel:
- Ich trommle
- Der Zauber von Beltaine

Aufgelesen:
- Buchrezension: Göttin auf Zeit
- Linktipp: Göttinnenklang

Thema:
- Göttinnentempel?
- Glastonbury Goddess Tempel

Kalender:
- Feiertage
- Mai
- Juni
- Juli
- Veranstaltungen

Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt / Abmelden



Die Göttin Durga


Name: der Name Durga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich: die schwer zu Begreifende, die Unzugängliche
Herkunft: Die in Indien, Nepal und anderen Ländern mit Anhängern hinduistischen Glaubens verehrte Göttin ist eine Erscheinungsform der Shakti, der weiblichen Energie.
Durga (gemalt von jana)
Die universelle Göttin Durga schließt mehrere Aspekte in ihr Wesen ein. Dazu gehören Kali und Durga mit ihrer furchtlosen, dämonenbändigenden und aggressiven Seite genauso wie Durgas mütterliche Aspekte und ihre Erscheinungsformen Parvati, Sarasvati oder Lakshmi.
Durga gilt als Mahadevi (Große Göttin) und Allmutter. Sie stellt die höchste Göttin dar, die alle anderen Götter überragt und eins ist mit dem Absoluten.
Sie ist die Mutter der Götter Ganesha und Kartikeya sowie der Göttinnen Saraswati und Lakshmi.
Darstellung: die vielarmige Durga wird in der Regel auf einem Löwen reitend dargestellt. Sie trägt das dritte Auge auf der Stirn. In ihren vielen Händen trägt sie variierende Symbole, zu denen folgende gehören: Muschel, Diskus, Dreizack, Pfeil und Bogen, Schwert, Schild, Gebetskette, Glocke und Keule. In der Regel wird sie in Rot gekleidet dargestellt. Vom Devi-Mahatmyam, der schriftlichen Überlieferung des Mythos, wird sie als "überirdisch strahlend" beschrieben: " ihr unermesslicher Glanz durchdrang die drei Welten, ihre Füße bogen die Erde und ihre Krone berührte den Himmel. Mit ihren tausend Armen durchdrang sie das Universum".
Mythologie: Der Büffeldämon Mahisasura hatte sich zum Herrscher über den Himmel erhoben, er terrorisierte die anderen Götter und ließ sich von allen anbeten. Da ihm aber prophezeit war, dass er nur durch die Hand einer Frau sterben würde, konnten die Götter Vishnu und Shiva nichts gegen ihn ausrichten. Auch keine Frau traute sich dem Dämon die Stirn zu bieten. So schufen Vishnu und Shiva mit Hilfe eines göttlichen Lichts eine wunderschöne Frau: Durga. Alle himmlischen Götter übergaben ihr Waffen, damit sie in der Lage sein würde den Dämon Mahisasura zu töten. Shiva gab ihr einen Dreizack, Vishnu einen Diskus, von der Sonne, Surya, erhielt sie Sonnenstrahlen, so dass sie wie von innen heraus leuchtete. Von Kala, der Zeit, bekam sie ein Schwert und der Himalaja übergab ihr als Reittier einen prächtigen Löwen.
In einem gewaltigen Kampf, der Erdbeben und Überflutungen zur Folge hatte und in dessen Verlauf der Dämon Mahisasura ständig seine Gestalt vom Büffel zum Löwen oder Elefanten änderte, besiegte Durga ihn schließlich in seiner Büffelgestalt.
Kali (fotografiert von Gan-Chan)
Feste: das Fest der Durga-Puja wird zweimal im Jahr gefeiert. Einmal im Mond-Monat Chaitra (April-Mai) und einmal im Mond-Monat Aswayuja. Dieses Fest dauert neun Tage und Nächte. Gefeiert wird der Sieg der Göttin über den Dämon Mahisasura. In den ersten drei Tagen wird die schreckliche, grausame Durga verehrt. Mit ihr sollen alle Laster und Fehler der Gläubigen getilgt werden. Das zweite Drittel des Festes ist Lakshmi gewidmet, der Göttin der Reinheit und Ordnung. Nachdem die Laster mit Gebeten zu Durga besiegt wurden, ist ihre Zeit gekommen. Das letzte Drittel gehört Sarasvati, der Göttin der absoluten Weisheit, des göttlichen Lichts. Das schenkt sie denjenigen, die es geschafft haben sich mit Durgas Hilfe von allen Lastern zu befreien.

Hymne an Durga:
Dieser Hymnus stammt aus dem Devi-Mahatmyam und wird während der Durga-Puja gesungen und sogar im Radio gespielt:
Ehre der Göttin, der Großen Göttin!
Ehre der Segensreichen!
Ehre Ihr, die alles erschafft und erhält!
Ehre sei immer wieder Durga,
die uns aus der Bedrängnis führt,
die Urgrund ist und Schöpferin von allem!
Ehre, immer wieder Ehre
der Göttin, die in allen Wesen als Bewusstsein lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Weisheit lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Frieden lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Glaube lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Anmut lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Geduld lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Zufriedenheit lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Mutter lebt,
der Göttin, die in allen Wesen als Irrtum (oder Fehler) lebt!


artemisathene

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Durga
http://www.divya-jyoti.de/Kalender/text_Religi%C3%B6se%20Feste.htm
http://www.durga-puja.org/about-goddess-durga.html

Linktipp:
http://www.spiritvoices.de/knistern/kalima.html - Eindrücke von Kali - Durga.



