| Hallo,
Herzlich Willkommen zur sechsten Ausgabe des Schlangengesangs.
Der Sommer, der keiner war. Alle reden über das schlechte Wetter - wir
haben es genutzt, um einen sommerbunten und vielfältigen Newsletter für
Dich zusammenzustellen.
Wir wünschen Euch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
Das Schlangengesang-Team
Andrea, ArtemisAthene, Caitlin, Elea, Gwenhwyfar, Ash, jana, Karmindra,
Lilia, Markus, Mooncraft, Silver, Temkes, Zauberweib
  
Inhaltsverzeichnis
Göttin:
- Die ägyptische Göttin Nephtis
- Peitho - die Göttin der Überzeugung
Pflanzen:
- Mohnblume
Praktisches:
- Johanniskrautblüten-Öl
- Beifuß
- Kräuterbuschen
Zauberspiegel:
- Kunst im Dialog mit der Frau
Erfahrungen:
- Jahreszeitenfeste
- Massenrituale
Buchrezension:
Die zwölf wilden Schwäne
Kalender:
- Feiertage
- Aphrodisia
- Die Panathenaia
- Vara Lakshmi Vrata
- Fest der Asclepigenia
Netze weben:
- Veranstaltungen - Kontaktanzeigen
- Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt /
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Die ägyptische Göttin Nephthys
Viele übersehen Nephthys Rolle beim Osirismythos. Dabei ist gerade ihre
Rolle eine mutige und entscheidende. Es sind vier Geschwister: Seth,
Nephthys, Isis und Osiris.
Seth und Nephthys heiraten, genauso wie Isis und Osiris. Osiris ist ein
sehr mächtiger Gott, während Seth nur für die Wüste zuständig ist und
viel weniger verehrt wird. Außerdem ist ihm Nephthys keineswegs treu.
Sie und Osiris haben einen gemeinsamen Sohn, Anubis.
Nephthys wird vor allem für Ihre Zauberkünste verehrt. Sie ist die
Göttin der Magie. Seth ist sehr eifersüchtig auf seinen Bruder und tötet
ihn auf brutale Weise. Nun wechselt Nephthys sozusagen die Seite! Sie,
die dunkle Göttin, steht ihrer Schwester hilfreich zur Seite bei der
Suche nach den Teilen von Osiris, bei der Zeugung des Horus und bei
seiner Geburt. Sie ist die Amme des neugeborenen Rächers und hilft mit
ihrer Magie, diesen vor Seth zu beschützen, bis Horus alt genug ist und
Seth zum Kampf herausfordert.
(diese Geschichte gibt es in zahlreichen Versionen)

Bei der Zuordnung von Eigenschaften ägyptischer Gottheiten besteht eine
große Schwierigkeit darin, dass diese oft von einer Gottheit zur anderen
wechselten. So übernahm zum Beispiel Osiris einen Gutteil der Aufgaben
seines Sohnes Anubis, als er wieder auferstanden war. Die zwei
Geschwisterpaare waren sehr beliebt, waren sie doch sowohl für Tod/
Auferstehung als auch für Geburt zuständig. Außerdem auch noch für Liebe
/ Verrat / Magie. Isis sagt an einer Stelle: " Gemeinsam mit meiner
Schwester Nephthys spinne ich die Gewänder der Toten und knote Amulette
für die Neugeborenen." Bei einer möglichen Zuordnung steht Osiris für
die Sonne, Feuer und Gold, Isis für den Mond, Silber und Wasser, Seth
für Saturn, Luft und Quecksilber. Und Nephthys für Venus, Erde und
Kupfer.
Sie und Isis haben aber noch zwei andere Schwestern, Neith und Selket.
Als gemeinsame Beschützerinnen der Kanopentruhe von Tutenchamun (Tutenchaton)
erregen sie die Aufmerksamkeit aller Besucher und Besucherinnen des
ägyptischen Museums in Kairo. Isis steht im Westen als Muttergöttin,
Neith als Jägerin (vergleichbar mit Athene) im Norden, Selket, die
Skorpiongöttin im Süden und Nephthys im Osten.
Viele betrachten nur noch zwei der vier Schwestern, Isis als die gute,
helle und Nephthys als die dunkle, böse, sogar satanische, da sie mit
Seth verheiratet ist. Diese Polarisierung wäre aber den alten Ägyptern
sehr seltsam vorgekommen. Auch Seth blieb nicht immer der Böse,
Teuflische.
Nephthys heißt auf ägyptisch "Nebethut" und ihr Zeichen ist das große
Haus. Sie lässt sich vergleichen mit Aphrodite (in ihrer gesamten
Form!!) und Nike. (Als dunkle, magische Göttin auch mit Hekate!) Sie ist
die Herrin des Hauses. (Die Hieroglyphe Het für Haus bedeutet aber viel
mehr: Tempel, Pharao, heiliger Ort, Platz der Götter, das ganze Land...)
Sie ist die Beschützerin und Offenbarerin, die magische Helferin und die
göttliche Hebamme. Sie ist es auch, die Frieden sucht und bringt.
Ich persönlich bewundere diese Göttin dafür, dass Sie gegen Ihren
grausam handelnden Gemahl einsteht, ohne sich für immer von Ihm zu
trennen. Auch sie hätte genug Gründe, auf ihre Schwester eifersüchtig zu
sein, hilft ihr jedoch in größter Not.
Das Schöne an den ägyptischen Gottheiten ist ja gerade, dass sie so
menschlich sind. *zwinker*
Gemeinsam dargestellt mit Isis ist Sie übrigens auf den Mauern des
Isistempels auf der Insel Philae bei Assuan.
nepthis

Peitho - die Göttin der Überzeugung
Die griechische Göttin Peitho ist eine der vielen Göttinnen, deren
Herkunft von der Personifikation von Tugenden hergeleitet wird.
Abgeleitet wird ihr Name vom griechischen Substantiv peitho =
Überredung, Überzeugung, Zuversicht und dem dazugehörigen Verb peithein
= überreden, überzeugen.
Herkunft
Die Genealogie Peithos ist nicht restlos geklärt: Sie gilt als eine der
Chariten (Personifikationen des Charmes und der Anmut) oder tritt
zumindest mit diesen zusammen auf (Sappho, Hesiod). Laut Aischylos ist
sie eine Tochter der Aphrodite, was wohl auch dazu geführt hat, dass
Aphrodite des öfteren den Beinamen Peitho bekam. Hesiod wiederum
bezeichnet sie als Tochter der Titanen Thetys und Okeanos.
Attribute der Peitho waren Vogel und Rad.
Festtag und Heiligtümer
Peitho wurde gemeinsam mit der griechischen Liebesgöttin Aphrodite
verehrt. Sie teilten sich einen gemeinsamen Festtag: die Aphrodisia, am
4. Tag des Mondmonates Hekatombaion (entspricht dem Juli/August). Peitho
besaß allerdings einen eigenen kleinen Tempel in Athen, ganz in der Nähe
des Aphrodite-Heiligtums am südöstlichen Hang der Akropolis. Der Legende
nach wurde dieser Tempel von dem mythologischen Stadtgründer und Helden
Theseus gestiftet.
Peitho besaß aber noch mehr Heiligtümer, z.B. in Sicyon an der Agora
(Marktplatz) wie Pausanias berichtet.

Legende
Einen Beweis für ihre mythologische Stellung liefert Homers Ilias. Am
Ende des trojanischen Krieges, als Menelaos als Sieger über die Trojaner
in die Stadt eindringt und seine untreue Gattin Helena ermorden will,
flüchtet diese sich in das Athene-Heiligtum, den Parthenon-Tempel.
Peitho stellt sich Menelaos in den Weg und versucht ihn zur Aufgabe
seiner mörderischen Absichten zu überreden. Doch Menelaos ist so blind
vor Wut über den Ehebruch Helenas, dass er Peitho nicht anhört. Nur
Aphrodite kann Helena retten. Sie stellt sich zwischen die Ehepartner
und Menelaos entbrennt erneut in Liebe zu Helena. Er verzeiht ihr und
führt sie heim.
Ursprünglich hat Peitho als Gefährtin der Aphrodite die Aufgabe die
Überzeugungskraft in den Worten der Liebenden zu fördern. War also im
antiken Griechenland jemand unglücklich verliebt und der begehrte
Partner zeigte wenig Interesse, so rief der Hilfesuchende Peitho an, in
der Hoffnung, dass sein Liebeswerben dann erhört werde. Peitho sollte
dem Werber zu den richtigen Worten verhelfen, die nötig waren um ihn
oder sie "ins Bett zu bekommen". Liebesgeständnisse, eindeutige Offerten
und Heiratsanträge sollten mit Peithos Hilfe besser gelingen.
Später wandelte sich Peithos Einfluss. Sie wurde nicht mehr nur in
Liebesfragen konsultiert, sondern auch im politischen Leben wurde ihre
Unterstützung erbeten. Sollte ihr Beistand doch einem Redner zur nötigen
Überzeugungskraft verhelfen, damit er seine politischen Ziele
durchsetzen konnte. Rhetorik und die Kunst der geschickten und vor allem
gewaltlosen Staatsführung waren dem Einfluss der Göttin unterworfen.
Peitho steht für die Kunst, Worte statt Gewalt eine Schlacht entscheiden
zu lassen. Sie ist die Schirmherrin der Diplomatie.
Ihre Bedeutung für die antike Literatur war groß, da sowohl
Liebeslyriker wie auch geschickte Staatsmänner sich gerne auf Peitho
beriefen. Von Sappho, der großen Dichterin der Insel Lesbos hat sich
eine "Ode an Aphrodite" erhalten, in der sie Bezug auf Peitho nimmt:
… Du aber, Selig-Große,
lächelst mit ewigem Antlitz, und du
fragtest, was ich wieder erlitten, was ich
wiederum riefe
und was ich mir wünsche in meines Herzens
wildem Wahnsinn: "Sage mir, Sappho, wen
soll Peitho dir in Liebe gesellen, wer tut
wieder dir Unrecht?
Wenn sie jetzt auch flieht, bald wird sie dir folgen;
Wenn sie jetzt Geschenke verschmäht, bald gibt sie;
Wenn sie jetzt nicht liebt, wird sie rasch doch lieben,
selbst wenn sie nicht will!"
Aphrodite spricht hier zu Sappho, die in lesbischer Liebe unglücklich
verliebt ist und sie zeigt deutlich über welche Macht Peitho verfügt.
Peithos Überredungskunst ist keine/r gewachsen.
Aus Euripides "Antigone" sind folgende Zeilen erhalten geblieben:
"Die Überzeugung = Peitho kennt kein anderes Heiligtum als das Wort,
und ihr Altar ist in der Natur des Menschen."
Links und Literaturtipps
http://www.roman-eisele.de/rhet/peitho/pages/fakten.html
http://www.klassphil.uni-muenchen.de/~stroh/Sappho.htm
Who´s who in der antiken Mythologie, Gerhard Fink
artemisathene

Mohnblumen
Den ganzen Monat habe ich immer morgens, wenn ich mit dem Rad zum
Bahnhof gefahren bin, den wunderschönen roten Mohn leuchten sehen. Der
Bahnhof ist bei uns erst umgebaut worden und dort, wo im letzten Herbst
nur Erdhügel hingeschüttet wurden, stehen jetzt so viele Mohnblumen,
einfach schön.
Es gibt verschiedene Arten der Mohngewächse, oder lat. Papaveraceae.
Klatschmohn - Papaver rhoeas
Das ist der leuchtend rote Mohn (früher auch Blutblume genannt), den man
auf dem Bahngelände, außerdem auch auf Äckern und Ödland finden kann,
denn er liebt nährstoffreiche lehmige Böden. Hier blüht er von April bis
August. Klatsch-Mohn ist gering giftig und galt früher als Heilpflanze.
Noch heute sind seine Blätter manchmal Bestandteil von Stoffwechseltees.
Die Kronblätter wurden zum Färben verwendet, zum Beispiel zur
Herstellung von roter Tinte.

Schlafmohn- Papaver somniferum
Im Gegensatz zum Klatsch-Mohn ist der giftige Schlafmohn nicht rot,
sondern weiß bis rosa oder violett. Den Schlafmohn findet man nur selten
verwildert, viel öfter findet man ihn in Gärten. In Europa und Asien
wird die Pflanze zur Opiumgewinnung angebaut. Aber auch die Bäcker haben
ihren Nutzen am Mohn, denn die ungiftigen Mohnsamen finden hier
vielfältige Verwendung. Ursprünglich stammt der Schlaf-Mohn aus dem
westlichen Mittelmeergebiet. Im 12. und 13. Jahrhundert v.u.Z. war die
berauschende Wirkung der Droge bereits bekannt und im Mittelalter war
sie ein weit verbreitetes Schmerzmittel.
Schlaf-Mohn enthält ca. 40 Opiumalkaloide, darunter Morphin und Codein.
Sie finden sich vor allem im Milchsaft der Pflanze, deren einziger
ungiftiger Teil die schon erwähnten Samen sind.
Morphium wird heute nur noch selten als Schmerzmittel gegeben, Codein
findet sich jedoch in einigen Hustensäften. Die Droge generell gehört
wegen der Giftigkeit nur in die Hände des Arztes.
Kalifornischer Mohn - Escholtzia californica
Den orange blühenden Kalifornischen Mohn kennt man bei uns hauptsächlich
als Gartenpflanze. In Kalifornien wächst er wild und gilt dort fast als
Unkraut. Er wirkt beruhigend, schlaffördernd und leicht aufhellend auf
die Psyche. Auch er enthält Alkaloide, diese sind allerdings nicht
giftig, wirken wesentlich schwächer und erzeugen keine Sucht.
Verwendet wird das gesamte oberirdische Kraut der Pflanze.
Gwenhwyfar
  
Praktisches
Johanniskrautblüten-Öl
In ein wiederverschließbares Glas (Marmeladenglas eignet sich
hervorragend dafür) frisch gepflückte Johanniskrautblüten füllen und die
Blüten ausdrücken. Am besten mit dem Stößel vom Mörser. Danach die
Blüten mit Olivenöl übergießen, bis alle Blüten bedeckt sind, das Glas
verschließen und drei Wochen in der Sonne reifen lassen.
Danach abseihen und in einer braunen Flasche kühl aufbewahren. Ich habe
für den sofortigen Gebrauch immer eine kleine braune 10 ml Flasche in
Zimmertemperatur parat.
Johanniskrautblüten-Öl ist schmerzstillend, entzündungshemmend und
generell heilend. Besonders bei Wunden, bei denen Nerven verletzt
wurden, hilft es hervorragend.
Caitlin Juni 2004

Beifuß
Erholsames Beifuß-Fußbad
1 Teelöffel auf 1 Tasse kochendes Wasser, das Ganze 20 Minuten zugedeckt
ziehen lassen. Fürs Fußbad tassenweise je nach Bedarf anfertigen.
Wirkt wahre Wunder bei mir nach einem langen anstrengenden Tag auf den
Füssen oder nach einer langen Wanderung.
Beifuß-Räucherstangen
Frischer gepflückter Beifuß am unteren harten Ende zusammenbinden und
dann vorsichtig flechten. Das Ganze dann oben nochmals mit Baumwollgarn
zusammenbinden, so dass der geflochtene Zopf nicht wieder aufgehen kann.
Zum Trocknen hänge ich es an einem luftigen schattigen Platz auf. Ich
benutze diese Beifuß-Zopf-Räucherstange zur Reinigung von zum Beispiel
magischen Gegenständen. Dazu halte ich den Beifußzopf in eine
Kerzenflamme.

Aber vorsichtig! Sehr starke Qualmbildung! Also für empfindliche Nasen
nicht unbedingt in einem geschlossenen Raum anwenden. Ich benutzte
diesen Beifußzopf zum Räuchern nur draußen.
Caitlin Juni 2004
  
Kräuterbuschen
In vielen Regionen Deutschlands, besonders in Bayern, wo ich herkomme,
ist es ein uralter Brauch im sogenannten "Frauendreißiger", also der
Zeit zwischen dem 15.August und dem 14. September, Kräuter und
Heilpflanzen für die Kräuterbuschen zu sammeln.
So wird zum Beispiel im Kalender des Tegernseer Klosters aus dem 15.
Jahrhundert das Sammeln in den 30 Tagen des "Frauendreißigers" erwähnt.
Die in diesem Zeitraum gesammelten Pflanzen galten als besonders
heilkräftig, schutzmagisch und Fruchtbarkeit steigernd.
Zu bunten und duftenden Kräuterbuschen gebunden und am 15.August, von
den Christen Mariä Himmelfahrt genannt, der Göttin geweiht, wurden die
Kräuterbuschen zuhause hängend getrocknet und für vielerlei Gebrauch
aufbewahrt.
Ein paar Beispiele für die Anwendung des Kräuterbuschens:
- Kranke erhielten Heilkräuter aus dem Buschen als Tee, für Umschläge,
Dampfbäder oder Vollbäder und auch dem Vieh wurde davon gefüttert, wenn
es krank war.
- Ein übers Bett gehängter Kräuterbuschen sollte Ehepaaren Fruchtbarkeit
schenken.
- Bei Gewitter verbrannte man einen Teil des Buschens im Herdfeuer um
Blitze abzuwehren.
- Und auch in den Rauhnächten zwischen Wintersonnwend und dem 6.Januar
wurde ein Teil des Kräuterbuschens in die Räucherungen für Haus und
Stall gestreut.
- Im sogenannten "Herrgottswinkel" alter Bauernhäuser wurde der
Kräuterbuschen gerne aufbewahrt. Er sollte das Haus und seine Bewohner
vor Unheil und "Behexung" schützen und galt somit als wirksames
Apotropäum (Schutzmittel gegen Unheil).
Verfolgt man die Bräuche rund um die Kräuterbuschen in die Zeit vor das
Christentum zurück, so werden manche Zusammenhänge deutlich:
In vielen Regionen des Alpenraumes werden neun Kräuter für die Buschen
gesammelt. Neunerlei Kräuter sind auch in der Gründonnerstagssuppe und
auch fürs Sonnwendfeuer sollten neunerlei Hölzer verwendet werden. Drei
mal drei Kräuter dienten als Opfer für die drei Schicksalsgöttinnen. Im
germanischen Raum sind es die drei Nornen (Urd, Skuld und Verdandi), in
der griechischen Mythologie die drei Moiren (Klotho, Lachesis und
Atropos) und in der römischen Götterwelt die drei Parzen (Nona, Decima
und Parca).
Vor diesem Hintergrund ist sicherlich der Glaube an die apotropäische
Wirkung des Kräuterbuschens zu sehen.
Für die Fruchtbarkeit spendende Wirkung ist wahrscheinlich die
germanische Göttin Frigga verantwortlich: Ihr zu Ehren wurden wohl um
den Augustvollmond Fruchtbarkeitsfeste abgehalten, wofür auch die
Umdeutung des 15. August in einen Feiertag zu Ehren der christlichen
Muttergöttin Maria spricht.
Aus der antiken Welt sind Fruchtbarkeitsrituale bekannt, die im
Zusammenhang mit einer Rute stehen und unser Kräuterbuschen ist ja
schließlich nichts anderes als eine Rute. In diesen alten magischen
Praktiken wurden die Feiernden mit sogenannten "Lebensruten" geschlagen;
dabei sollte die Fruchtbarkeit der Pflanzen, und damit der Erdgöttin,
auf die Menschen übergehen.
Zur Praxis des Sammelns der Kräuterbuschen:
Für mich ist das Sammeln des Kräuterbuschens ein naturmagisches Ritual.
Ich stimme mich mit einem Opfer an die Erdgöttin darauf ein. Eine alte,
naturmagische Regel ist, die Kräuter nicht mit Metall zu schneiden. D.h.
Messer und Schere müssen zuhause bleiben. Wer sich die berühmte goldene
Sichel nicht leisten kann, die erlaubt wäre, und keine Blasen an den
Händen haben will nach einem langen Pflücktag, kann sich ja ein
Keramikmesser zulegen…
Als Zeitpunkt kommt am besten die Zeit des zunehmenden Mondes im August
in Frage. Zum Sammeln eines magischen Kräuterbuschens für "Zauberzwecke"
kann man auch den Vollmond oder Neumond wählen, je nach gewünschter
Wirkung.
Typische und häufig gepflückte Heilpflanzen für die Kräuterbuschen sind:
Beifuss, Betonie, Eisenkraut, Königskerze, Schafgarbe, Rainfarn,
Ringelblume, Dost, und Goldrute. Im Prinzip lassen sich aber alle gerade
in Blüte stehende Pflanzen verwenden.
Für Frauen besonders geeignet und dem Prinzip des Fruchtbarkeit
steigernden Kräuterbuschens folgend, könnte man auch einen Buschen aus
Beifuss, Frauenmantel, Hafer, Eisenkraut, Labkraut, Schafgarbe, Kamille,
Johanniskraut, Dost und Schlafmohn zusammenstellen. Jedes dieser Kräuter
hat seinen Platz in der Frauenheilkunde und alle werden schon von Alters
her verwendet.
In einen magischen Kräuterbuschen lassen sich natürlich auch
entsprechende Pflanzen binden: Tollkirsche, Hexenkraut, Berufskraut,
Stechapfel, Bilsenkraut, aber auch leichter verfügbare Gewächse wie
Beifuss, Fünffingerkraut und Eisenkraut sind reizvolle magische
Pflanzen.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit nicht nur der Göttin mit
einem Opfer zu danken, sondern auch die Pflanzen um ihr Einverständnis
zu bitten, bevor ich sie breche.