Gebet an die Göttin Vajra Devi (Taleju/Durga)

Allmorgendliches Gebet des buddhistischen Priesters in Katmandu:

"Rein wie der Schnee des Himalaja,
hell wie das Sonnenlicht,
weit wie der Himmel,
alldurchdringend wie der Äther,
unergründlich wie der Ozean
und kühl wie das Wasser des heiligen Flusses Bagmati
ist die unsterbliche Energie der Vajra Devi…"

Aus "Göttin auf Zeit" von Gerhard Haase-Hindenburg, Seite 314.
Siehe Buchrezension diese Ausgabe





Pflanzen
Waldmeister

Waldmeister (Foto von artemisathene)
Lateinischer Name: Asperula odorata
Bezeichnungen im Volksmund: Maikraut, Waldmännchen, Herzfreund, Herzfreude, Leberkraut, Maiblume, Mösch, Teekraut, Waldtee
Botanik: Der Waldmeister wächst bevorzugt in schattigen und feuchten Laubwäldern. In der Nähe von Buchen, sowie in der Nachbarschaft von Immergrün ist er am häufigsten anzutreffen. Er wird zwischen 10 und 20 cm hoch und hat zarte, lanzenförmige Blättchen, die rund um den vierkantigen Stiel angeordnet sind. Die winzigen, sternförmigen Blüten erscheinen in Dolden von Mai bis Juni.
Inhaltsstoffe: Cumaringlykosid, welches beim Welken in Cumarin verwandelt wird und den intensiven Duft des ätherischen Öles zur Entfaltung bringt. Außerdem enthält der Waldmeister Asperulosid, Bitterstoffe und Gerbstoffe.
Ernte: gesammelt wird das ganze Kraut während der Blütezeit. Angewelkt wird der Waldmeister für die "Waldmeisterbowle" (siehe Praxisteil!) oder zum aromatisieren von Speisen verwendet. Als Teekraut wird er, kopfüber aufgehängt, an einem dunklen Ort getrocknet.
Heilwirkung: bei Verdauungsstörungen auch mit Krämpfen, bei Leberstauungen, als Schlafförderer und Stimmungsaufheller, bei PMS und gegen Kopfschmerzen und Migräne. Aber Vorsicht! Überdosiert kann er durch das enthaltene Cumarin auch Kopfschmerzen und Schwindel verursachen. In geringer Dosierung wirkt der Waldmeister allerdings durchaus euphorisierend, weshalb er sicher ein guter Begleiter zum Maifest / Beltanefest ist.
Waldmeistertee: wird als Schlaftrunk empfohlen: Dafür überbrüht man einen gehäuften TL Waldmeisterkraut mit 250 ml Wasser und lässt den Tee 5 Minuten ziehen. Mit Honig gesüßt, trinkt man ihn unmittelbar vor dem Schlafengehen.

Quelle: Pahlow, das große Buch der Heilpflanzen

artemisathene



Praktisches
Waldmeisterezepte
Waldmeisterbowle

1 Bund frischer Waldmeister,
frische Gänseblümchen,
1 Orange ( da sie ganz benutzt wird bitte ungespritzt),
Eiswürfel (Menge nach belieben),
weißer Traubensaft (ungesüßter),
Sprudelwasser,
Zucker,

Den Waldmeister säubern und waschen, die Orange in dünne Scheiben schneiden und mit dem Waldmeister zusammen in ein Bowlengefäß legen. Dann das ganze mit
Traubensaft auffüllen, so dass alles bedeckt ist. Die Bowle nun mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend den Waldmeister
herausnehmen und das Getränk mit Zucker abschmecken. Kurz vor dem Servieren mit Sprudelwasser auffüllen zur Deko evtl. einzelne frische Waldmeisterblätter hinzu tun und frisch geplückte Gänseblümchen. Damit das ganze schön erfrischend kühl ist ganz zum Schluß die Eiswürfel hinzugeben.
Fertig !

Caitlin

Maibowle
Die Maibowle, deren Geschmacksträger der Waldmeister ist, wurde im Jahre 854 n.u.Z. von einem Benediktinermönch erstmal schriftlich erwähnt.
Durch das im Waldmeister enthaltene Cumarin (siehe Pflanzenportrait) vertreibt die Maibowle die Frühjahrsmüdigkeit und lässt die Stimmung steigen. Aber Vorsicht! Auch wenn sie fast wie Limonade schmeckt, nicht zu tief in Bowle-Glas schauen! Die Kopfschmerzen am nächsten Tag könnten sowohl vom Alkohol, als auch vom Cumarin kommen!

Rezept: ein Büschel Waldmeister über Nacht, kopfüber aufgehängt, welken lassen.
In ein Bowle-Gefäß geben und mit einer Flasche gutem Rieslingwein übergießen. 20 Minuten ziehen lassen, dann den Waldmeister herausnehmen und mit einer Flasche gut gekühltem Riesling-Sekt aufgießen.

artemisathene




Zauberspiegel
Ich trommle

Ich trommle, ich trommle,
mit stolz- heißem Blut,
laß los alle Ängste,
Schmerz, Trauer und Wut.

Der Göttin Geflüster
gab mir diesen Rat:
sei Frieden, sei Freitheit -
dann geht auf die Saat!

So such nun den Jäger,
tanz mit ihm den Tanz
und gebt euch und nehmt euch,
seid heil und seid ganz.

Ich sah Ihn und rief Ihn
und fand Ihn bereit,
zum Leben, zum Sterben,
zu Glück sein und Leid.

In wilder Umarmung,
flog hin jene Nacht,
der Morgen erst machte
uns zärtlich und sacht.

Ich trommle, ich trommle
nun fort Jahr für Jahr,
auf das ich die Quelle
des Lebens bewahr.