Nun wird der Buschen gebunden. Naturbast eignet sich hervorragend dafür.
Dann wird das Gebinde mit ein paar hübschen bunten Schleifen versehen
und geweiht. Ich benutze dafür ein eigens für dieses Ereignis gemischtes
Räucherwerk und Quellwasser aus einer heiligen Quelle.
So aufgeladen verbringt der Kräuterbuschen, kopfüber aufgehängt einige
Tage an einem dunklen, warmen und trockenen Platz bis er vollständig
getrocknet ist.
In getrocknetem Zustand schmückt er nun meinen "Göttinnen-Winkel" im
Wohnzimmer und kann bei Bedarf geplündert werden. Ist er bis zum
folgenden Sommer nicht verbraucht, wird er als Dankopfer an die
Sommergötter des vergangenen Sommers ins Sonnwendfeuer geworfen.
Die Wurzeln und Kräuter
bete ich mit meinem kostbaren Gebete an,
die da auf diesem Orte erschaffen sind,
zu doktern und zu heilen.
(Auszug aus dem Sinnau-Kräutersegen aus "Volksmedizin und Aberglaube in
der Steiermark von Viktor Fossel)
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Kräuterbuschen sammeln!
artemisathene

Zauberspiegel
Kunst im Dialog mit der Frau
Die Künstlerin Heidi Staab
Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Meine weiblichen
Wurzeln und die Geschichte der Frau beschäftigen mich seit einger Zeit.
In Frauensemirnaren und Frauenritualen, an denen ich regelmäßig
teilnehme, sammle ich Erfahrungen und immer wieder neue Eindrücke für
meinen Weg.
Vor ca. einem Jahr bekam ich die Idee - vielleicht auch Eingabe –
Frauenskulpturen mit urreligiösem Hintergrund zu töpfern. Der Ton mit
seiner Erdverbundenheit und die Vielzahl an Möglichkeiten, dieses
Material zu be- und verarbeiten, haben mich fasziniert. Jede Figur, die
daraus entsteht, hat ihre eigene Symbolik und Kraftausstrahlung. Diese
Kraft möchte ich gerne weitergeben, um Frauen zum Aufbau ihrer
selbstbestimmenden Weiblichkeit anzuregen.
Meine Replikate bieten die Möglichkeit Erscheinungsformen der Großen
Göttin kennzulernen, weibliche Wurzeln und deren geschichtliche
Bedeutung zu spüren. Hier versuche ich ganz besonders das Wissen der
Publikationen von Maria Gimbutas einzubinden.

Frauen-Kreis
Dieser Frauenkreis stellt die Trinität der Göttin dar in ihrer
Erscheinungsform als Jungfrau, die Frau in ihrer Fülle und die weise
Alte.
Die weiße Frau als Jungfrau, die im Frühling das neue Leben auf die Erde
zurückbringt.
Die rote Frau als reife, gebärfähige Frau, die das Blühen, Gedeihen und
die reiche Ernte symbolisiert. Rot = Frauenblut
Die schwarze Frau als weise Alte, die alles Wachstum auf der Erde anhält
und unter die Erde bringt, damit es Kräfte sammeln kann, um im nächsten
Jahr neu zu entstehen. Sie geleitet die Seelen der Toten hilfreich in
die andere Welt.
Größe: 26x11x11 cm - Modell-Nr.: 32337

Erd-Göttin
Die drei Haarkränze symbolisieren die Trinität der Frauen.
Die liegende Mondsichel, der Dunkelmond, stellt die Verbindung zum
großen Unten und dem Blut der Frauen dar.
Die Schlangen auf beiden Armen sind weibliche Zeichen. Sie verkörpern
Unsterblichkeit (die Schlange häutet sich), Fruchtbarkeit, Weisheit und
weibliche Lebens- und Schöpfungskraft. Ihre Ähnlichkeit mit der Frau,
der Schöpferin allen Lebens, die sich wie die Mondin in regelmäßigen,
wiederkehrenden Zyklen erneuert, istunübersehbar.
Die Hände ruhen auf dem Uterus und zeigen zur Vulva Der Uterus
Symbolisiert die Lebenerneuerung, den Schoß der Göttin, das Grab in Form
eines Schoßes und einer Höhle. Die Vulva ist ein Symbol lebensspendender
Feuchtigkeit.
Größe: 21x18x15 cm - Modell Nr.: 22325

Die drei Matronen
Die weiße Frau als Jungfrau, die im Frühling das neue Leben auf die Erde
zurückbringt.
Die rote Frau als reife, gebärfähige Frau, die das Blühen, Gedeihen und
die reiche Ernte symbolisiert. Rot - Frauenblut
Die schwarze Frau als weise Alte, die alles Wachstum auf der Erde anhält
und unter die Erde bringt, damit es Kräfte sammeln kann, um im nächsten
Jahr neu zu entstehen. Sie geleitet die Seelen der Toten hilfreich in
die andere Welt.
Größe ca. 32x10x9 cm - Modell Nr.: 33313

Diese und andere Skulpturen sind auch zu kaufen - und das zu fairen
Preisen.
http://www.kunst-im-dialog.de
Postanschrift:
Kunst im Dialog
Heidi Staab
Johannes-Brahms-Straße 4
63839 Kleinwallstadt
Telefonnummer: 06022/23730
Heidi Staab
  
Erfahrungen
Jahreszeitenfeste - die Feste der Göttin
Ein persönlicher Bericht
Manchmal ist der Zugang zu einer spirituellen Praxis vordergründig gar
nicht "spirituell". Das Leben selbst weist uns den Weg inmitten unserer
Bedürfnisse und Neigungen. So will ich hier nicht mit esoterischen
Begegnungen, Träumen etc. aufwarten. Denn es war ganz simpel meine
Vorliebe für Feste, meine Freude am Feiern, die mich zu den
Jahreszeitenfesten führte. Und damit zu einer sinnenfreudigen
spirituellen Praxis.
Als Teenager liebte ich festliche Kleidung und phantasievoll gestaltete
Feste - und war enttäuscht, wenn es wieder mal nur Essen, Trinken, laute
Musik (und Drogen) gab. Ich mochte das Zusammenkommen mit Freunden und
Freundesfreunden, und natürlich die Möglichkeit zu flirten und zu
schmusen. Nur, warum lief das alles sommers wie winters so gleich ab?
Später interessierte ich mich für Brauchtum, für den Hintergrund
religiöser Feste. Die hatten anscheinend mit den Jahreszeiten zu tun.
Aber was ist der ursprüngliche Sinn von Weihnachten, was bedeuten all
die Symbole im Weihnachtsschmuck? Und was hat der Osterhase mit der
christlichen Auferstehung zu tun?
Ich las und kombinierte und deutete anders. Feierte auf neue Weise
Weihnachten und Ostern, den Sommer und den Herbst. Und natürlich
Geburtstage, Umzüge, Partnerschaft und Abschied.
Doch mein Wissen blieb bruchstückhaft, und meiner Art des Feierns fehlte
etwas. Ich suchte nach einem größeren Rahmen, der den tieferen Gehalt
der einzelnen Feste zusammenführt, und jedem Fest seinen Platz und
Stellenwert zuordnet.
Ich las Mythen, Legenden und ethnologische Berichte. So einiges dämmerte
mir, aber es blieben auch viele Ungereimtheiten.
Mittlerweile lebte ich auf dem Land, orientierte mich an Jahreszeiten
und Mondphasen. Die Sehnsucht, diese Naturverbundenheit mit anderen zu
feiern und die Kräfte der Erde zu ehren wuchs.
Auf einem Geomantieseminar begegnete ich der Matriarchatsforscherin
Heide Göttner-Abendroth. Durch ihre Arbeit veränderte sich mein
Verständnis der Feste ganz entscheidend: ich erhielt Einblick in die von
ihr kreierten Mysterienspiele und durfte in den beiden letzten Jahren
unter ihrer Leitung teilnehmen. Diese Festgestaltung, die ich nun
erlebte, floss aus dem tiefen Wissen jahrzehntelanger Beschäftigung und
künstlerischer Begabung. Auch die Weiterbildung durch Literatur und
Gespräche wurde gepflegt.
Es waren und sind wunderbare Feste, nährend und heilend auf der
persönlichen wie auf der kollektiven Ebene. Wie jede der anwesenden
Frauen hatte ich das Gefühl, jedes der Feste sei genau für mich gemacht.
Wir begannen unser Jahr anders einzuteilen: die Wochen vor Mittsommer
oder die Zeit um Halloween. Ich begriff, welch wichtige spirituelle
Praxis im Feiern dieser Feste liegt. Der Volksmund weiß darum und
mahnt," die Feste zu feiern wie sie fallen". In der Mythologie wird das
Land unfruchtbar, wenn die heilige Hochzeit (= das Mittsommerfest) nicht
gefeiert wird.
Diese Feste bei Heide sind nicht imitierbar, und sie sollen es auch gar
nicht sein! Sie leben aus dem Wissen der jeweiligen Festleiterin und der
Spontaneität und Kreativität der Teilnehmerinnen. So ist jedes Fest
einzigartig! Und die Matriarchalen Mysterienspiele sind einzigartig in
ihrer Tiefe und Vielschichtigkeit
Die Zeit bei Heide war viel zu schnell vorbei und Heide übergab die
Festleitung an ihre Tochter Solveigh, die sie selbst jahrelang dafür
ausgebildet hatte. Nun wäre die Reise zu den Festwochenenden wesentlich
länger geworden, und so entschieden wir uns zunächst zu dritt, die Feste
in unserer Heimat (südl. München) mit Freundinnen und in unserer Weise
weiterzuführen. Die Feste waren mir mittlerweile ein Bedürfnis geworden,
sie gaben mir Kraft und ein tieferes Verständnis der Lebensprozesse.
Auch wenn die Feste so lebendig sind wie die mitwirkenden Menschen und
den eigenen Wachstumsprozess mitzeichnen, so haben sie doch eine klare
Struktur, eine Art Choreographie, und jedes Fest hat seine ganz
spezifischen Merkmale. Eine solche Choreographie könnte z.B. folgender
Aufbau ein: Kulturhistorisches Vorbereitungsgespräch, Zirkelschließen,
Hauptritual, Festessen, Zirkellösen.
Übrigens, ich habe diese Feste bisher nur mit Frauen gefeiert. Nicht,
dass die Themen nur weibliche wären (die Natur ist immer männlich und
weiblich). Es wäre wunderbar, die Feste im gemischten Kreis zu
feiern..., aber das bräuchte genug interessierte Männer, und mindestens
einen Mann, der sich in der Vorbereitung engagiert!
Es sind 8 Feste im Jahr, entsprechend den Speichen eines 8-achsigen
Rades (oder 8-zackigen Sterns!). 4 davon, die sog. Achsenfeste,
entsprechen den astronomischen "Eckdaten" des Sonnenjahres:
Wintersonnenwende, Sommersonnenwende, Frühlings- und
Herbsttagundnachtgleiche. Die Feste dazwischen werden auch Mondfeste
genannt, sie hatten ursprünglich wohl kein festes Datum, sondern wurden
durch ein Geschehen in der Natur oder eine Mondphase angezeigt. Wir
nannten diese "Zwischenfeste" Lichtfest, Walpurgis/Maifest (Beltane),
Schnitterin und Halloween.
Die 8 Feste entsprechen dem Jahresrad, aber auch dem Lebensrad eines
einzelnen Menschen. So können Lebensaltersfeste zu den dazu sinnvollen
Zeiten gefeiert werden.
Interessant ist, dass diese Feste weltweit überall gefeiert wurden, wo
Jahreszeiten bestehen. Bei den Kelten und anderen Völkern Alteuropas
ebenso wie bei den Hopi-Indianern Nordamerikas. Da ihr Inhalt das
Entstehen, Wachsen und Vergehen in der Natur ist, waren (und sind sie
teilweise immer noch!) tief in der bäuerlichen Kultur verwurzelt, und
das Christentum brauchte viele Jahrhunderte, um all diese Feste
umzubenennen und mit eigenen christlichen Inhalten zu belegen. Viele
Symbole und Rituale haben sich als sog. Brauchtum erhalten.
Deshalb macht es Freude und ist es sinnvoll in die Gestaltung auch
Elemente anderer Kulturen, z.B. der nordamerikanischen, einzubauen.
Wir feiern die sich wandelnde Energie in der Natur und in uns Menschen.
Das drückt sich aus in einer bestimmten Farbe, bestimmten Symbolen,
einem Element, einem astrologischen Zeichen. Jedes Fest hat ein
bestimmtes Hauptritual, ein bestimmtes Thema. Im Weg von der
Wiedergeburt, über das junge Mädchen, die heilige Hochzeit, dem Gang in
die Anderswelt , dem Kontakt mit den Ahninnen und der Schwangerschaft
beschreibt die Göttin in der Dynamik mit dem Kind, Geliebten, Gatten
auch ein erotisches Thema. Das Wesen der Natur, der Göttin, ist
erotisch! Und auch der Schatten darf sein, das Älterwerden und Sterben,
so wie auf Frühling und Sommer Herbst und Winter folgen.
Alle großen Lebensthemen, die lichten wie die dunklen, werden so
gewürdigt.
So wie jede Jahreszeit ihren Sinn hat, so hat auch jedes Lebensalter
seine ganz spezielle Kraft und Schönheit. Was gibt es nun noch für einen
Grund mit den Jahren zu mogeln?
Und ebenso sind auch alle Stimmungen richtig und wichtig. Wir finden
Lustlosigkeit und geheimnisvolle Verschlossenheit in nebligtrüben
Novembertagen, Abschiedsschmerz im Wirbeln des letzten Laubes, Müdigkeit
und Erstarrung in langen kalten Winternächten, Hoffnungslosigkeit im
Dauerregen.
Was würde passieren, wenn wir den Winterblues nicht durch Sonnenbank,
Johanniskrauttees und Fitnessstudio bekämpfen, sondern uns ganz im
Gegenteil darauf einlassen?
Natürlich sind die Stimmungen der hellen Jahreszeit angenehmer, die
Frühlingsgefühle, die Sommerlust! Die Sä- und Erntefreuden.
Die Feste lehren uns, die ganze Spannbreite unserer Gefühle zuzulassen
und zu achten. Und je öfters wir feiern, um so tiefer verstehen wir
nicht nur uns selbst, sondern unsere Verbundenheit mit allem was lebt.
Ich möchte alle Frauen (und auch Männer!) ermutigen, diese Feste für
sich zu entdecken. Der Kreativität in der Gestaltung sind keine Grenzen
gesetzt, auch Musik, Gesang, Pflanzenwissen, tantrische Rituale usw.
lassen sich einweben. Aber es braucht auch das Wissen über die Bedeutung
der Feste. Und das ist über Bücher nur oberflächlich, tiefer dagegen
über Mitfeiern zu erlangen.
Artikeleinsendung von Morgane
  