Morrighan



Der Zauber von Beltaine

Kennst du das Gefühl,wenn tausend Feuer in dir brennen
und du dich fragst,ob du den Grund dafür wirst kennen
Denn vor der Türe steht der erste Tag im Monat Mai
die Zeit der Schwermut ist nun allemal vorbei
die Kirschblüte kannst in märchenhafter Pracht du sehn
reih`dich ein in den geheimnisvollen Zauber von Beltaine

Diese Nacht ist einmalig,ist wie keine and`re sonst im Jahr
etwas wunderbares wird dir nur in ihrem Laufe offenbar
drum komm heraus in die Natur,verlasse dein Gemäuer
und folg den sanften Ruf an das Beltanefeuer
Dort erwartet dich die Göttin und reicht dir ihre Hand
schließt dich in die Arme und hüllt dich ein in ihr Gewand

Ob du Mann bist oder Frau,für die Göttin ist es einerlei
sie dringt in deinen Körper und mit deiner Angst ist es vorbei
nun gehört sie dir allein,bleibt bei dir die ganze Nacht
du teilst mit ihr das Lager und schöpfst aus ihrer Macht
ihre Energie löst deine Seele aus den Ketten
und ihr Zauber wird aus allen Nöten dich erretten

Das Feuer lodert in den Himmel und erhellt die Dunkelheit
und die Menschen die es kennen sind zum heil`gen Akt bereit
Gott und Göttin sind in dieser Nacht ein Paar
spenden ihren Segen für das ganze nächste Jahr
auf das Wachstum und Gedeihen der Mutter Erde sein geschenkt
und mit Glück und Wohlstand auch die Menschheit eingedenkt

Die Natur,nun kann entfalten ihre ganze Stärke
und durch der Göttin Kraft vollenden ihre Werke
Ihren Atem haucht sie über Felder,Wald und Wiesen
auch uns Meschen ist damit ein großer Dienst erwiesen
denn auch in uns sich regen frühlingshafte Triebe
im Herzen jeder spürt den Wunsch nach grenzenloser Liebe

Schon zu alten Zeiten,das Feuer ward entfacht
um kundzutun der Muttergöttin übergroße Macht
Und Generationen reichten weiter jenes stolze Erbe
auf das die Botschaft auch in fernen Zeiten niemals sterbe
von der erfahr`nen Meisterhand gehütet und gepflegt
auch den Menschen heute nach wie vor ans Herz gelegt

Zwar ist lange schon erloschen der Beltanefeuer Glut
doch sein Geheimnis steckt uns nach wie vor im Blut
Wenn den Mut du hast den alten Pfad von neuem zu beschreiten
wird sich dein Bewußtsein öffnen für unendlich tiefe Weiten
den Eingang zur verlor`nen welt findest du in deinem Herzen
nachdem du hast begonnen Hass und Lüge in dir auszumerzen

co by Maik Eisfeld



Thema
Göttinnen-Tempel

Auf dem Göttinnenpfad wissen wir, die Göttin ist überall. Ich kann sie überall spüren und ihr begegnen, im Lachen, im Wind, in der Blume, im Baum…
Der Kontakt zu Göttin ist immer für jede und jeden überall möglich.
Viele von uns feiern alleine und gehen Ihren Weg alleine - aber längst nicht mehr alle. Es haben sich viele Kreise, Zirkel, Gruppen und Netze gefunden - und es werden immer mehr. Meist jedoch sind die Gruppen klein und schwer zu finden, viele sind auf der Suche nach Gleichgesinnten.
Und immer, wenn man das Thema anschneidet, scheint es, dass es so etwas wie den tiefen Wunsch nach mehr Gemeinschaftlichkeit, nach Sichtbarkeit, nach offenen bekannten Orten und Ritualen gibt. Ist das so, gibt es den Wunsch nach neuen modernen Göttinnentempeln?
Ein moderner Göttinnentempel kann zum Knotenpunkt in der Gemeinschaft werden, alle stärken. Es kann ein Symbol sein, ein Anker, eine Pilgerstätte, eine gelebte Vision. Wie sähe ein Göttinnentempel in den deutschsprachigen Ländern aus, was würde er brauche und brauchen wir ihn? Ist dies der nächste Schritt zur Rückkehr der Göttin in die Öffentlichkeit und den Alltag, ist es der nächste Schritt zur Stärkung der Menschen auf diesem Pfad, ein Schritt der Eigenmacht, ein Feiern des Tanz des Lebens, oder ist es ein Schritt in Dogmatismus und Regeln?
Klar ist, denke ich schon jetzt: Dogmatismus, Regeln, Ärger und Spaltung sind in Sicht, wenn es DEN einen wahren Göttinnentempel gibt und nicht auch der oder die Tempel die Vielfalt des Lebens abbilden und ehren. Es gibt bereits moderne öffentliche Göttinnentempel - den Goddesstemple in Glastonbury, England, und ein paar wenige in USA. Was können wir von ihnen lernen? Was macht einen Tempel aus, brauchen wir ihn und wie, wie sollte er sein?
Damit möchten wir uns im Schlangengesang in der nächsten Ausgabe ausführlicher beschäftigen. Schickt uns Eure Gedanken, Wünsche, Ideen, Erfahrungen, Reiseberichte Pros und Cons zum Thema Göttinnentempel. Stellt uns Ideen und Projekte vor, die uns unbekannt sind, malt mit uns Eure Vision, vielleicht können wir eine gemeinsame bunte Vision weben und gestalten.

Bitte schickt uns die Beiträge bis zum 28.06.06

In dieser Ausgabe starten wir mit einem Erfahrungsbericht aus dem Goddess-Temple - wir freuen uns schon auf Eure Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema.

jana

Außerdem kündigen wir jetzt schon mal kurz an: Wir suchen noch Beiträge für die September-Ausgabe zum Thema Avalon.