Mittsommer-Spiraltanz-Ritual mit Starhawk
Eine persönliche Erfahrung bei einem Massenritual
Wer kennt sie nicht - Starhawk. Ihre Bücher haben vielen, besonders
Frauen, den Weg zur Göttin gewiesen. Ich weiß es noch ganz genau... ich
las ihre Beschreibungen über große und kleine Gemeinschaftsrituale und
saß dabei allein in meinem Zimmer und war mehr als ein klein wenig
neidisch.
Viele Jahre später nahm ich, gemeinsam mit einigen FreundInnen, an einem
internationalen Frauenkongress teil, wo Starhawk nicht nur Gastrednerin
war, sondern auch mit allen Menschen gemeinsam ein Spiraltanz-Ritual zu
Mittsommer feiern wollte. Für uns (3 Frauen, 2 Männer) war dieses
Ritual, diese Begegnung sogar einer der Hauptgründe, warum wir überhaupt
dort waren. Als das große Ereignis immer näher rückte, waren zumindest
die Frauen aufgeregt und voller Vorfreude. Rituale kannten wir aus dem
"stillen Kämmerlein" und aus Büchern - gemeinsam mit anderen und dann
auch noch so vielen Menschen, war völlig neu für uns.
Ablauf des Abends
Zuerst hielt Starhawk einen Vortrag über den Sinn und Zweck des Rituals
und gab sehr genaue Anweisungen, wie mensch sich verhalten sollte.
Leider ging in der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche sehr viel
verloren. Starhawk erklärte sehr ausführlich, warum ein Kreis gebildet
wird, wie ein Kreis gebildet wird und das es sehr wichtig sei, diesen
Kreis aufrecht zu halten. Kein hineinrennen, herausrennen und schon gar
nicht quer durch den Kreis laufen. Genau diese Punkte wurden von der
Übersetzerin leider nur sehr kurz und knapp erwähnt, die Erklärungen
fehlten ganz.
Später versammelten sich alle an einem Ort, der aus einer großen,
kreisförmigen Betonfläche bestand, die von einer etwa kniehohen Mauer
umgeben war. Soweit ich mich erinnere, bestand der Kreis aus ca. 400
Menschen. Starhawk erklärte noch einmal das Wichtigste, die Übersetzung
war wieder etwas "dürftig" und dann begann das Ritual mit einer
Erdungsübung.
Ralf (einer meiner Freunde) kam, wie so oft an diesem Wochenende, etwas
zu spät. Er suchte und fand uns Frauen, blieb aber hinter uns, außerhalb
des Kreises stehen. Andere hatten diesen Respekt nicht. Zu diesem
Zeitpunkt hätte es eigentlich relativ ruhig sein sollen, der Kreis hätte
"stabil" sein sollen. So in nachhinein kann ich nur sagen, es war das
reinste Chaos. An vielen Stellen blitzen Kameras auf, Menschen rannten
quer durch den Kreis, gingen hinein und wieder hinaus...
Nachdem wir uns geerdet hatten, folgte eine Energieübung. Wir öffneten
uns und zogen die Energie von Mutter Erde aus dem Boden herauf (ziemlich
schwierig auf dem Beton), zogen die Energie der Mondin auf uns herunter
und ließen dann unsere "negativen" Energien los. Starhawk hatte während
des einleitenden Vortrags erklärt, dass die losgelassene Energie
unbedingt in die Erde oder den Himmel entlassen werden sollte und wies
auch an dieser Stelle noch einmal darauf hin. Die Übersetzerin
unterschlug diese "unwesentlichen Kleinigkeiten" und sagte nur, dass
alle ihre Energie jetzt loslassen sollten.
Für mich brach die Hölle los - anders kann ich es nicht beschreiben. Ich
sah hunderte von Energiebällen, die wie Querschläger einer Pistole,
kreuz und quer durch den Kreis rasten. Dann spürte ich einen Schlag
gegen den Oberkörper in Höhe des Solarplexus und fühlte mich, als ob ich
aus dem Kreis herauskatapultiert würde. Ralf, der hinter uns stand,
erzählte später es sei fast wie in einem dieser Comics gewesen - ich
hätte abgehoben und wäre rückwärts über die Mauer ein paar Meter weit
auf das Gras geschleudert worden.
Nachdem ich wieder atmen konnte, schleppte Ralf mich zu dem kleinen Cafe
in der Nähe und flößte mir süßen Kakao mit viel Zucker ein. Da saßen wir
nun und konnten Teilchen und Fetzen des Rituals zwar hören, aber nichts
mehr sehen. Es war, wie in den Tagen und Nächten zuvor, unangenehm
drückend und heiß. Wir hörten, dass die Menschen während des Rituals den
Wind und den Regen riefen und ich wäre so gern zurück gegangen, um
wenigsten zuzusehen, aber mein Körper hing einfach nur da und ich war
unfähig mich zu bewegen.
Schlagartig am Ende des Rituals kam der gerufene Wind und brachte die
ersehnte Abkühlung. Die anderen kamen zu uns ins Cafe und sahen
einfach... anders aus. Ralf besorgte Unmengen von Kakao und Zucker und
wir saßen alle nur da und versuchten zu verstehen, was geschehen war.
Die Erfahrungen in Worte zu fassen, war für die drei, die am Ritual bis
zum Ende teilgenommen hatten, fast unmöglich - zu stark, zu
beeindruckend war das Erlebnis gewesen.
Erkenntnisse über Massenrituale
Ich habe einige wichtige Dinge gelernt:
1.
Nie wieder ein solches Massenritual. Besonders dann nicht, wenn so viele
"unerfahrene" Menschen daran teilnehmen. Die meisten hatten nicht nur
keine Ritualerfahrung, sie hatten auch mit "Magie" vorher nichts zu tun.
Auf der einen Seite war es beeindruckend zu erleben, wie viel Energie
trotzdem freigesetzt wurde - auf der anderen Seite haben am nächsten Tag
viele über "nicht angenehme" Neben-/Nachwirkungen geklagt.
2.
Keine "ungenauen" Übersetzungen vor und während eines Rituals. Selbst
wenn es mit Übersetzung doppelt oder dreifach so lang dauert. Eine
Stunde Erklärungen reicht für absolut "Unbeleckte" einfach nicht aus -
und ungenaue Übersetzungen dürfen einfach nicht sein.
3.
Kein Gemeinschaftsritual ohne EIGENEN Schutzkreis, wenn ich nicht ALLEN
TeilnehmerInnen so vertraue, dass ich ihnen auch mein Leben anvertrauen
würde. Im Zweifelsfall werde ich lieber ganz auf das Ritual verzichten.
Lilia Seidel
  
Buchrezension
Starhawk & Hilary Valentine: Die zwölf wilden Schwäne
Rituale, Übungen, Anrufungen - eine Reise ins Reich der Magie
ISBN 3-7626-0845-8 Euro 22,50
Ein Buch das hält, was es im Untertitel verspricht. Starhawk ist nur
eine von vielzähligen Mitwirkenden, die dieses Buch zusammengetragen
haben. Anhand des Märchens "Die zwölf wilden Schwäne" wird eine
Initiationsreise ausgearbeitet und dargestellt. Eigentlich sogar drei:
Auf dem Elemente-, dem Innen- und dem Außenpfad wird die Leserin
begleitet.
Reclaiming nennt sich diese Tradition, in der man u.a. sinnbildlich
aufgefordert wird, Keller und Dachboden zu durchforsten und alle Leichen
aufzustöbern und zu benennen. Die Grenzen zwischen Magie und Psychologie
sind hier sehr fließend, und die Anregungen, Anleitungen und Erklärungen
so tiefgehend und umfassend, dass es tatsächlich darauf hinausläuft, das
Buch mehrmals durchzuarbeiten.
Viele der vorgestellten Praktiken, wie z.B. der Selbstwert-Anker, lassen
sich im alltäglichen Leben anwenden und durchführen. Auch auf diese
Weise wird geholfen ein Stück heiler zu werden, da sich die einzelnen
Teile immer mehr zu einem Ganzen fügen lassen.
Ein Buch, das mich sehr bewegt und inspiriert hat, und mich wieder
einmal eindrucksvoll erinnert hat, wie wichtig es doch ist, auch sich
selbst von Zeit zu Zeit mit anderen Augen zu betrachten.
Ulrike Zauberweib Engelhardt

Kalender
Der Schlangengesang - Göttinnenkalender
Es existieren schon tausende Kalender für Festtage der Göttin in ihren
vielen Aspekten. In unserem Kalender bemühen wir uns nur Daten
aufzunehmen, die historisch belegt sind. Das ist nicht so einfach. Es
gibt wie gesagt viele Websites und Bücher die Termine verbreiten, aber
deren Quellen sind oft zweifelhaft oder überhaupt nicht genannt. Das
Auffinden und Auswerten historischer Quellen allerdings ist fast eine
Lebensaufgabe.
Deshalb haben wir in unseren Kalender neben den Daten und Bezeichnungen
eines Festes auch die Quelle der Daten eingetragen. Sollte jemand einen
Fehler entdecken oder noch ein Fest mit einer gesicherten Quelle
hinzufügen wollen, so ist sie/er herzlich dazu eingeladen.
artemisathene
  
Feiertage im Juli
Im Griechenland der Antike wurde unser Juli zwischen den Mondmonaten
Skirophoion (der Demeter geweiht) und Hekatombaion aufgeteilt. Letzterer
erhielt seinen Namen von einem großen, öffentlichen Opfer bei dem wohl
ursprünglich 100 Rinder geopfert worden waren.
In Rom wurde dieser Monat nach Julius Caesar benannt, ursprünglich aber
hieß er Quinctilius, der 5.Monat ab März.
Im germanischen Kulturkreis hieß der Juli Heuert, nach der Heuernte in
diesem Monat. Die in diesem Monat gefeierten Feste waren laut
Gardenstone´s germanischer Götterglaube: das Fischfest zur Erneuerung
der Verbindung zwischen den göttlichen Wesen des Wassers und den
Menschen, das Hausfest, bei dem es um die Wiederherstellung der Häuser
vor dem kommenden Herbst und Winter ging und das Heufest am letzten
Juli-Wochenende.
14. - 19. Juli
ägyptisches Fest der Nilschwämme (Epagomenen= 5 eingeschaltete Tage um
das Mondjahr an das Sonnenjahr anzupassen). Sie wurden repräsentiert
durch die Geburtstage der Götter:
17. Juli
Geburtstag der ägyptischen Göttin Isis, Mutter-Göttin und All-Mutter
Quellen: Göttinnen großer Kulturen, Vera Zingsem
http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_julycalendar.htm
18. Juli
Geburtstag der ägyptischen Göttin Nephthys, Toten-, Grab- und
Geburts-Göttin, Tochter der Nut und Schwester der Isis (siehe Text zu
Nephthys)
Quellen; s.17.Juli
18./19. Juli / 1.Hekatombaion
Fest der Athena Boulaia zusammen mit Zeus Boulaios, zu Ehren der
griechischen Göttin in ihrer Funktion als Ratgeberin.
Quelle. http://www.geocities.com/athens/parthenon
19. Juli
ägyptischer Neujahrstag: Hochzeitstag der Isis und des Osiris
Quellen: s.17.Juli
21. Juli
Einweihungsfest des Tempels der Concordia: römische Göttin der
Eintracht.
Quellen: www.clubs.psu.edu
home.tiscali.be/mauk.haemers/collegium_religionis/ calendar.htm
21./22. Juli / 4.Hekatombaion
Aphrodisia: Fest der griechischen Göttin Aphrodite (siehe Text)
Quellen:http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.htm
http://www.geocities.com/athens/parthenon
25. Juli
Furrinalia: Fest zu Ehren der römischen Erd-Mutter-Göttin Furrina. Sie
war auch eine Göttin des Süßwassers und der Quellen. Ihr Partner oder
Ehemann war Neptun, der Gott des Meeres. Sie besaß einen Hain mit einem
Heiligtum am Ianiculus.
An diesem Tag kehrten die Römer, welche die vorangegangenen Tage der
Apollo-Spiele mit Camping in Zelten vor den Toren Roms verbracht hatten,
in die Stadt zurück und feierten Furrina mit Festessen, Wein,
Quellwasser, Musik und Spielen.
Quellen: der römische Festkalender, Reclam
http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_julycalendar.htm
27. Juli
Geburtstag der ägyptischen Königin-Göttin Hatschepsut
Quellen: www.clubs.psu.edu
28./29. Juli / 12.Hekatombaion
Kronia: Fest zu Ehren der griechischen Göttin Rhea und des Gottes Kronos.
Es war ein Erntefest bei dem die Sklaven eingeladen wurden mit ihrem
Herrn zu speisen. Mit den Titanen Kronos und Rhea wurde im übertragenen
Sinne das "goldene Zeitalter" gefeiert: Gleichberechtigung,
Sorglosigkeit, Überfluss an Nahrung und sexuelle Freizügigkeit. In
seinem Charakter wird dieses Fest mit den römischen Saturnalien
verglichen, bei denen ähnlich ausschweifend gefeiert wurde.
Quellen: http://www.geocities.com/athens/parthenon
http://www.winterscapes.com
31. Juli/1.August (letztes Juli-Wochenende)
Heufest: germanisches Erntefest zur Heuernte.
Quelle: Gardenstone: germanischer Götterglaube
artemisathene
  
Feiertage im August
Im antiken Griechenland hießen die beiden Mondmonate in die der August
fällt: Hekatombaion und Metageitnion. Hekatombaion nach einem großen
Opferritual mit 100 Rindern, Metageitnion nach einem Fest zu Ehren des
Apollon als Freund guter Nachbarschaft.
In Rom hieß dieser Monat ursprünglich sextilis, der sechste Monat nach
dem Jahresbeginn im März. Später wurde er zu Ehren des ersten Kaisers
Augustus benannt. Diesen Namen trägt er auch heute bei uns. Der August
war auch der Göttin Ceres geweiht.
Im germanischen Sprachgebiet hieß dieser Monat Ernting, Aranmanoth,
Erntemond Sichelmond, Schnittermond oder auch Ährenmonat. Alle diese
Namen deuten darauf hin das es die Zeit der Getreideernte war. Heute
erinnern noch Feste wie das Brotfest und die "Sichelhenke" in
bäuerlichen Regionen an den Brauch den Beginn der Getreideernte zu
feiern.
1. August
Fest der keltischen Göttin Habondias
Quelle: Z.E. Budapest, Das magische Jahr
1./2. August
Synoika: Fest zu Ehren der Athena Polioikos. Gründungsfest der Stadt
Athen. Der Zusammenschluss mehrerer Ansiedlungen zu einer achaischen
Siedlung durch Theseus ist der Legende nach der Anlass für dieses Fest.
Ebenso wurden Opfer gebracht für Zeus und Eirene, die Friedensgöttin
Quelle: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.geocities.com/athens/parthenon
7./8. August (zweites Augustwochenende)
Brotfest: germanisches Fest zu Beginn der Getreideernte. In England
heißt dieses Fest "Loaf-Mass", daraus entwickelte sich dann die
Bezeichnung Lammas für dieses Fest. Traditionell werden entweder die
ersten oder die letzten Ähren auf einem Feld stehen gelassen als
Opfergabe für die Erntegötter. Dann wird aus dem neuen Getreide Brot
gebacken, das wiederum als Opfergabe für die Götter dargebracht wird.
Auch Kornpuppen oder andere schmückende Gegenstände wie Kränze wurden
hergestellt.
Quelle: Gardenstone: germanischer Götterglaube
12. August
Einweihungsfest in Rom für die Tempel der Venus Victrix (Venus als
Siegerin), der Virtus (Personifikation der Tugend) und der Felicitas
(Personifikation des Glückes).
Quelle: http://www.clubs.psu.edu/up/aegsa/rome
13. August
Fest der Göttin Diana auf dem Aventin in Rom. Als Mondgöttin trägt sie
alle Aspekte der jungfräulichen Göttin. Sie ist eine junge, schöne und
ungebundene Jägerin.
Quelle: Ovid: Fasti
13. August
Vertumnalia: römisches Fest zu Ehren des Gottes der Jahreszeiten:
Vertumnus und der Pomona, Göttin der Gärten
Quelle: Ovid: Fasti
Einweihungsfest des Tempels der Blumengöttin Flora.
Quelle: http://www.clubs.psu.edu/up/aegsa/rome
13./14. August
Ponnykhis: Nachtwache mit Fackelrennen, Tanz der Jungfrauen und Spiele
für die Jugend als Auftakt für die am nächsten Tag stattfindenden
Panathenaia. Opferhandlungen für den Gott Eros und die Göttin Athene.
Quelle: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.geocities.com/athens/parthenon
14./15. August / 28. Hekatombaion
Kleine Panathenaia: Jährliches Fest zu Ehren der griechischen Göttin
Athene. (siehe Text) Geehrt wurden Athene sowie Hygieia, Göttin der
Gesundheit und Medizin, Nike, Göttin des Sieges und Pandrosos, der
Legende nach die erste Priesterin der Göttin Athene.
Quellen: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.geocities.com/athens/parthenon
19. August
Vinalia Rustica: römisches Fest zum Beginn der Weinernte. Gleichzeitig
Tag der Einweihung des Tempels der Venus obsequens (die Erhörende) im
Jahr 295 v.u.Z. Dieser Tempel wurde aus den Strafgeldern verheirateter
römischer Patrizierinnen gestiftet und erhalten die Ehebruch begangen
hatten.
Quelle: http://imperiumromanum.com/religion/antikereligion/venus_01.htm
23. August
Volcanalia: römisches Fest zu Ehren des Schmiede- und Feuer-Gottes
Vulcanus und seiner Begleiterinnen: die Göttin Juturna und die Stata
Mater. (siehe Text).
Quelle: Mayers Konversationslexikon
http://www.sungaya.de/schwarz/romer/juturna.htm
24. August
Fest des "Mundus Cereris": wörtlich "die Welt der Ceres", ein Erdspalt
auf dem Forum Romanum, der als Kultplatz der Göttinnen Ceres und
Proserpina an diesem Tag geöffnet wurde. Den Rest des Jahres blieb der
Erdspalt verschlossen. Neben einem Fest der Frauen zu Ehren dieser
beiden Göttinnen, welches von einigen Autoren mit den eleusinischen
Mysterien in Verbindung gebracht wird, gab es auch ein staatliches Opfer
für die Göttin Ceres, die ebenso wie der Gott Vulcanus als Bewahrerin
vor Bränden und Feuersbrünsten angerufen wurde.
Quelle: www.imperiumromanum.com
25. August
Opiconsivia: Stiftungsfest des Tempels der Göttin Ops (lat. opes =
Reichtümer), die den Beinamen consiva = "sie soll die Erde sein" trug.
Als Göttin des Reichtums, materiell wie immateriell, war sie seit Gaius
J. Caesar auch für den Reichtum des Staates zuständig. In ihrem Tempel
auf dem Capitol lagerte der Staatsschatz. Zweiter Festtag: 19. Dezember,
Opalia; (siehe Text im Schlangengesang 2/03).
Quelle: der römische Festkalender, Reclam
http://imperiumromanum.com/religion/antikereligion/ops_01.htm
26. August
Fest der finnischen Göttin Ilmatar. Sie wurde als Luft- und Meeresgöttin
verehrt. Ihre Legende ist eine Art Schöpfungsmythos.
Quelle für das Datum der Verehrung: leider nur Z.E.Budapest
27. August
Fest der indischen Göttin Lakshmi. Dieses Fest mit Namen "Vara Lakshmi
Vrata" fand am Freitag vor dem Vollmond im August/September statt.
Gefeiert wurde die Göttin des Glücks, der Schönheit, des Wohlstandes und
der Gesundheit mit einem Gelübde der Frauen. (siehe Text)
Quelle: http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/HinduistischeFest/hinduistischefesttage.htm
artemisathene
  