Goddess Temple - der Tempel der Göttin
Ich war eigentlich immer sehr davon überzeugt, dass die Göttin keinen Tempel braucht. Wozu den Christen alles nachahmen und in einem von Menschenhand erschaffenem Tempel zur Göttin beten?
Ich war der Ansicht, der Wald, ein schöner Hain oder Felder, Flüsse, Seen wären die perfekten und einzig wahren Tempel, in denen man der Göttin huldigen könnte. Ich irrte mich - ich irrte mich gewaltig.
Es war letztes Jahr im Sommer, als ich mit meiner Mutter ein Seminar in Südengland buchte und besuchte. Quer durch den Süden des "Engellands" führte uns unser Seminarleiter. Wir meditierten, dank Sondergenehmigung, in Stonehenge, besuchten Old Sarum, sahen die Magna Carta, besuchten verschiedene Kornkreise und hulidgten der Göttin an verschiedenen Kraftplätzen.
Irgendwann führte uns unsere Reise nach Glastonbury. Anfangs war ich enttäuscht von der mehr oder minder total normalen Stadt, in der man an jeder Ecke Esoterikläden, wie zB. die "Magic Box" fand.
Irgendwann führte mich das Schicksal in die "Glastonbury Experience" die man als kleine Einkaufsgasse mit Steinläden wie "Venus" oder "Stone Age" oder auch einem kleinen Café verstehen könnte. In dieser Gasse befand sich auch der besagte "Goddess Temple" über den ich heute schreiben möchte.

Anfangs war ich gegen den Besuch des Tempels, da ich in meiner Meinung, die Göttin bräuchte einen von Menschenhand erschaffenen Tempel nicht, sehr verankert war. Doch hineinschauen wollte ich trotzdem. Als ich meinen Kopf durch die Tür steckte, spürte ich einen regelrechten Sog und so sagte ich meine Shoppingtour durch Glastonbury ab und setzte mich stattdessen in den Göttinnentempel der Stadt die mit der Avalonsage unmittelbar zusammen hängt.
Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Die lavendellila Wände, die mit Szenen des Mythos Avalon, wie zB. dem Tor, versehen waren, übten auf mich eine einzigartig kraftvolle Energie aus. Alles war lila, um ehrlich zu sein wusste ich gar nicht, wie viele verschiedenen Töne diese Farbe haben kann. Im Kreise der "Nine Temple Morgans", die aus Weide gefertigten, lebensgroßen Göttinnen, saß die Tempel Melissa, die "Aufpasserin" des Tempels, die sich über jeden Besucher freut und gern auch ein kleines Schwätzchen mit dem ein oder anderen Besucher abhält. Im Hintergrund liefen verschiedene Goddess Chants, sodass eine positiv göttliche Energie vorprogrammiert war. Durch die angenehme Räucherung, die die Tempel Melissa immer wieder auflegte, wurde das Bewusstsein auf eine wunderbare Art und Weise beflügelt.
Am Altar befanden sich Göttinnenstatuen aus Holz und Kerzen, die man gegen kleine "Donations", also Spenden, anzünden konnte, frische Blumen und ein Gästebuch, in das ich mich natürlich eintrug.
An den Wänden konnte man Platz nehmen und meditieren, verschieden farbige Kissen machten die Kuschelatmosphäre noch gemütlicher.
Als ich mich an einer kleinen Ecke des Tempels platzierte und mich umsah, bemerkte ich das kleine Bücherregal, in dem man sich durch diverese Bücher rund um das Thema Göttin und Avalon arbeiten konnte und das Regal neben der Tür, in dem verschiedene Dinge wie Kerzen, kleine Büchlein und Karten mit dem Jahreskreis gegen Donations zum mitnehmen bereit standen.
Ich schloss meine Augen und fühlte die Präsenz der Göttin, in dem Moment wurde mir klar, dass die Göttin zwar keinen Tempel in einem Haus braucht, jedoch ist dieser Platz etwas heiliges und ebenso von der Göttin gesegnet, wie heilige Haine, Bäume, Felder, Flüsse usw.
Die Erlebnisse, die ich in dem Tempel machen konnte, möchte ich nicht in der Öffentlichkeit breit treten, auf jeden Fall kann ich bestätigen, dass sich mein Leben in diesem Tempel von Grund auf veränderte und ich nun mit einem anderen Bewusstsein durch die Welt gehe.
Wer denkt, in seinem Glauben fest verankert zu sein und zu wissen, dass die Göttin keinen Tempel braucht, der sollte diesen Göttinnentempel besuchen, er wird als ein anderer Mensch wieder heraus kommen.

Nebelweib

Website:
http://www.goddesstemple.co.uk/

Vielen lieben Dank an Pammy, die Tempel Melissa, für die Bilder von der Tempelwebsite, die sie dem Schlangengesang mit Freude zur Verfügung stellte.
love & hugs



Aufgelesen
Buchrezension
"Göttin auf Zeit" von Gerhard Haase-Hindenberg

Durch einen Bericht in der Sendung Aspekte wurde ich aufmerksam auf das Buch des Publizisten Gerhard Haase-Hindenberg über "Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu", so der Untertitel des dokumentarischen Buches.
Der dreijährige Amita wird auf Grund ihres Horroskopes ausgewählt bis zum Ende ihres 12.Lebensjahres (bzw. bis zu ihrer Menstruation und damit nach nepalesischer Sicht bis zu ihrem "unrein werden") als Mädchengöttin Kumari die Personifikation der Göttin Taleju zu verkörpern.
Diese ist die Schutzgöttin der nepalesischen Könige.
Die von den Hindus Nepals als Taleju verehrte Göttin ist der dunkle Aspekt der Göttin Parvati, sie heißt auch Durga, Kali oder Bhagwati, je nach lokaler Tradition. Parvati gilt als die Gattin des Göttervaters Shiva. Die Buddhisten kenne diese Göttin als Vajra Devi. Der Kumari-Kult ist ein "ökumenischer" Kult bei dem Hinduisten und Buddhisten gemeinsam die Inkarnation der Parvati-Durga zelebrieren.
Die "Dyo Maiju" = "Mädchengöttin" genannte Personifikation der Göttin hat eine jahrhunderte alte Tradition. Der Legende nach hatte sich vor 400 Jahren der nepalesische König der Göttin Taleju beim Würfelspiel in eindeutig sexueller Absicht genähert. Wütend schwor diese daraufhin künftig nur noch in Gestalt eines jungfräulichen Mädchens zu erscheinen. Aus ihren Händen erhält er seine königliche Macht, Jahr für Jahr neu, bis auf den heutigen Tag!
Im Kumari-Bahal, dem Palast der Mädchen-Göttin wird die kleine Amita quasi gefangen gehalten. Es fehlt ihr natürlich substanziell an nichts: Sie hat Essen, Kleidung, Diener und jede Menge Aufmerksamkeit, doch darf sie den Palast nur zu den großen Festen verlassen und dabei auch nur um in dem rituellen Geschehen die Rolle der Göttin zu spielen.