Feiertage im September
Im antiken Griechenland fallen in unseren September die Mondmonate
Metageitnion und Boedromion. Boedromion wurde benannt nach dem Gott
Apollon als Helfer in der Not. Nach einer Quelle hieß der Monat auch
Demetrion nach der Göttin Demeter, deren Fest der Eleusinischen
Mysterien in diesem Monat gefeiert wurde.
Im römischen Reich hieß dieser Monat September, der siebte Monat nach
dem alten Jahresbeginn im März. Er soll dem Gott Vulcan geweiht gewesen
sein.
Im germanischen Sprachgebiet hieß der Monat Scheiding, von shei =
trennen, scheiden. Er zeigt das "Scheiden" des Sommers an und ist der
Monat der Obsternte.
30.August/1.September / 16. Tag des Mondmonats Metageitnion
Opfer zu Ehren der Göttin Artemis Kourotrophos, der Beschützerin und
Versorgerin der Kinder und Jugendlichen und zu Ehren der Hekate, der
Göttin der Wegkreuzungen, der Unterwelt und der Magie.
Quelle: www.winterscapes.com
http://www.antonineimperium.org/metageitnion.htm
3./4. September / 19. Metageitnion
Opfer für die Heldinnen.
Quelle: http://www.antonineimperium.org/metageitnion.htm
4./5, September / 20. Metageitnion
Opfer für die Göttin Hera Thelchinia / Thelkhinia
Quelle: www.winterscapes.com
http://www.antonineimperium.org/metageitnion.htm
10. September
Fest der Asclepigenia. Philosophin und Zeitgenossin der Hypatia. (Siehe
Text)
Quelle: http://www.geocities.com/Paris/Metro/3936/womenphilo3.html
Wilson's Almanac http://www.wilsonsalmanac.com/september.html
http://www.ukans.edu/history/index/europe/ancient_rome/E/Roman/Texts/secondary/BURLAT/11*.html
13. September
Bankett zu Ehren der kapitolinischen Trias in Rom: Juno, Minerva und
Zeus)
Quelle: Ovid: Fasti
home.tiscali.be/mauk.haemers/collegium_religionis/ calendar.htm - 101k
artemisathene

Aphrodisia
Dieses panhellenistische Fest zu Ehren der griechischen Liebesgöttin
wurde am 4. Tag des Mondmonates Hekatombaion gefeiert. Es war ein
Festtag für die Göttin Aphrodite in zwei ihrer Erscheinungsformen:
1. als Aphrodite Pandemos, wörtlich: "die vom ganzen Volk verehrte".
Platon beschreibt sie als die Göttin der "gemeinen Sittlichkeit", andere
Quellen sprechen davon, dass sie die Schutzherrin der Tempelprostitution
gewesen sei.
2. als Aphrodite Peitho, wörtlich: "die Überredung". Sie war entweder
eine Erscheinungsform Aphrodites oder aber eine der Chariten, "Grazien"
im Gefolge der Göttin. Ihr Name spielt auf die Überredungskünste für ein
erotisches Abenteuer an. Sie verkörperte somit die süßen Worte, die ein
Liebender finden musste, um die Geliebte zum Sex zu überreden.
Zu Anfang des Festes wurde der Tempel der Aphrodite in Athen gereinigt
und der Göttin eine Taube geopfert. Der Altar vor ihrem Heiligtum wurde
mit wohlriechendem Öl bestrichen. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde
Aphrodites Statue in einer Prozession durch die Stadt getragen und dann
mit Wasser gereinigt und neu geschmückt. Mit diesem Fest waren ein
Festmahl, Tänze und athletische Wettkämpfe verbunden. Jeder 4. Tag eines
griechischen Mondmonates war übrigens der Aphrodite heilig.
artemisathene

Die Panathenaia
Dieses Fest war das Geburtstagsfest zu Ehren der griechischen Göttin
Athene. Der Legende nach war der Tag der Panathenaia derjenige, an dem
Athene dem Kopf ihres Vaters Zeus entsprungen war.
Der Festtag fand am 28. Tag des Mondmonats Hekatombaion statt. Alle vier
Jahre jedoch gab es die großen Panathenaia, dann dauerten die Feiern
ungefähr 12 Tage. Die Festlichkeiten waren dann prächtiger und es
folgten tagelange sportliche Wettkämpfe und Darbietungen. Außerdem
erhielt die Statue der Göttin im Parthenon einen neuen Peplos, das
heilige gelbe Gewand der Göttin.
Das Fest zu Ehren Athenes begann bei Sonnenuntergang vor dem 28.
Hekatombaion mit dem Ponnykhis, einem Fackellauf der jungen Leute, mit
Tänzen der jungen Frauen und Wettspielen. Auch wurde das heilige Feuer
vom Altar des Gottes Eros aus der Akademie geholt und der Athene und dem
Eros ein Opfer gebracht.
Der nächste Tag begann dann bei Sonnenaufgang mit der Prozession zur
Akropolis bei der der neue Peplos der Göttin zur Akropolis gebracht
wurde. Diese Prozession führten die Kanephoroi genannten, mit Gold
geschmückten Mädchen an. Sie trugen die Kana, heilige Opferkörbe, die
sie dann auf den Altar stellten. In den Körben waren die heiligen für
den Kult bestimmten Gerätschaften, die von Getreidekörnern bedeckt
waren. Diese Getreidekörner wurden später über die Opfer gestreut. Den
Kanephoroi folgten die Ergastinai, "Werkmeisterinnen", die in den
vergangenen neun Monaten den neuen Peplos aus gelber Wolle gewoben und
mit Darstellungen der Gigantomachy (= Kampf der Athene und des Zeus
gegen die Giganten) bestickt hatten. Diese symbolisierten den Sieg der
Zivilisation gegen die unzivilisierte Welt.
Mit den Ergastinai gingen Mädchen mit weiteren heiligen Geräten, Schalen
und Krügen sowie Weihrauchgefäßen.
Der Peplos war das Geburtstagsgeschenk der Athener an ihre Göttin. Er
wurde auf einem Wagen gefahren, der wie ein Schiff aussah. Der Peplos
wurde wie ein Segel am Mast dieses Schiffes angebracht, so dass er für
alle gut zu sehen war und die mühevolle Arbeit der Ergastinai gebührend
bewundert werden konnte. Der Wagen war mit Girlanden geschmückt und
Priesterinnen und Priester der Göttin steuerten ihn. Berittene junge
Männer, die Epheboi, begleiteten den Wagen.
Schließlich teilte sich die Prozession: auf dem nördlichen Weg geleitete
man eine Kuh als Opfergabe für die Athena Polias, die Begründerin und
Beschützerin des Stadtstaates Athen und ein Mutterschaf als Opfer für
Pandrosos "die vom Tau feuchte", Tochter des Kekrops, legendärer Gründer
und erster König der Stadt. Pandrosos soll die erste Priesterin der
Göttin Athene gewesen sein. Kuh und Schaf wurden auf dem Altar eines
Tempels geopfert, den sich beide Göttinnen teilten. Im Gegensatz zu den
sonst üblichen Opferzeremonien auf einem Altar vor dem Tempel, fand
dieses Opfer im Tempelinneren statt. Das heißt für das gemeine Volk
nicht zu beobachten. Das geröstete Fleisch der Opfertiere wurde von den
Priestern und Priesterinnen sowie ein paar Beamten des Stadtstaates
verzehrt. Bei dieser Prozession wurde das für die Opferhandlungen
benötigte Wasser von den Siegern des Fackellaufes der vorherigen Nacht
getragen. Musiker, wie Flötenspieler und Lyraspieler begleiteten sie.
Der südliche Teil des Prozessionsweges führte zum Parthenon-Tempel auf
der Akropolis. Auch bei dieser Prozession wurden Opfertiere mitgeführt
und diesmal öffentlich auf dem Altar vor dem Tempel geopfert. Das
gebratene Fleisch wurde an die Zuschauer verteilt. Im Parthenon-Tempel
wurde Athena als jungfräuliche Göttin verehrt.
In beiden Prozessionen schritten Skaphephoroi = Tablettträger, Männer,
die violett gekleidet waren und silberne oder bronzene Tabletts mit
Kuchen und Bienenwaben trugen.
Kinder spielten auch eine wichtige Rolle bei den Feierlichkeiten. Sie
trugen die Weihrauchkästchen, aus denen die Weihrauchgefäße ständig neu
befüllt wurden. Außerdem trugen sie Tische und Stühle, die benutzt
wurden die chthonischen (=Erdgottheiten) Göttinnen Pandrosos und Gaia
Kourotrophos (= die hegende Erde) zu bewirten. Gaia Kourotrophos war die
wichtigere Göttin, ihr gebührte der größere Stuhl und das erste Opfer
des Tages: entweder Getreide oder Honigkuchen. Man dankte Gaia für die
schönen Kinder und jungen Mädchen der Stadt.
Dann wurde der neue Peplos von einem Jungen, einem Mädchen und dem
Priesterkönig Arkhon Basileus zusammengefaltet und der Priesterin der
Athena Polias überreicht. Der Peplos wurde dann auf die Knie der
sitzenden Statue der Athene gelegt und später in die Schatzkammer
gebracht. Das neue Gewand wurde ihr erst an dem Plynteria genannten
Festtag angezogen, der am 23. des Mondmonats Thargelion stattfand, also
beinahe ein Jahr später. (Siehe Schlangengesang3/04)
Nun wurden auch noch Opfer für die Göttinnen Hygieia, Göttin der
Heilkunde, und Nike, Göttin des Sieges zelebriert.
Die Tage nach den Opfern wurden mit sportlichen Wettkämpfen, den Agones
(Boxen, Ringen, Wettrennen, Pferde- und Wagenrennen), sowie Darbietungen
von Musik und Dichtkunst verbracht. Der Siegespreis für die Wettkämpfer
war die panathenaische Amphore, die Olivenöl aus dem heiligen Hain der
Göttin Athene enthielt. Die geehrten Künstler erhielten eine Krone aus
vergoldeten Olivenzweigen sowie eine Geldprämie. Es gab auch
Kinderwettbewerbe; die Sieger wurden mit Kränzen aus wilden
Olivenbaumzweigen geschmückt.
Ein interessanter Teil der Festlichkeiten scheint der Tanz Pyrrichi
gewesen zu sein. Er wurde von nackten Männern getanzt, die nur einen
Helm und ein Schild trugen und mit der wilden Darbietung an den Tanz der
Göttin Athene erinnern wollten, den sie aufgeführt hatte nach ihrem Sieg
über die Giganten.
artemisathene