Gerhard Haase-Hindenberg hat nicht nur mit der Kumari Amita gesprochen, sondern auch mit ihren Eltern, ihrer Dienerin im Kumari-Bahal, mit den Priestern, den Lehrern und ihren Vorgängerinnen als Mädchen-Göttin. Aus den verschiedenen Sichtweisen entwickelt er ein lebendiges Bild von Amitas 9 Jahren im Göttinnen-Palast in Kathmandu. Er zeigt die Welt aus der sie kam und in die sie nach ihrer "Entlassung" als völlig verändertes Kind wieder zurückkehrte. Er beleuchtet die schwierigen sozialen und politischen Problem Nepals, die schließlich 2001 in einem Massaker an der Königsfamilie enden und das Ende von Amitas Kumari-Zeit einleiten.
Besonders gelungen ist, wie ich finde, seine eindrückliche Schilderung von Amitas Entfremdung von ihrer Familie und dem wirklichen Leben Nepals. Durch ihre Sonderstellung als Kumari hat sie nicht nur die emotionale Beziehung zu ihren Eltern verloren, sie findet auch nur mühsam in die Wirklichkeit zurück. Schule und normale Wohn- und Lebensverhältnisse sind ihr völlig fremd. Auch das Reden scheint sie verlernt zu haben, denn als "Göttin" durfte sie mit niemandem außerhalb ihres Palastes sprechen, sie durfte nicht Lachen oder andere Emotionen zeigen. Kein Wunder also, dass ihre sozialen Kontakte später besonders schwer fallen.

"Göttin auf Zeit" ist ein wirklich gelungenes Buch über ein außergewöhnliches Leben. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

Göttin auf Zeit - Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu von Gerhard Haase-Hindenberg ist erschienen im Heyne-Verlag, Preis: 19,95 €

artemisathene



Linktipp: Göttinnenklang


www.goettinnenklang.de ist ein richtig tolles Gemeinschaftsprojekt, realisiert von Wurzeline.
Hier findet sich eine große Sammlung englischsprachiger und deutschsprachiger Göttinnenchants. Der Clou: mit Hörbeispielen bei der Mehrheit der Lieder. Derzeit gibt es 72(!) Hörbeispiele.
Reinhören und Mitsingen ist angesagt :)
Göttinnklang ist zum Mitmachen und Mitsammeln. Schickt die Chants, die ihr kennt als Text und möglichst auch als MP3 einfach ein: Joy *at* wurzelfrau. de (*at*= @)
Chants aufzunehmen geht mit einem Headset am PC und dem kostenlosen deutschsprachigem Programm Audacity ganz einfach (http://audacity.sourceforge.net/).

Viel Spaß beim Hören und Singen,
jana




Kalender

Der Schlangengesang – Göttinnenkalender

Es existieren schon tausende Kalender für Festtage der Göttin in ihren vielen Aspekten. In unserem Kalender bemühen wir uns nur Daten aufzunehmen, die historisch belegt sind. Das ist nicht so einfach. Es gibt wie gesagt viele Websites und Bücher die Termine verbreiten, aber deren Quellen sind oft zweifelhaft oder überhaupt nicht genannt. Das Auffinden und Auswerten historischer Quellen allerdings ist fast eine Lebensaufgabe.

Deshalb haben wir in unseren Kalender neben den Daten und Bezeichnungen eines Festes auch die Quelle der Daten eingetragen. Sollte jemand einen Fehler entdecken oder noch ein Fest mit einer gesicherten Quelle hinzufügen wollen, so ist sie/er herzlich dazu eingeladen.

artemisathene




Feiertage im Mai (2. Hälfte)


9., 11. und 13. Mai:
Lemuria: römisches Fest zu Ehren der Totengeister.
Quellen: (1), (2),(3) und (4)

14. Mai: Schütze, abnehmender Mond:
Argeis: uraltes römisches Opferfest. Eine vestalische Priesterin wirft 2 menschlich geformte Binsenpuppen, die wie Greise aussehen in den Tiber. Es gibt 2 Varianten der Erklärung: Variante 1: Als Erinnerung an vorrömische Menschenopfer für Saturn. Variante 2: um die Seelen der verstorbenen griechischen Einwanderer übers Meer nach Hause zu schicken.
Quellen: (1) und (3)

15. Mai: Schütze, abnehmender Mond:
Fest der griechischen Göttin Maia in Rom. Sie war Fruchtbarkeitsgöttin, Erdgöttin und Herrin der Schätze. (Text: schlangengesang 2/04)
Quellen: (4),

22./23. Mai = 25.Tag des Mondmonats Thargelion: Fische, Widder, abnehmender Mond:
Plynteria: Fest in Athen zu Ehren der Athena Polias, der Schutzgöttin der Stadt. (schlangengesang 3/04)
Quellen: (5), (6),

23. Mai: Widder, abnehmender Mond:
Rosalia: römisches Fest zu Ehren der Venus, deren heilige Blume die Rose war. (siehe schlangengesang (3/04)
Quellen: (4), http://www.cronenburg.net/roses.htm

25. Mai: Stier, abnehmender Mond
Tempelgründungstag der Göttin Fortuna Publica in Rom.
Quelle: (1)

29./30.Mai = 3. Tag des Mondmonates Skirophorion: Krebs, zunehmender Mond: Arrephoria: Fest zu Ehren der Göttin Athene in Athen, Wahl der neuen Priesterinnen
Quellen: (5), (6)

Ende Mai: Ambarvalia: Fest zu Ehren der römischen Göttin Ceres, mit Feldumgängen und Opfern um die Acker fruchtbar zu machen und Schaden fernzuhalten.
Quellen: http://22.1911encyclopedia.org/A/AM/AMBARVALIA.htm
http://www.geocities.com/margali99maincom/TempleofCeres.html

Ende Mai: Fest der ägyptischen Göttin Nut in Nilpferdgestalt im Chonstempel in Theben. Sie wurde als Mutter aller Götter verehrt.
Quelle: http://www.land-der-pharaonen.de/Wissenschaften/body_wissenschaften.html

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 1. Mai, Rauni (Finnland), 4.5.oder 13.5. Sheila Na Gig (Irland), 21.5. Tefnut (Ägypten), 30.5. Frigg

Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) www.geocities.com/medusa-iseum/library/griechkeis.html

artemisathene




Feiertage im Juni
Im antiken Griechenland waren unserem Juni die Mondmonate Thargelion und Skirophorion zugeordnet. Skirophorion erhält seinen Namen von dem der Göttin Demeter geweihtem Fest am 12. Tag des Monats.

Im römischen Reich war dieser Monat der Göttin Juno heilig. Aber auch die Göttin Hebe-Juventus, die personifizierte Jugend, beansprucht den Monat für sich.

Im germanischen Gebiet gab es wohl mehrere Bezeichnungen für diesen Monat; eine davon ist: "Brachet", benannt nach der Zeit des Umbrechens der "Brache" (=der unbestellte Acker). In alter Zeit wurde nach der ersten Ernte das Feld für die Wintersaat beackert. Eine weitere Bezeichnung ist Rosenmond, weil nun die Rosen blühen. Es gibt aber auch den Namen "Grasmond", wahrscheinlich weil nun das Gras sehr schnell wächst.

1. Juni: Löwe, zunhemender Mond:
Carnaria: Fest der römischen Göttin Carna, Beschützerin der wichtigsten inneren Organe und ihrer Funktionen. Von Ovid gleichgesetzt mit der Göttin Carda oder Cardea, der Göttin der Türangeln.
Quellen. (1), (4), http://www.gottwein.de/Cap/Mythologie.

Fest zu Ehren der römischen Wettergötter, der Tempestates.
Quelle: (1),(3)

Festtag der Juno Moneta: Aspekt der Juno als Göttin der Ermahnungen und Ratschläge, aber auch des Geldwesens.
Quellen: (1), (4), http://www.klassphil.uni-muenchen.de/~waiblinger/moneta.htm

3.Juni: Jungfrau, zunehmender Mond: Fest der Göttin Bellona im Rom. Als ursprünglich römische Kriegsgöttin verschmolz Bellona später mit der kleinasiatischen Göttin Ma zu Ma-Bellona. (Siehe schlangengesang 11/05)
Quellen: (1), (3), Hans Kloft: Mysterienkult der Antike
E.O. James: der Kult der großen Göttin

5.Juni: Waage, zunehmender Mond: Holdatag. Der 50. Tag nach Ostara (Ostern) war der Tag der germanischen Göttin Holda. Heutzutage feiern die Christen das Pfingstfest zu diesem Termin. Auf Grund der Verbindung von Holle/Holda mit dem Brunnen als Symbol für den weiblichen Schoß der Gebärerin wurden an diesem Tag Quellen und Brunnen besucht und geschmückt.
Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube

7. -15. Juni: Vestalia: Fest der römischen Göttin Vesta. Göttin des Herdfeuers und der Bäckergilde, aber auch des "Heils" der Menschen und des Staates.
Quellen: (1), (2), (4)

8. Juni: Skorpion, zunehmender Mond:
Fest der Göttin Mens: römische Göttin der Vernunft, des Verstandes und der Geisteskraft.
Quellen: (1), (3), (4)

11. Juni: Schütze, Vollmond:
Matralia: Fest der Mater Matuta: römische Göttin der Fruchtbarkeit, der Geburt, der Kindererziehung, aber auch des Sonnenaufgangs und des frühen Tageslichts.
Quellen: (1), (2), (4)
Fest der römischen Göttin Fortuna Redux: die Göttin der glücklichen Heimkehr. Damit ist sowohl die Heimkehr nach einer Reise wie auch besonders nach einem Krieg gemeint. Deshalb wird sie auch oft wie eine Amazone dargestellt: mit Helm und entblößter Brust.
Quellen: (3), (4)
Festtag der Fortuna Virgo: ihre hölzerne Statue im Tempel war vollständig verhüllt.
Quelle: (1)

Tempelgründungstag der römischen Göttin Concordia: Göttin der Eintracht.
Quelle: (1)

13. Juni: Steinbock, abnehmender Mond:
Quinquatrus Minusculae: Fest der Tibicines (der Flötenspieler) zu Ehren der römischen Göttin Minerva. Sie durften an diesem Tag auf dem Capitol speisen. Außerdem war es ein Feiertag der Lehrer und ab dem 4.Jhd n.u.Z. dann auch ein Tag für Schulfeste.
Quellen: (1), (2)

Festtag der Göttin Epona/Rhiannon/Macha: keltische Göttin der Pferde, Reiter und Stallbesitzer. Artikel zu Epona im Schlangengasang 3/04
Quellen: Z.E.Budapest: das magische Jahr
http://www.web-holidays.com/epona/index.asp

18./19. Juni = 12. Tag des griechischen Mondmonates Skirophorion: Fische/Widder, abnehmender Mond: Skira: Fest der griechischen Frauen zu Ehren der Göttinnen Athene, Demeter, Persephone und der Götter Poseidon, Zeus und Helios. Den Göttern wurden Opfer gebracht, um die Felder der Bauern vor der sengenden Sommerhitze zu bewahren.
Quelle: (5), (6), http://winterscapes.com/kharis/calendar.htm