Vara Lakshmi Vrata
Dieses Fest zu Ehren der indischen Göttin Lakshmi wird am Freitag vor
dem Vollmond im Monat Sravan (August/September) gefeiert.
Lakshmi ist die Göttin des Glücks, des Wohlstandes, der Schönheit, der
Weisheit und der Gesundheit. Das Fest heißt wörtlich Segen (Vara) für
das Gelübde (Vrata) an Lakshmi und wurde von verheirateten Frauen
zelebriert. Es schloss das Gelübde ein, sowie die Bitte um Gesundheit
und ein langes Leben des Ehemannes, sowie um Fruchtbarkeit.
Zum Ablauf des Festes:
Zuerst nimmt die Frau ein reinigendes Bad und zieht ein neues Kleid an.
Dann zeichnet sie ein Mandala mit einem Lotus in der Mitte. Ein Gefäß
mit frischen Reiskörnern und frischen Mangoblättern, eine Kokosnuss
sowie ein Tuch werden auf das Mandala gestellt. Die Frische der
Opfergaben symbolisiert Wohlstand und Wachstum. Dann wird die Göttin
Lakshmi angerufen. Es folgt eine Anrufung Ganeshas (Elefantengott, sorgt
für ein Gelingen der Unternehmung) und des Rakshas (ein heiliges Band).
Dieses Band bindet sich die Frau dann um das rechte Handgelenk. Nach der
Zeremonie beschenkt man eine andere verheiratete Frau mit bestimmten
Gaben die Glück und Wohlstand symbolisieren und bewirtet sie reichlich.
artemisathene
  
Fest der Asclepigenia
Als Tochter von Plutarch dem Jüngeren, der die neo-platonische und
aristotelische Philosophieschule in Athen leitete, war Asclepigenia eine
Zeitgenossen der Hypatia von Alexandria (siehe Schlangengesang 1/04).
Asclepigenia war auch Priesterin der Eleusinischen Mysterien der Demeter.
Nach Plutarchs Tod übernahm sie die Leitung der Schule bis zu ihrem Tod
485 n.u.Z. Von ihrer philosophischen Arbeit sind keine Originaltexte
erhalten. Aber ihr berühmtester Schüler Proclus (412-485 n.u.Z.)
überlieferte die Grundlagen ihrer philosophischen Forschungen.
Im Mittelpunkt ihrer Theorien standen die Grundlagen der Realität. Ihrer
Ansicht nach gab es fünf davon: das EINE (Gott/Göttin), die Intelligenz,
die Materie, die Seele und die Natur. Sie glaubte, dass es metaphysische
Grundlagen gäbe, welche die Welt beeinflussten. Sie glaubte, dass die
Zukunft und das Schicksal eines Menschen durch den Einfluss der Götter
und durch spezielle Riten und magische Handlungen beeinflusst werden
können. Sie lehrte diese magischen Riten in ihrer Philosophieschule.
Dazu gehörten: Fasten- und Reinigungsvorschriften vor bestimmten Festen.
Diese sollten die "Mysten" in die Lage versetzten in Kontakt mit dem
"Übernatürlichen", dem "Einen" zu kommen um die Zukunft und den Willen
der Götter erfahren zu können.
In diesen für Heiden schwierigen politischen Zeiten machten sich
Asclepigenia und auch ihr Schüler Proclus alles andere als beliebt. Sie
galten als Aufrührer die versuchten die alte, heidnische Religion zu
neuen Ehren zu bringen, während das Christentum längst etablierte
Staatsreligion war.
Bei dem Datum ihres Festtages, des 10. Septembers, dürfte es sich um den
Todestag der Asclepigenia handeln. Sie starb 485 n.u.Z. in Athen.
artemisathene

Netze weben
Veranstaltungen - Kontaktanzeigen
Veranstaltungen
Stuttgart - 17.07.2004
Hexentreffen
Hallo Gleichgesinnte,
wir planen ein Hexentreffen in Stuttgart. Zum Kennlernen, Kontakte
knüpfen und gegenseitigen Austausch.
Eingeladen sind Hexen, Menschen auf dem Pfad der Göttin, Junghexen,
freifliegende Hexen, Wicca, Strega und so weiter, auch Anfänger sind
erwünscht. Uns ist der naturreligöse Hintergrund wichtig.
Wir möchten im Großraum Stuttgart und Umgebung einfach ein bisschen die
Hexengemeinschaft fördern und hoffen natürlich, dass euch auch daran
gelegen ist. Wir sind eine buntgemischte Hexengruppe aus der näheren und
weiteren Umgebung von Stuttgart und vom Kenntnisstand auch recht
unterschiedlich.
Weitere Infos und Anmeldung:
http://www.hexentreffen-stuttgart.de.vu
Berlin - 25.08.2004
Frauenzirkel Göttinnen
Austausch, Wissensvertiefung, Diskussion
Ort: AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu erreichen: U 7
Eisenacherstr.
19:00 Uhr
Kontakt über http://www.frauenkulturservice.de
Berlin - 28.07.2004, 19 Uhr
Frauenzirkel Göttinnen
Frauenzirkel Göttinnen zum Thema Gib Deiner Göttin eine Form
(bitte etwas Leckeres zum Essen mitbringen, Erika hält Ton bereit)
Infos unter 443 587 04 oder zirkel@frauenkulturservice.de
Treffpunkt: Mariendorfer INAZ Landschaftspflegehof Catostr.,
anstelle einer Skizze die Beschreibung: Mariendorf,
also U-Bhf Westphalweg, Bus 383 oder ca 15 Min. ab dort per Fuß die
Eisenacher
Straße entlang. Wenn diese die Rixdorfer kreuzt, dann geht es in die
Liviusstraße
hinein. Dies macht einen Linksbogen und führt zur Eatagestr.. Von dort
aus gibt es
– wie in einer liegenden `8` zwei Schleifen, Catostr. Von der
Liviusstraße aus kommend befindet sich direkt in der Mitte der LINKEN
Acht
das Gartentor zu INAZ, Landschaftspflegehof.
Weitere Termine
Berlin - 25.08.2004
Berlin - 22.09.2004
Austausch, Wissensvertiefung, Diskussion
Ort: AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu erreichen: U 7
Eisenacherstr.
19:00 Uhr
Kontakt über http://www.frauenkulturservice.de
Schweiz - 23.10.2004
Malworkshop - Erkenne die Göttin in Dir
Gemeinsam wollen wir nach einer Bildmeditation die Göttin in uns malen.
Gib der Göttin in Dir ein Gesicht. Hast Du die Göttin in Dir bereits
entdeckt, so bist auch Du eingeladen sie zu malen.
Teilnehmerzahl: höchstens 6 Frauen
Dauer: von 14 – ca. 17 Uhr
Kosten: 60.—Sfr. inkl. Material
Bei Fragen oder näheren Infos melden Sie sich bitte bei:
Frau Ruth Aeberli, Mal- & Kunsttherapeutin
01 271 92 67 oder 076/419 92 67

Kontaktanzeigen
Marktplatz der Göttin
Es gibt so viele Menschen mit Göttinnenbezug, die Kunsthandwerk
betreiben oder kleine Läden. Der Marktplatz versucht, einen Überblick
über all diese wundervollen Angebote zu bieten und ein HändlerInnen- und
KünstlerInnen-Netzwerk zu weben. Selbstverständlich ohne Gebühr. Auf dem
Markplatz der Göttin können die HändlerInnen und KünstlerInnen der
Göttin zusammenkommen und alle MarktbesucherInnen können in der Vielfalt
der Göttinnenprodukte stöbern.
Schau mal vorbei:
http://www.20six.de/kuenstlerinnen_und_haendlerinnen_der_goettin
Bad Tölz
Suche im Raum südlich München spirituell interessierte Männer und Frauen
für gemeinsame Jahreszeitenfeste, Lebenszeitenfeste. Nach 3 Jahren
Frauenkreis soll nun ein gemischter Kreis entstehen. Es wäre schön, wenn
Du ausser Lebensfreude, Achtung und Liebe zur Natur und Neugierde auch
eigenständiges Wissen über Mythen, Götter/Göttinnen, Rituale etc
beitragen möchtest.
Email: inanna-myth@gmx.net
Basel / Schweiz
Ich suche Frauen im Raum Basel, die Göttinnenrituale feiern. Wer kennt
jemanden?
Email: elke.kreiselmeyer@gmx.ch

Impressum
Schlangengesang - der Rundbrief für Göttinnenspiritualität wird von
keiner Organisation herausgegeben, sondern von Privatpersonen, die sich
zu diesem Zweck zusammen fanden.
V.i.S.d.P.: Nora Bugdoll, Florastraße 57b, 13187 Berlin
Bilder:
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Zierelemente von Aruna, Caitlin, jana, Teleri, Lilia
Mohnfeldfoto: CoolPhotos
Dieser Rundbrief darf nur als Ganzes und unverändert in der vorliegenden
Form weiter verbreitet werden. Eine Weiterverbreitung als Ganzes ist
erwünscht.
Das Copyright des vorliegenden Materials (Bilder, Texte, Grafiken,
Dateien u.ä.) liegt bei den jeweiligen AutorInnen, KünstlerInnen, die im
Einzelnen der Redaktion namentlich bekannt sind. Jegliche
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Schlangengesanginfos
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ist ein offener Rundbrief für alle Menschen, die sich mit der Göttin
beschäftigen.
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Euro ist Schlangengesang auch auf Papier abonnierbar unter der
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