19. Juni: Widder, abnehmender Mond: Gründungstag des Minervatempels auf dem Aventin in Rom.
Quelle: (1)

21. Juni: Stier, abnehmender Mond:
Fest der Göttin Beiwe, Frühlings- und Sonnengöttin der Samen. Sie wird zu Sommersonnwend begrüßt, denn sie brachte das Wachstum der Pflanzen zurück und damit die Ernährungsgrundlage der Rentiere. Außerdem heilte sie die durch die lange Dunkelheit depressiv gewordenen Nordländer.
Quellen: (5), http://www.geocities.com/Athens/Acropolis/5551/prevgodsarc7.htm, http://en.wikipedia.org/wiki/Beiwe

Fest der keltischen Göttin Aine: Diese Göttin des Feuers, der Quellen und Seen und des Viehs wird zur Sommersonnenwende mit einer Lichterprozession gefeiert.
Quellen: die keltische Zauberin, Edain Mccoy
http://www.werbeka.com/bibliote/500tal/510bcd.htm http://www.beepworld.de/members24/aine/goettinnen.htm

Fest der germanischen Sonnengöttin Sunna. Feier mit dem Sonnwendfeuer und dem Brauch das Vieh durch den Rauch des Feuers zu treiben, um damit die Gesunderhaltung der Tiere zu fördern.
Quelle: Gardenstone, Germanischer Götterglaube

Neuheidnisches Fest Litha: Herkunft unbekannt. Wahrscheinliche Theorie: aus dem englischen Sprachraum, denn die angelsächsischen Monatsnamen zeigen eine gewisse Übereinstimmung, da heißt der Juni Ærra Liða = Earlier Litha und der Juli Æfterra Liða = Later Litha. Ein Göttinnenbezug besteht scheinbar nicht.
Quelle: http://www.gadarg.org.uk/essays/e007.htm

24. Juni: Zwillinge, abnehmender Mond:
Fest der Fors Fortuna bzw. Fata. Die römische Schicksalsgöttin war sowohl für Glück als auch Unglück zuständig, hatte aber auch einen starken Muttergöttin-Aspekt. Sie stammt wahrscheinlich aus matriarchaler Zeit
Quelle: (1), (4)

26./27. Juni = 1.Hekatombaion, Krebs, zunehmender Mond
Eiseteria: Fest für die griechische Göttin Athena Boulaia, bzw. Zeus Boulaios, Athena in ihrer Funktion als Ratgeberin.
Quelle: http://www.geocities.com/athens/parthenon

29./30. Juni = 4.Hekatombaion:
Aphrodisia: Fest der griechischen Göttin Aphrodite Pandemos und Aphrodite Peitho. (siehe Text schlangengesang 4/04)
Quellen: (5), (6)

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 4.6. Sheila Na Gig, 14.6. Geburtstag der Musen, 20.6. Ix Chel, Cerridwen

Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) www.geocities.com/medusa-iseum/library/griechkeis.html

artemisathene



Feiertage im Juli (erste Hälfte)
Nach dem griechischen Mondkalender wäre dieser Juli zwischen den Mondmonaten Hekatombaion und Metageitnion aufgeteilt. Hekatombaion erhielt seinen Namen von einem großen, öffentlichen Opfer bei dem wohl ursprünglich 100 Rinder (eine Hekatombe) geopfert worden waren. Metageitnion wurde nach einem Fest zu Ehren des Apollon "als Freund guter Nachbarschaft" benannt.

In Rom wurde dieser Monat nach Julius Caesar benannt, ursprünglich aber hieß er Quinctilius, der 5.Monat ab März.

Im germanischen Kulturkreis hieß der Juli Heuert, nach der Heuernte in diesem Monat. Die in diesem Monat gefeierten Feste waren laut Gardenstone´s germanischer Götterglaube: das Fischfest zur Erneuerung der Verbindung zwischen den göttlichen Wesen des Wassers und den Menschen, das Hausfest, bei dem es um die Wiederherstellung der Häuser vor dem kommenden Herbst und Winter ging und das Heufest am letzten Juli-Wochenende.

1. Juli: Jungfrau, zunehmender Mond:
Fest der Göttin Felicitas: römische Personifikation des Glücks. Sie wird auch mit Juno gleichgesetzt. Der 1. Juli war der Einweihungstag des Tempels der Felicitas in Rom.
Quellen: (7)

5. Juli - 7.Juli (Skorpion, zunehmender Mond)
Nonae Caprotinae: Fest der Göttin Juno. Auch bekannt als das "Feigen-Fest", was auf Junos Rolle als Fruchtbarkeitsgöttin weist. (Siehe schlangengesang 3/04)
Quellen: (2)

7./8. Juli = 12.Hekatombaion: Skorpion/Schütze, zunehmender Mond
Kronia: Fest zu Ehren der griechischen Göttin Rhea und des Gottes Kronos. (mehr dazu schlangengesang 4/04)
Quellen: (5), www.winterscapes.com

8.Juli: Schütze, zunehmender Mond:
Vitulatio: Festtag einer römischen Göttin mit Namen Vitula. (mehr dazu siehe schlangengesang 03/04)
Quellen: (3), (7)

10./11. Juli = 15. Hekatombaion: Steinbock, zunehmender Mond/Vollmond
Synoikia: Fest zu Ehren der Athena Polioikos. Gründungsfest der Stadt Athen. Ebenso wurden Opfer gebracht für Zeus und Eirene, die Friedensgöttin
Quelle: (5), (6)




Veranstaltungen
Bitte schickt uns Eure Veranstaltungstermine - Danke.

Nuthe-Urstromtal 12.05.06, 19.00 Uhr
"Göttin auf Zeit"
die wahre Geschichte einer lebenden Göttin in Nepal)
mit dem Publizisten Haase- Hindenberg)
Haus der Generationen (Ruhlsdorfer Straße 1, 14947 Nuthe-Urstromtal, OT Woltersdorf)

Kalkgruben (Burgenland):
Die Göttin in mir
modul 2 artemis - die selbständige jägerin
sa., 27.05.2006 thema: unabhängigkeit, selbstbestimmung, für
mich selbst gut sorgen können
modul 3 aphrodite – die göttin der liebe und des mondes
sa., 17.06.2006 thema: erotik, sexualität, ich liebe mich, meinen körper, meine
schönheit
im atelier „di scorpi“
7332 kalkgruben, brunnengasse 21,
0676 - 41 78 784
per mail: hello@midesign.at
http://www.midesign.at/goettin/info_diegoettininmir.pdf

Aerzen, 14.05.2006
Seray Liyan: Der Weg der Großen Göttin
Die Bedeutung der Großen Göttin für das Lebensglück
–die Philosophie der Freude: die Botschaft der Göttin für Dich
– traditionelle Einweihung in den Weg der Göttin
– drei grundlegende Rituale zur Einstimmung auf die Göttin
– die Meditation der Göttin.
– die wohltuende Kraft der Göttin in der Partnerschaft
– die Kraft der Göttin schafft Überfluss.
Mit Einweihung.
Preis: € 105,-
Reiki-Do Institut Walter Lübeck, Reinerstr. 10a, D-31855 Aerzen
Tel: 05154 / 970040, E-Mail: info@rainbowreiki.net

20.05.2006
Saya Tarna Sayayi:
Die Heilmeditation der Großen Göttin
Programm-Kurzinfo: Zusammen begeben wir uns auf eine mystische Reise zur Großen Göttin und begegnen Ihren vielen kraftvollen Aspekten. – In Ihren Augen wirst Du Dich und Deine eigene Kraft, Deine Träume und Talente wieder finden. – Mit einer Form der Heilmeditation findest Du die Wurzeln Deines Leides und lernst, sie gründlich zu heilen.
Preis: € 105,-
Reiki-Do Institut Walter Lübeck, Reinerstr. 10a, D-31855 Aerzen
Tel: 05154 / 970040, E-Mail: info@rainbowreiki.net

Hexentreffen Stuttgart 10.06.2006
Am Hexentreffen können alle Hexen, Junghexen, freifliegende Hexen, Wicca, Pandea, Strega, Menschen auf dem Pfad der Göttin, Pagane, Interessierte/Neulinge teilnehmen, deren Fokus im naturreligiösen und/oder Wicca nahen Bereich liegt.
Wir treffen uns zum Austauschen, andere Gleichgesinnte kennen lernen und auch einfach nur zum Quatschen.
Nähere Informationen auch zur Anmeldung sind hier zu finden: http://www.hexentreffen-stuttgart.de.vu

Frankreich, 8.-11.06.06
"Auf den Spuren der dreifachen Göttin in der Vôge"
Frauen-Natur-Wochenende in Frankreich
von Donnerstag, 8. Juni bis Sonntag, 11. Juni 2006

Am südwestlichen Ausläufer der Vogesen liegt Darney in einer wasserreichen Region, voller Wälder, Hügel und Täler mit mystischen Plätzen. Der ideale Ort, der dreifachen Göttin zu begegnen.
Auf unserer Reise erwandern wir Orte der Kraft, hören Legenden, vertiefen unsere Naturelebnisse durch Meditationen und Sinnesspiele und entdecken die uralte Kunst des Räucherns. Wir feiern den vollen Mond und nehmen uns ausreichend Zeit zum Entspannen und Wohlfühlen."
Dieses Seminar gestalten
Anna Katharina Erlenmaier, Natur-und Erlebnisexkursionen,Feenbeauftragte, www.mystische-felsen.de
und
Sina Korntheuer Kristall-und Edelsteinbehandlungen, Ganzheitliche Gesundheitsberatung,www.sinas-seite.de
Mehr Infos: http://www.mystische-felsen.de/pags/we.html

Berlin, 24.05.06
Göttinnenzirkel
Der Zirkel bietet Frauen, die selbst einen Zugang zu Göttinnen haben oder an matriarchaler FrauenKultur interessiert sind, Raum für persönlichen Austausch und Vertiefung unseres Wissens.
Frauenzirkel Göttinnen - jeden letzten Mittwoch im Monat um 19 Uhr
Infos 030 443 587 04 unter zirkel@frauenkulturservice.de


07.07-14.07.: Feencamp: Norddeutsches Reclaiming-Witchcamp nur für Frauen
Seelenhaut - Heilung und Reinigung.

Wir folgen dem Elementezyklus und werden dieses Jahr im Camp mit dem Element Wasser arbeiten.
Wasser symbolisiert auch unsere tiefen Gefühle, unsere Liebe und unsere Bereitschaft zur Hingabe. Mit Wasser geschieht Auflösung von Verkrustetem und Heilung in uns.
Das Inuit-Märchen “Seehundfell-Seelenhaut” führt uns vor Augen, wie der Initiationsweg von Frauen aussieht, die in einer an Männern orientierten Gesellschaft leben. Diesen inneren Weg wollen wir mit der Heldin gehen, um jenseits von Selbstaufgabe, Depression und Trauer in unsere eigene Macht und Stärke initiiert zu werden und zu der Liebe zu finden, die uns aus unseren Abhängigkeiten befreit.
Die Geschichte "Seehundfell, Seelenhaut" steht in dem Buch "Die Wolfsfrau" von Clarissa Pinkola Estes.
Mit der in uns lebendigen Liebesgöttin Freya gehen wir den Weg der Ermächtigung, indem wir die Tiefe unserer Seele ausloten und das Wissen um die Stärke unserer Ahninnen für uns nutzen
http://www.witchcamp.de/Feencamp/
315 bzw 365 Euro bzw. Unterstützung beim Kursgeld durch "Stipendium"

Glastonbury Goddessconference
Glastonbury, England
Celebrating the Great Mother at Her Festival of Lammas
01.08.-06.08.2006
http://www.goddessconference.com/programme.html




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